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Wenn du schon einmal „Quilting in the Hoop“ probiert hast und am Ende hat die Stippling-Naht gnadenlos über dein schönes Hauptmotiv genäht, kennst du dieses ganz spezielle Bauchgefühl. In der Software sah alles „richtig“ aus – und trotzdem näht die Maschine stumpf über Küken, Blume oder Monogramm.
Das ist nicht einfach ein Bedienfehler, sondern ein Konflikt aus Ebenenlogik (Objekte/Überlappung) und dem, was die Maschine am Ende tatsächlich ausführt. Gerade in PE-DESIGN 10 lässt einen der Standardweg oft raten, warum es mal klappt und mal nicht. Der Ablauf hier macht es reproduzierbar: Du baust einen Stippling-Hintergrund für einen Quilt-As-You-Go-Block (QAYG) und entfernst das Stippling anschließend „mathematisch“ hinter deinem Motiv mit Modify Overlap → Set Hole Sewing.
Der entscheidende Kniff: Wir nutzen den Appliqué Wizard als Workaround, um eine saubere „Ausstech“-Kontur zu bekommen – ohne auch nur einen Knotenpunkt manuell nachzuzeichnen. Das ist der Unterschied zwischen „hoffentlich passt’s“ und „ich weiß, dass es passt“.

Keine Panik: „Set Hole Sewing“ ist der fehlende Schalter (kein Mysterium)
Damit du verstehst, warum das zuverlässig funktioniert, hilft ein kurzer Blick auf die Logik: Set Hole Sewing in Brother PE-DESIGN 10 ist im Kern eine boolesche Subtraktion. Stell dir das Stippling wie eine Teigplatte vor – und dein Motiv wie einen Ausstecher. Du willst den „Teig“ (Hintergrund) behalten, aber innen im Ausstecher (unter dem Motiv) soll er weg.
Wenn es korrekt gesetzt ist, wirkt dein Stippling wie frei gequiltet um das Motiv herum – mit sauberer Negativfläche – statt wie „billig drüberprogrammiert“.
Der häufigste Grund fürs Scheitern ist nicht der Befehl selbst, sondern die Objekt-/Ebenenlogik:
- Ebenenpriorität: Der Hintergrund muss als Hintergrundobjekt funktionieren – und die Auswahlreihenfolge/Objektauswahl ist für das Tool entscheidend.
- Der „Ausstecher“: Deine Loch-Kontur muss eine durchgehende, geschlossene Kontur (Vektor/Umrissobjekt) sein.
- Der Handschlag: Beide Objekte müssen gleichzeitig aktiv sein, wenn du den Befehl auslöst.
Wenn du das als Block sticken willst, ist die physische Rahmensituation genauso wichtig wie die Datei. Ein 5x7-Block mit Volumenvlies + Rückseitenstoff ist ein dicker, „schwammiger“ Sandwichaufbau. Klassische Kunststoffrahmen mit Schraube sind hier oft zäh: viel Handkraft, schnell Rahmenabdrücke und im Worst Case springt der Innenrahmen wieder raus. Genau an dieser Stelle kann ein Magnetrahmen den Workflow deutlich entspannen – weniger Rahmenabdrücke, schnelleres (Re-)Einspannen.

Die „unsichtbare“ Vorbereitung, bevor du Stippling anfasst: Rahmenformat, Gruppieren, Nähreihenfolge
Bevor wir überhaupt Stippling zeichnen, muss die Arbeitsfläche sauber stehen. Im Video nutzt Regina ein Küken-Motiv, das ursprünglich für 4x4 angelegt war. Für einen Quiltblock brauchen wir aber Platz um das Motiv herum – also muss die „Leinwand“ (Rahmenformat) wirklich größer werden.
1) Designseite auf den Zielrahmen stellen
- Klicke auf Design Settings (oben links).
- Stelle Page Size (Hoop) auf 5" x 7".

