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(Hinweis zum Top-Embed-Modul: Dieser Artikel basiert auf dem Video „TAJIMA SAI SETUP GUIDE - PREPARATION -“ von TAJIMA INC. Die folgenden Schritte sind so formuliert, dass sie als vollständiger, wiederholbarer Workflow allein funktionieren.)
Wenn deine Tajima SAI „fast“ eingefädelt ist, aber trotzdem Fäden reißt, unten verknotet (Vogelnester) oder keine gleichmäßigen Stiche bildet, ist die Ursache meist nicht geheimnisvoll – meistens fehlt eine Führung, eine Laufrichtung stimmt nicht, oder ein Spannungselement war beim Einfädeln gar nicht wirklich geöffnet.
Diese Anleitung übersetzt die Einblendungen aus dem Video in eine Checklisten-Routine, die du jedes Mal wiederholen kannst – beim Farbwechsel, nach dem Spulenwechsel oder wenn du die Maschine an eine andere Bedienperson übergibst.
Was du lernst
- Wie die Nadelnummern der SAI zur Konenplatzierung passen (und warum die Reihenfolge wichtig ist).
- Den exakten Oberfadenweg aus dem Video – inklusive Andrückwelle und Pfeilrichtung an der Fadenbruch-Erkennungsscheibe.
- Wie du mit dem Zubehör-Einfädler sauber durch das Nadelöhr einfädelst.
- Wie du die Unterfadenspule korrekt herum in die Spulenkapsel einlegst und den Faden bis zur Federkante führst.
- Wie du den Spulenkapsel-„Drop-Test“ machst, die Spannschraube nachstellst und die Kapsel wieder einsetzt, bis sie hörbar einrastet.

Grundaufbau am Garnständer
Nadelreihenfolge (1–8) verstehen
Im Video wird festgelegt: Die Reihenfolge der Oberfäden von Nr. 1 bis Nr. 8 ist gegen den Uhrzeigersinn von vorne rechts. Dieser eine Satz ist entscheidender, als er wirkt: Er verhindert Farbvertauschungen und reduziert das Risiko, dass du beim schnellen Arbeiten Fäden kreuzt oder aus der falschen Kone ziehst.
Praktisch heißt das: Behandle diese Anordnung als dein „Standard-Layout“. Auch wenn du heute nur wenige Nadeln nutzt, macht ein konsequent sortierter Garnständer die Fehlersuche deutlich schneller, weil du einen Problemfaden sofort einer Nadelnummer zuordnen kannst.
Konen korrekt platzieren
Setze die Konen auf die Garnstifte und prüfe dann die Nummerierung gegen den Uhrzeigersinn ab der Position vorne rechts, bevor du irgendetwas einfädelst. In der Produktion ist das außerdem der richtige Moment, die Konen so auszurichten, dass der Faden sauber abläuft und nicht an Kanten hängen bleibt.

Schnellcheck: Ziehe vor dem Einfädeln an jedem Fadenende kurz an. Der Faden muss gleichmäßig laufen – ohne Ruckeln. Wenn eine Kone „hakt“, behebe das jetzt, sonst verwechselst du es später mit einem Spannungs- oder Nadelproblem.
Pro-Tipp: Wenn du einen Workflow mit konstantem Einspannen und wiederholbarer Positionierung aufbaust, ist die Rahmenwahl genauso wichtig wie das Einfädeln. In vielen Betrieben liegt ein fester Satz Stickrahmen für tajima für gängige Kleidungsgrößen bereit, damit Maschinen-Setup und Einspann-Setup von Auftrag zu Auftrag gleich bleiben.
Checkliste (Garnständer)
- Konen aufgesetzt und Nr. 1–Nr. 8 gegen den Uhrzeigersinn von vorne rechts angeordnet.
- Jede Kone läuft beim Ziehen am Fadenende gleichmäßig.
- Fadenenden sind getrennt (nicht zwischen den Konen ineinander verdreht).
Oberfaden einfädeln
Führungsschlauch und Andrückwelle
Die Einfädelreihenfolge im Video beginnt damit, den Oberfaden an der Spitze der Oberfadenführung (Zubehörteil) einzuhängen und ihn dann von der gegenüberliegenden Seite in den Fadenführungsschlauch einzuführen. Das ist der „saubere Einstieg“ in den Fadenweg – nimm dir die Sekunde, damit der Faden nicht auf einer Kante läuft.

