Nie wieder Designs verlieren in Perfect Embroidery Pro: Durchsuchbare Dime-Bibliothek aufbauen (Keywords, Stichzahl, PES/DST)

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie die „Library“ und das „Find“-Tool in Perfect Embroidery Pro wirklich zuverlässig funktionieren: Designs im richtigen Dime-Ordner auf Laufwerk C: (C:dimeDesigns) ablegen, durchsuchbare Keywords/Notizen hinterlegen und anschließend schnell nach Keyword, Name, Stichzahlbereich sowie auch nach Nicht-C2S-Formaten wie PES oder DST suchen – ohne die typischen „keine Ergebnisse“-Fallen.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du schon einmal genau wusstest, dass du „den Schneemann“, „das Häschen“ oder „die gelbe Blume“ besitzt … und trotzdem 20 Minuten lang Thumbnails angeklickt hast wie 2009: Du bist nicht unorganisiert – dir fehlt nur ein grundlegender Setup-Schritt.

In meinen 20 Jahren in der Maschinenstickerei habe ich gesehen, dass Studios nicht an fehlender Kreativität scheitern, sondern an digitalem Chaos. Perfect Embroidery Pro hat eine starke Suchlogik, um Designs nach Inhalt (also dem, was du später wiedererkennst) zu finden – nicht nur nach Dateinamen (die oft kryptische Codes sind wie X44_v2.pes).

Diese Suchlogik ist aber praktisch „blind“, wenn du ihr zwei Dinge nicht gibst: den korrekten Speicherpfad und Metadaten, die dein Zukunfts-Ich wirklich eintippt.

Unten findest du den exakten Workflow aus dem Video – ergänzt um „Studio-Gewohnheiten“, mit denen aus einer chaotischen Festplatte eine durchsuchbare Design-Bibliothek wird.

Der Beruhigungs-Moment: Warum Perfect Embroidery Pro „meine Designs nicht findet“ (obwohl sie auf dem PC sind)

Wenn die Library leer wirkt oder „Find“ nichts zurückgibt, ist die spontane Reaktion Frust: „Die Software ist kaputt.“

Ist sie nicht – sie ist nur konsequent. Perfect Embroidery Pro arbeitet mit einer Index-/Bibliothekslogik, die standardmäßig nur in einem ganz bestimmten „Container“ sucht.

Kimberly zeigt im Video die Goldene Regel fürs Indexieren: Designs müssen physisch im Verzeichnis dime > Designs auf deinem C:-Laufwerk liegen.

Wenn deine Dateien über Desktop, Downloads oder (nicht eingesteckte) USB-Sticks verteilt sind, kann die Library sie nicht „sehen“. Das ist, als würdest du Milch im Baumarkt suchen – du bist im falschen Gang.

Der „unsichtbare“ Profi-Start: Eine saubere DimeDesigns-Ordnerstruktur, die du später nicht bereust

Dieser Schritt ist digitales Mise-en-place. Öffne den Windows-Datei-Explorer, klicke auf Lokaler Datenträger (C:), öffne den Ordner dime und suche den Ordner Designs.

Dieser Ordner ist deine „Home Base“.

Innerhalb dieses Ordners hast du eine Wahl: Anfänger werfen alles in die oberste Ebene. Profis bauen eine Struktur. Hier sind drei bewährte Varianten (wähle eine und bleib dabei):

  1. Nach Anbieter: (z. B. OESD, Scissortail) – ideal, wenn du viele Kollektionen kaufst.
  2. Nach Kategorie: (z. B. Floral, Holiday, Sports) – ideal für Customizer.
  3. Nach Projekt/Anwendung: (z. B. Caps, Patches, Left-Chest) – ideal für Produktionsabläufe mit standardisierten Platzierungen.

Die konkrete Aktion: Verschiebe deine Dateien hierher. Im Video wird Drag-and-drop gezeigt. Sichtkontrolle: Achte beim Loslassen der Maus auf den Windows-Transferdialog. Du willst „Verschieben …“ sehen (Quelle wird leerer) oder „Kopieren …“ (Dateien bleiben in der Quelle bestehen).

Prep-Checkliste (vor dem Öffnen der Software)

  • Pfad prüfen: Du bist wirklich in Lokaler Datenträger (C:) > dime > Designs.
  • Realistisch bleiben: Starte mit maximal 5–8 Ordnern auf oberster Ebene. Zu viel Struktur = niemand hält sie ein.
  • Transfer-Hinweis: Wenn du von USB überträgst, arbeite in kleineren Batches und prüfe nach jedem Batch, ob die Dateien im Zielordner sichtbar sind.

Die schnelle Import-Gewohnheit: Designs nach C:dimeDesigns verschieben, damit sie in der Library auftauchen

Kimberly verschiebt im Beispiel eine Datei (z. B. „Tea Cup Coaster.C2S“) vom Desktop in den strukturierten Designs-Ordner.