Warum das kritisch ist: Viele zoomen nur heraus und denken, sie hätten mehr Raum. Zoom ändert aber nicht die stickbare Begrenzung. Wenn du das Rahmenformat nicht umstellst, wird Stippling später am 4x4-Limit abgeschnitten – du bekommst dann einen Block, bei dem die Stippling-Fläche „abgehackt“ wirkt.
2) Hauptmotiv proportional vergrößern
- Motiv anklicken.
- Den Eck-Anfasser (nicht die Seiten-Anfasser) nutzen.
- Shift gedrückt halten (Proportionen bleiben erhalten) und nach außen ziehen.

Praxis-Check: Lass sichtbar Luft zwischen Motiv und Rahmenbegrenzung. Wenn es am Bildschirm schon „gequetscht“ aussieht, wirkt es später in Garn schnell unruhig.
3) Motiv gruppieren
- Rechtsklick auf das Motiv → Group.
Das Gruppieren ist dein Sicherheitsgurt: Du verschiebst nicht aus Versehen einzelne Teile (z. B. Schnabel/Details), während du am Hintergrund arbeitest.
Prep-Checkliste (vor dem Rechteck)
- Page Setup: 5x7 in Design Settings geprüft.
- Proportion: Über Eck-Anfasser + Shift skaliert (keine Verzerrung).
- Sicherheitszone: Abstand zu den roten Sicherheitslinien visuell geprüft.
- Integrität: Motiv ist gruppiert (eine gemeinsame Auswahlbox).

Das Stippling-Rechteck bauen, das dir später nicht in die Quere kommt
Jetzt definieren wir den „Container“, in dem Stippling existieren darf. Dieses Rechteck ist die äußere Begrenzung deines Quiltblocks.
1) Rechteck innerhalb der Rahmenbegrenzung zeichnen
- Shapes → Rectangle.
- Rechteck so ziehen, dass es innerhalb der roten Sicherheitslinien liegt.
In der Praxis: nicht schätzen – zentrieren.
2) Rechteck zentrieren
- Rechtsklick auf das Rechteck → Center.
- Sichtprüfung: Rundum sollte ein gleichmäßiger Abstand zur Sicherheitslinie bleiben. Berührt das Rechteck die Grenze, kann die Maschine an Limits stoßen oder den Stichbereich verweigern.
3) Rechteck in der Nähreihenfolge nach oben ziehen
Das ist nicht verhandelbar.
- Links im Sewing Order-Panel das neue Rechteck suchen.
- Das Rechteck ganz nach oben in der Liste ziehen.
Warum dir das Zeit spart: Die Overlap-Werkzeuge reagieren zuverlässig, wenn die Stapelreihenfolge logisch ist. Ist die Reihenfolge/Überlappungslogik „schief“, kann Set Hole Sewing ins Leere laufen oder das falsche Objekt „ausstanzen“.

Rechteck in Stippling Stitch umwandeln – aber noch nicht sticken
Standardmäßig ist das Rechteck ein Fill Stitch (Tatami). Wir brauchen den Stippling-Algorithmus.
- Rechteck auswählen.
- Rechtsklick → Select Object (oder direkt im Sewing Order auswählen).
- Sew Attribute Setting öffnen.
- Sew type von Fill Stitch auf Stippling Stitch ändern.

In genau diesem Moment sieht es „falsch“ aus: Das Stippling liegt über allem und überdeckt dein Motiv. Nicht erschrecken. Das ist nur das Rohmaterial, das wir gleich sauber ausstanzen.
Warnung: Diese Datei in diesem Zustand nicht sticken. Stippling vollflächig unter einer dichten Stickerei führt in der Praxis häufig zu Fadenrissen, unnötiger Materialsteifigkeit und kann bei dicken Sandwiches auch die Nadel stärker belasten.
Stippling-Abstand (Reginas praxiserprobter Wert)
Regina beschreibt, dass sie getestet hat und bei 0.25 gelandet ist.
Praxis-Tipp: Wenn du unsicher bist, bleib zunächst bei 0.25 und teste auf einem Probesandwich (Oberstoff + Volumenvlies). Am schnellsten geht das, wenn du dir eine Datei mit nur dem Stippling-Rechteck speicherst und einmal „durchlaufen“ lässt.