Danach kommt der Schritt, der bei Einsteigern am häufigsten Probleme verursacht: Die Andrückwelle anheben, bevor du durch Fadenhalter und Spannungselemente fädelst.

Warum das wichtig ist: Wenn die Andrückwelle nicht angehoben ist, öffnen die Spannungsscheiben nicht ausreichend. Dann wirkt es so, als wäre eingefädelt – tatsächlich liegt der Faden aber außerhalb der Scheiben. Das führt zu ungleichmäßiger Spannung, Fehlverhalten bei der Fadenbruch-Erkennung und unsauberer Stichbildung.
Achte darauf: Wenn du beim Einfädeln durch den Spannungsbereich „gar keinen Widerstand“ spürst, kann das ein Hinweis sein, dass das System nicht geöffnet war. Umgekehrt gilt: Wenn du den Faden „in einen engen Spalt pressen“ musst, stopp und prüfe zuerst, ob die Andrückwelle wirklich angehoben ist.
Warnung: Halte Finger, weite Ärmel und Werkzeuge von Nadelbereich und beweglichen Teilen fern. Schalte die Maschine aus, bevor du in die Nähe von Nadeln, Klemmen oder Nähfuß greifst, um Stich- und Quetschverletzungen zu vermeiden.
Durch die Spannungselemente führen
Nach dem Anheben der Andrückwelle zeigt das Video: Den Oberfaden der Reihe nach durch Fadenhalter und Spannungselemente führen, dann durch den weiteren Fadenhalter, den Faden mittig in der Fadenführung entlang der Nut der oberen Abdeckung ablegen und anschließend durch das Loch des Fadenhebels fädeln.

Ein wichtiges Detail aus dem Video: Um die Fadenbruch-Erkennungsscheibe ist ein Pfeil aufgedruckt, der die Laufrichtung des Oberfadens vorgibt. Beim Einfädeln dieser Pfeilrichtung folgen.
Das ist kein „Nice-to-have“. Wenn du gegen den Pfeil fädelst, kann zusätzlicher Zug entstehen oder die Erkennung arbeitet unzuverlässig – das wirkt dann wie „zufällige“ Fadenrisse.
Schnellcheck: Ziehe nach dem Einfädeln im Spannungsbereich den Faden leicht in Richtung Nadelweg. Du solltest einen gleichmäßigen, sauberen Widerstand spüren – weder ein kratzendes Haken noch ein komplettes „Freilaufen“.

Nadelbereich und Zubehör-Einfädler
Vom Fadenhebel aus führt das Video den Faden nach unten entlang der Nut, durch die Verriegelungswelle, zur Nadelklemme, durchs Nadelöhr und weiter am Nähfuß vorbei.

Außerdem wird der Zubehör-Einfädler gezeigt: Dreiecksmarkierung nach oben, Faden seitlich einlegen, den Einfädler beim Drücken in die Nadelnut schieben, den Faden ins Nadelöhr drücken und die Schlaufe anschließend mit dem Haken des Einfädlers nach hinten herausziehen.


Erwartetes Ergebnis: Wenn du nach dem Einfädeln am Fadenende ziehst, muss der Faden sauber durchs Nadelöhr laufen – ohne Ausfransen und ohne „sägende“ Geräusche.
Die Video-Anweisung lautet, das gleiche Einfädeln für die anderen Nadeln durchzuführen, die du verwenden willst. Das heißt: Nur die Nadeln einfädeln, mit denen du wirklich stickst – diese dann aber vollständig und korrekt.
Wenn das Oberfaden-Einfädeln abgeschlossen ist, weist das Video an, die Andrückwelle wieder einzusetzen und nach unten zu drücken, bis sie einrastet.
Pro-Tipp: Wenn bei dir nicht der Fadenweg, sondern die Einspann-Stabilität der Engpass ist, prüfe, ob dein Rahmensystem den Stoff wirklich konstant hält. Viele, die sich Tajima Stickrahmen ansehen, wollen eigentlich „Stoffwanderung“ und nachlassende Passgenauigkeit lösen – nicht ein Maschinenproblem.
Checkliste (Oberfaden)
- Faden an der Oberfadenführung eingehängt und von der Gegenseite in den Führungsschlauch eingeführt.
- Andrückwelle vor dem Einfädeln durch die Spannungselemente angehoben.
- Faden folgt der Pfeilrichtung an der Fadenbruch-Erkennungsscheibe.
- Faden durch Fadenhebel geführt und entlang der Nut bis in den Nadelbereich gelegt.
- Nadelöhr sauber eingefädelt (bei Bedarf mit dem Zubehör-Einfädler).
- Andrückwelle wieder nach unten gedrückt, bis sie einrastet.
Spulenkapsel sicher beherrschen
Richtige Wickelrichtung (im Uhrzeigersinn)
Der Unterfaden-Teil im Video beginnt damit, die vordere Abdeckung am Freiarm/Bett zu öffnen und die Spulenkapsel am Riegelhebel aus dem Greifer (Rotary Hook) zu entnehmen.

Beim Einlegen der Unterfadenspule in die Spulenkapsel gilt laut Video: Die Wickelrichtung des Unterfadens muss beim Einsetzen im Uhrzeigersinn sein.

Danach: Fadenende festhalten, den Unterfaden durch den Schlitz der Spulenkapsel führen und bis zur Federkante ziehen.

Das Video gibt zusätzlich einen sehr schnellen Plausibilitätscheck: Wenn du am Unterfaden ziehst, dreht sich die Spule in die entgegengesetzte Richtung (gegen den Uhrzeigersinn). So erkennst du sofort, ob die Spule versehentlich „falsch herum“ eingelegt wurde.
Schnellcheck: Ziehe ein paarmal am Unterfaden. Passt die Drehrichtung nicht zur Kontrolle aus dem Video, nimm die Spule raus und setze sie neu ein – nicht „auf gut Glück“ weiterarbeiten.
Drop-Test für die Unterfadenspannung
Zum Einstellen der Unterfadenspannung zeigt das Video den klassischen Drop-Test: Spulenkapsel am Fadenende halten, frei hängen lassen und leicht hin- und herschwingen. Wenn der Unterfaden langsam nachgibt, ist die Spannung passend.

Warum das wichtig ist: Die Spulenkapsel ist deine Basis. Ist sie viel zu locker oder zu stramm, jagst du später die Oberfadenspannung – und bekommst trotzdem keine stabilen Ergebnisse.
Erwartetes Ergebnis: Bei sanftem Schwingen/Bouncen soll der Faden langsam herauslaufen – nicht schlagartig „abspulen“ und nicht komplett blockieren.
Spannschraube nachstellen
Wenn eine Korrektur nötig ist, weist das Video an, die Spannschraube mit dem flachen Schraubendreher für die Spulenkapsel zu drehen.

Achte darauf: Nur in kleinen Schritten verstellen und jedes Mal erneut testen. Zu große Verstellungen sind ein häufiger Grund, aus einem kleinen Problem ein neues zu machen.
Optionaler Upgrade-Pfad (nur wenn Einspannen dein Engpass ist): Wenn die Stichbildung passt, du aber Zeit durch Einspannen, Umspannen oder Stoffkriechen verlierst, können Magnetrahmen für tajima Stickmaschinen als Workflow-Tool helfen – vor allem durch gleichmäßigere Klemmkraft und schnelleres Laden bei bestimmten Textilien.
Warnung: Magnetrahmen können Haut stark einklemmen. Magnete durch seitliches Verschieben trennen (nicht gerade auseinanderziehen), von Elektronik und magnetischen Datenträgern fernhalten und beim Schließen des Rahmens Finger aus dem Klemmspalt halten.
Finaler Maschinen-Check
Spulenkapsel einsetzen
Das Video fordert, vor dem Einsetzen etwa 5 cm Unterfaden aus der Spulenkapsel herauszuziehen. Danach die Spulenkapsel in den Greifer einsetzen und auf ein hörbares Einrasten („Klick“) achten.