Der Appliqué-Wizard-Trick: Eine präzise Loch-Kontur erzeugen, ohne irgendetwas nachzuzeichnen
Eine Kontur um ein komplexes Motiv manuell zu zeichnen ist langsam – und die Kanten werden oft unruhig. Wir umgehen das, indem wir den Appliqué Wizard zweckentfremden.
1) Gruppiertes Motiv kopieren und einfügen
- Gruppiertes Motiv auswählen.
- Ctrl+C (Copy), dann Ctrl+V (Paste).
- Die Kopie etwas zur Seite ziehen, damit du sie klar siehst.

Diese Kopie ist nur eine „Formvorlage“ für unsere Ausstanz-Kontur.
2) Appliqué Wizard auf die Kopie anwenden (mit den Video-Einstellungen)
Mit der Kopie ausgewählt den Appliqué Wizard starten und wie im Video einstellen:
- Keine Materiallage/kein Framing-Material (wir machen kein echtes Appliqué).
- Covering Stitch-Parameter (wie gezeigt):
- Stroke: 0.08
- Interval: 0.04
- Pitch: 0.04
- Output Pattern → Distance from original pattern: 0.01

Warum das so gut funktioniert: Der Wizard erzeugt aus der Motivsilhouette eine saubere Konturlinie, die sich als „Ausstecher“ eignet.
Das Aufräumen, bei dem viele stolpern: Falsche Ebenen löschen, die richtige behalten
Der Appliqué Wizard erzeugt mehrere Ebenen. Wir brauchen am Ende nur eine Linie als Cutter.
Reginas Hinweis ist Gold wert: Nicht auf der Arbeitsfläche herumklicken. Nimm das Sewing Order-Panel – dort triffst du die richtige Ebene sicher.
Was weg muss
- In der Sewing Order die Wizard-Objekte finden.
- Die Küken-Kopie (die du für den Wizard genutzt hast) löschen.
- Die Zickzack/Satin-Ebene(n) aus dem Wizard löschen.
Was bleiben muss
- Die Running Stitch Outline (die saubere Kontur um das Motiv).
Ausrichtung/Passung: Wenn die Kontur nicht exakt sitzt, wird das Loch später „daneben“ ausgestanzt.
- Kontur auswählen.
- Bei Bedarf wieder Center nutzen (wie im Video gezeigt), damit alles sauber mittig liegt.
- Sichtprüfung: Ist die Kontur sauber um das Motiv herum positioniert?

Der entscheidende Moment: Modify Overlap → Set Hole Sewing (mit der richtigen Zwei-Objekt-Auswahl)
Jetzt kommt die boolesche Operation.
1) Beide Objekte gleichzeitig auswählen
- Running Stitch Outline (Cutter) auswählen.
- Ctrl gedrückt halten.
- Stippling-Rechteck zusätzlich auswählen.
2) Set Hole Sewing anwenden
- Home tab → Modify Overlap → Set Hole Sewing.
Erfolgsmerkmal: Die Stippling-Linien verschwinden sofort innerhalb der Kontur. Hinter dem Motiv ist jetzt „Luft“.
Merksatz für die Praxis: Hintergrundobjekt + Kontur → Set Hole Sewing.

Schneidlinie „unsichtbar“ machen, ohne das Loch zu verlieren: Outline auf „Not Sewn“ setzen
Die Kontur hat ihren Job erledigt. In den meisten Quiltblöcken willst du diese Linie nicht mitsticken.
- Running-Stitch-Kontur auswählen.
- Sew Attributes öffnen.
- Line-Typ auf Not Sewn stellen.