Dieses „Klick“ ist deine mechanische Bestätigung, dass die Kapsel korrekt sitzt und verriegelt ist.
Schnellcheck: Wenn du kein Klick hörst/fühlst, Kapsel wieder herausnehmen und erneut einsetzen. Eine nicht vollständig sitzende Spulenkapsel ist ein Klassiker für sofortige Vogelnester, Fadenstau – und im schlimmsten Fall Schäden.
Zum Schluss die vordere Abdeckung am Bett schließen. Laut Video ist damit diese Setup-Phase abgeschlossen.
Versteckte Verbrauchsteile & Vorab-Checks
Diese Punkte werden in kurzen Setup-Videos oft vorausgesetzt, beeinflussen aber stark, ob deine erste Probestickerei sauber läuft:
- Oberfaden vs. Unterfaden: Nutze einen stabilen, gleichmäßigen Unterfaden und einen Oberfaden, der sauber durch den Fadenweg läuft. Wenn du Fadentyp/Finish wechselst, prüfe den Drop-Test und die Stichbalance erneut.
- Nadel-Logik: Die Nadelwahl hängt vom Material (gewebt vs. gestrickt) und von der Stichdichte ab. Bei Fehlstichen oder Fadenzerfaserung gehören Nadelzustand und Spitzenform zu den ersten Prüfungen – immer mit Handbuch und Nadellieferant abgleichen.
- Stickvlies (Backing) und ggf. Topping: Auch wenn das Video das Einfädeln behandelt, entscheidet in der Praxis die Materialstabilisierung, ob die Stickerei flach bleibt. Dehnbare oder voluminöse Stoffe brauchen oft mehr Unterstützung; bei hohem Flor kann ein Topping helfen, damit Stiche nicht einsinken.
- Kleine Werkzeuge & Pflege: Halte Fadenschere, ein sicheres Werkzeug zum Nadelhandling, Reinigungsmittel gegen Flusen und einen kleinen Schraubendreher griffbereit. Flusen im Greiferbereich können die Spannung über Zeit instabil machen.
Entscheidungslogik (nur upgraden, wenn es dein echtes Problem löst)
- Wenn Stiche instabil sind und der Drop-Test nicht passt → zuerst Spulenkapselspannung korrekt einstellen; erst danach den Oberfadenweg bewerten.
- Wenn der Drop-Test passt, aber häufig Oberfäden reißen → Andrückwellen-Schritt und Pfeilrichtung an der Erkennungsscheibe erneut prüfen.
- Wenn Einfädeln und Spannung stimmen, aber Designs auf Kleidung wandern → Einspannmethode prüfen und ggf. Magnetrahmen in Betracht ziehen.
- Wenn du den gleichen Job den ganzen Tag wiederholst und oft Farben wechselst → Mehrnadel-Workflow ist dein Vorteil; standardisiere Konenreihenfolge und Spulenkapsel-Checks zwischen Bedienpersonen.
Pro-Tipp: Wenn du unterschiedliche Rahmenarten für verschiedene Platzierungen vergleichst, halte die Begriffe in deinen Shop-Notizen sauber. Viele verwechseln Stickrahmen für tajima (ein einzelner Rahmentyp) mit einem ganzen Rahmensystem – das erschwert die Einarbeitung neuer Bedienpersonen.
Checkliste (Ready-to-sew)
- Konenreihenfolge stimmt; die vorgesehenen Nadeln sind vollständig eingefädelt.
- Andrückwelle wurde beim Einfädeln angehoben und danach wieder eingerastet.
- Oberfaden folgt der Pfeilrichtung an der Erkennungsscheibe.
- Unterfadenspule im Uhrzeigersinn eingelegt; Faden durch den Schlitz bis zur Federkante geführt.
- Drop-Test: Faden läuft langsam; Spannschraube nur bei Bedarf nachgestellt.
- Ca. 5 cm Unterfaden herausgezogen.
- Spulenkapsel im Greifer eingesetzt, Klick bestätigt; Bett-Abdeckung geschlossen.
Ergebnis & Übergabe
Du hast jetzt die „Preparation“-Phase aus dem Video abgeschlossen: Konen korrekt angeordnet, Oberfäden durch den richtigen Fadenweg geführt (inkl. Andrückwelle und Erkennungsscheiben-Richtung), Nadeln mit dem Zubehör-Einfädler eingefädelt sowie eine Spulenkapsel eingelegt, per Drop-Test geprüft und mit bestätigtem Klick eingesetzt.