Warum genau „Not Sewn“: Wenn du die Kontur einfach löschst, kann die Loch-Definition verloren gehen. Mit „Not Sewn“ bleibt das Objekt für die Lochlogik erhalten, wird aber nicht ausgegeben.
Quilt-As-You-Go (QAYG) im Rahmen: Die reale Einspann- und Stickreihenfolge aus dem Video
Digitalisieren ist Theorie – an der Maschine zählt der Ablauf. QAYG scheitert oft, wenn man versucht, Oberstoff + Volumenvlies + Rückseite direkt zusammen einzuspannen.
Reginas Workflow (praxisnah):
- Motiv sticken (Hauptstickerei) – das Stippling bleibt zunächst „für später“.
- Stickrahmen aus der Maschine nehmen (Stoff bleibt eingespannt).
- Am Arbeitstisch: Volumenvlies und Rückseitenstoff vorbereiten.
- Mit Sprühkleber die Lagen auf der Rückseite fixieren: Regina beschreibt, dass sie den Rahmen umdreht und Volumenvlies + Rückseite von hinten anlegt, damit beim späteren Stippling alles zusammengequiltet wird.
- Rahmen wieder in die Maschine einsetzen.
- Wichtig: Prüfen, dass nichts unter dem Rahmen umgeklappt ist oder sich gelöst hat.
- Stippling-Ebene sticken – damit wird der Block „gequiltet“.
Checkliste (bevor du den Rahmen wieder einsetzt)
- Hauptmotiv ist fertig gestickt.
- Volumenvlies + Rückseite sind von hinten sauber angelegt und glatt gestrichen.
- Nichts ist unter den Rahmen zurückgefaltet/verklemmt.
Troubleshooting: Die zwei Klassiker aus der Praxis (und was wirklich hilft)
| Symptom | Schnellcheck | Wahrscheinliche Ursache | Fix |
|---|---|---|---|
| Kein Loch (Stippling läuft über das Motiv) | In der Vorschau kreuzen Stippling-Linien das Motiv. | Auswahl/Objekthierarchie stimmt nicht. | Rechteck in Sewing Order nach oben ziehen; Kontur + Rechteck per Ctrl gemeinsam auswählen; Set Hole Sewing erneut anwenden. |
| Stippling wirkt zu grob/zu dicht | Oberfläche wirkt „zu leer“ oder zu steif. | Spacing-Wert passt nicht. | Wie im Video: testen; Regina fand 0.25 passend (0.20 war ihr zu groß). |
Praktischer Tipp aus dem Workflow: Lege dir eine Testdatei an (z. B. TEST_STIPPLE_ONLY.pes) mit nur dem Stippling-Rechteck, um Abstand/Dichte schnell auf Restmaterial zu prüfen.
FAQ
- Q: Warum näht „Stippling Stitch“ in Brother PE-DESIGN 10 trotz Modify Overlap → Set Hole Sewing über mein Hauptmotiv, statt sauber darum herum zu quilten?
A: Fast immer ist es ein Auswahl- oder Hierarchieproblem: Wähle die richtigen zwei Objekte (Kontur + Stippling-Rechteck) erneut und wende Set Hole Sewing noch einmal an.- Ziehe das Stippling-Rechteck in eine logische Position in der Sewing Order (es muss als Hintergrundobjekt funktionieren).
- Wähle zuerst die Running-Stitch-Kontur (der „Ausstecher“) und dann per Ctrl-Klick das Stippling-Rechteck (am sichersten in der Sewing Order, nicht auf der Arbeitsfläche).
- Wende Home → Modify Overlap → Set Hole Sewing erneut an.
- Erfolgscheck: In der Vorschau verschwinden die Stippling-Linien sofort innerhalb der Kontur.
- Wenn es immer noch nicht klappt: Prüfe, ob die Kontur wirklich eine durchgehende, geschlossene Linie ist (nicht in mehrere Teile zerlegt) und ob du nicht versehentlich das Motiv selbst mit ausgewählt hast.
- Q: Warum wird das Stippling-Rechteck „abgeschnitten“, wenn ich ein 4x4-Motiv für einen 5x7-In-the-Hoop-Quiltblock vergrößere?
A: Die Seitengröße (Rahmenformat) wurde nicht in Design Settings umgestellt – Herauszoomen ändert die stickbare Fläche nicht.- Öffne Design Settings (oben links) und stelle Page Size (Hoop) auf 5" x 7".
- Skaliere das Motiv über den Eck-Anfasser mit gedrückter Shift-Taste, damit die Proportionen stimmen.