Für die Übergabe zwischen Bedienpersonen dokumentiere zwei Dinge: (1) welche Nadelnummern für den Auftrag tatsächlich eingefädelt sind und (2) ob die Spulenkapsel den Drop-Test ohne Nachstellen bestanden hat. Diese kleine Notiz verhindert, dass die nächste Person ein korrektes Setup „wegkorrigiert“.
Wenn als nächster Schritt die Produktion auf Kleidung ansteht, wähle den Rahmen passend zur Platzierung und zur benötigten Wiederholgenauigkeit. Für Taschen- und Kappen-Workflows werden oft Speziallösungen wie Taschenrahmen für tajima oder Kappenrahmen für tajima genutzt – unabhängig davon bleiben die Grundlagen zu Einfädeln und Unterfaden wie oben identisch.
Troubleshooting & Recovery
Hier sind die häufigsten Fehlerbilder, die direkt zu den im Video gezeigten Schritten passen – strukturiert als: Symptom → Wahrscheinliche Ursache → Schnelltest → Fix → Alternative.
1) Symptom: Oberfaden reißt kurz nach dem Start
- Wahrscheinliche Ursache: Faden sitzt nicht korrekt in den Spannungsscheiben, weil die Andrückwelle beim Einfädeln nicht angehoben war.
- Schnelltest: Eine Nadel bewusst neu einfädeln (von der Kone bis zum Fadenhebel) und dabei die Andrückwelle sicher anheben; das „Zuggefühl“ beim Ziehen vergleichen.
- Alternative: Wenn das Problem die Sicht am Nadelöhr ist, den Zubehör-Einfädler exakt wie gezeigt nutzen (Dreieck nach oben, seitlich einlegen, in die Nut schieben, ins Öhr drücken, Schlaufe nach hinten herausziehen).
2) Symptom: Unterfaden läuft beim Drop-Test zu schnell heraus
- Wahrscheinliche Ursache: Spulenkapselspannung zu locker.
- Schnelltest: Spulenkapsel am Faden halten und wie im Video leicht schwingen/bouncen; beobachten, ob der Faden zu schnell nachgibt.
- Alternative: Wenn kein stabiler „langsamer Lauf“ erreichbar ist, zuerst den Fadenweg in der Spulenkapsel (Schlitz bis Federkante) neu einfädeln – falsches Einlegen kann wie falsche Spannung wirken.
3) Symptom: Unterfaden bewegt sich kaum (Drop-Test gibt fast nicht frei)
- Wahrscheinliche Ursache: Spulenkapselspannung zu stramm oder Faden nicht korrekt durch den Schlitz bis zur Federkante geführt.
- Schnelltest: Am Fadenende von Hand ziehen; wenn es sich „blockiert“ anfühlt, Spule herausnehmen und den Fadenweg neu legen.
- Alternative: Wenn die Spule falsch herum eingelegt war: so einsetzen, dass die Wickelrichtung im Uhrzeigersinn ist, und prüfen, dass sie beim Ziehen gegen den Uhrzeigersinn dreht.
4) Symptom: Vogelnest / Fadenstau direkt nach dem Einsetzen der Spulenkapsel
- Wahrscheinliche Ursache: Spulenkapsel nicht vollständig im Greifer eingerastet (kein Klick).
- Schnelltest: Kapsel herausnehmen und erneut einsetzen; auf Klick hören/fühlen.
- Alternative: Wenn es wiederholt nicht klappt, stoppen und den Greiferbereich auf Flusen/Blockaden prüfen (Reinigung nur nach Handbuchvorgabe durchführen).
5) Symptom: Verwirrung bei Farbe/Nadel-Zuordnung beim Setup
- Wahrscheinliche Ursache: Konen nicht korrekt Nr. 1–Nr. 8 gegen den Uhrzeigersinn von vorne rechts angeordnet.
- Schnelltest: Vorne rechts stehen, Nummerierung gegen den Uhrzeigersinn nachverfolgen und mit der geplanten Farbfolge vergleichen.
- Alternative: Im Team: Konen/Positionen beschriften oder ein Standard-„Home-Layout“ festlegen, das jede Person auf einen Blick prüfen kann.