- Erfolgscheck: Die Stippling-Fläche liegt vollständig innerhalb der 5x7-Sicherheitsbegrenzung und wird nicht gekappt.
- Wenn es immer noch nicht passt: Zeichne das Rechteck nach dem Umstellen der Seitengröße neu und zentriere es erneut.
- Q: Wie erstelle ich in Brother PE-DESIGN 10 eine präzise „Loch-Kontur“ für Set Hole Sewing, ohne Knotenpunkte um ein komplexes Motiv manuell nachzuzeichnen?
A: Nutze den Appliqué Wizard auf einer Motiv-Kopie, um eine saubere Kontur zu erzeugen, und behalte anschließend nur die Running-Stitch-Outline als Cutter.- Gruppiertes Motiv kopieren/einfügen, die Kopie zur Seite ziehen und Appliqué Wizard wie im Video (ohne Materiallage) ausführen.
- Danach die Motiv-Kopie löschen und die Satin/Zickzack-Ebene(n) löschen – übrig bleibt die Running-Stitch-Kontur.
- Kontur wieder sauber zentrieren/ausrichten.
- Erfolgscheck: Die Kontur liegt sauber um das Motiv und schneidet keine wichtigen Details.
- Wenn es hakt: Ebenen konsequent über die Sewing Order auswählen/löschen – das ist deutlich treffsicherer als Klicken auf der Fläche.
- Q: Wie blende ich die Cutter-Kontur nach Set Hole Sewing aus, ohne dass das Loch im Stippling verloren geht?
A: Lösche die Kontur nicht, sondern setze sie auf „Not Sewn“, damit sie die Lochlogik hält, aber nicht gestickt wird.- Running-Stitch-Kontur auswählen.
- In Sew Attributes den Linientyp auf Not Sewn stellen.
- Danach prüfen, ob das Stippling weiterhin sauber um das Motiv herum ausgespart ist.
- Erfolgscheck: Loch bleibt sichtbar, Kontur ist nicht mehr zum Sticken eingeplant.
- Wenn es nicht passt: Rückgängig machen, Set Hole Sewing erneut mit beiden Objekten anwenden und erst dann wieder auf Not Sewn stellen.
- Q: Was ist beim Quilt-As-You-Go-Ablauf im Stickrahmen die richtige Einspann- und Stickreihenfolge, damit es keine Wellen gibt?
A: Erst das Hauptmotiv sticken, dann Volumenvlies/Rückseite von hinten anlegen, danach das Stippling sticken – das direkte Einspannen aller Lagen auf einmal verursacht die meisten Probleme.- Hauptmotiv sticken.
- Rahmen aus der Maschine nehmen (nicht ausspannen), umdrehen und Volumenvlies + Rückseite mit Sprühkleber von hinten fixieren.
- Rahmen wieder einsetzen und Stippling sticken.
- Erfolgscheck: Rückseite liegt glatt, nichts ist unter dem Rahmen umgeklappt, der Block wirkt gleichmäßig.
- Q: Welche Sicherheits- und Praxisregeln gelten beim Arbeiten mit Sprühkleber für QAYG im Stickrahmen?
A: Sprühkleber nie direkt an der Maschine verwenden – Overspray kann sich absetzen und später Probleme verursachen.- Sprühe am besten am Arbeitstisch/in einem Karton und bringe den Rahmen erst danach zurück zur Maschine.
- Vor dem Einsetzen prüfen, dass keine klebrigen Rückstände an Maschine/Stickfläche sind und dass Stofflagen nicht hängen bleiben.
- Erfolgscheck: Der Rahmen lässt sich frei bewegen, ohne dass Stoff irgendwo anstößt oder klebt.
- Q: Wann lohnt sich bei häufigen 5x7-QAYG-Blöcken mit dickerem Sandwich der Umstieg auf Magnetrahmen?
A: Wenn Einspannen/Re-Einspannen und Rahmenabdrücke zum Engpass werden, ist ein Magnetrahmen oft der nächste sinnvolle Schritt.- Technik zuerst stabil machen (Set Hole Sewing sauber, Reihenfolge: Motiv → Rückseite/Vlies → Stippling).
- Wenn du danach weiterhin mit Druck/Handkraft und Rahmenabdrücken kämpfst, kann ein Magnetrahmen für Stickmaschine den Prozess deutlich vereinfachen.
- Erfolgscheck: Einspannen geht schneller und reproduzierbarer, und die Blockqualität bleibt konstant.