Sobald die Datei physisch im Ordner liegt, kannst du den Datei-Explorer schließen und Perfect Embroidery Pro starten.

Gehe unten rechts auf den Reiter Library und klappe ihn auf.

Erfolgsmerkmal: Deine Designs erscheinen als Thumbnails. Fehlersuche: Wenn die Library leer bleibt, starte Perfect Embroidery Pro neu, damit die Bibliothek den Ordner erneut einliest.

Der Metadaten-Trick, der „Find“ wirklich smart macht: Keywords (und Notizen) setzen, während das Design geöffnet ist

Das ist der Unterschied zwischen „ich habe Dateien“ und „ich habe eine nutzbare Bibliothek“: Metadaten sind die Sprache deines Zukunfts-Ichs.

Kimberly öffnet ein Flower-Design. Rechts im Bereich Properties (Design) findest du das Feld Keywords.

Sie trägt Keywords wie „flower“ und „yellow“ ein.

Wichtig: Danach speichert sie die Datei. Erst dadurch werden die Metadaten in der Datei/Library nutzbar.

Praxis-Tipp (aus dem Video ableitbar): Überlege dir Keywords so, wie du später wirklich suchen würdest – Motiv, Farbe, Anlass, Kunde/Projekt.

Notizen-Feld: Kimberly erwähnt, dass man dort z. B. festhalten kann, welches Stickvlies oder welcher Stoff genutzt wurde – und dass man genau danach suchen kann.

Warnung: Speichern überschreibt die Datei. Wenn es ein gekauftes Design ist, arbeite sicherheitshalber mit einer Kopie (z. B. Flower_Edit01.C2S), damit das Original unangetastet bleibt.

Setup-Checkliste (digitale Hygiene)

  • „3-Keyword“-Regel: Mindestens 3 Keywords pro Design (Motiv, Farbe, Kategorie/Anlass).
  • Begriffe vereinheitlichen: Entscheide dich für eine Schreibweise (z. B. „Weihnachten“ vs. „Xmas“) und bleib dabei.
  • Notizen als Rezept: Stoff/Stickvlies/Erfahrung kurz notieren, damit du später reproduzierbar arbeiten kannst.

Der „Rechtsklick → Find“-Move: In der Library suchen, ohne Ordnernamen zu erraten

Jetzt erntest du die Arbeit.

In der Library rechtsklickst du auf den Ordner Designs (den übergeordneten Ordner) und wählst Find.

Im Find-Dialog trägst du bei Keywords z. B. „Flower“ ein und klickst Find.

Praxis-Erwartung: Je nach Umfang deiner Sammlung dauert die Suche einen Moment. Warte, bis der Suchlauf fertig ist. Die Ergebnisse erscheinen als Thumbnail-Übersicht.

Dieser Workflow ist grundlegend. So wie viele Profis nach Begriffen wie dime Magnetrahmen für brother suchen, um physische Einspann-Probleme zu reduzieren, löst eine saubere Suchlogik hier dein digitales Wiederfinden. Beides reduziert Reibung im Ablauf.

Der Stichzahl-Filter, der dich vor Fehlgriffen schützt (Beispiel 0–6000)

Kimberly zeigt einen sehr praktischen Filter: Suche nach Stichzahl. Sie setzt From: 0 bis To: 6000.

Warum das in der Praxis hilft: Stichzahl ist nicht nur Zeit – sie ist auch ein Hinweis auf Dichte und Belastung fürs Material.

  • 0 – 5.000 Stiche: eher „leicht“.
  • 5.000 – 12.000 Stiche: mittlerer Bereich.
  • 15.000+ Stiche: eher „schwer“.

Wenn du auf dünnen Shirts arbeitest, ist „< 6000“ ein schneller Sicherheitsfilter, bevor du überhaupt ein Design auswählst.

Die Klassiker-Falle: Name-Feld vs. Keywords-Feld (und warum „bunny“ sonst keine Treffer bringt)

Kimberly zeigt einen typischen Bedienfehler: Sie sucht nach „bunny“ und bekommt zunächst keine Ergebnisse. Ursache: „bunny“ wurde im Keywords-Feld gesucht, liegt aber nur im Name (Dateiname/Designname) – nicht als Keyword.

So löst du es:

  1. Keywords-Feld leeren.
  2. bunny ins Name-Feld eintragen.

Merksatz: Die Suche ist wörtlich. Ohne gesetzte Keywords musst du über Name/Dateiname arbeiten.

Der Haken für PES/JEF/DST: „Include non-native designs“ (nicht überspringen)

Perfect Embroidery Pro ist nativ auf C2S ausgelegt. In der Praxis hast du aber oft gemischte Formate wie .PES, .DST oder .JEF.

Damit diese Dateien in der Suche auftauchen, musst du im Find-Dialog die Option Include non-native designs aktivieren.

Dann erneut suchen – und plötzlich werden auch Nicht-C2S-Dateien in den Ergebnissen sichtbar.

Die „Warum es funktioniert“-Ebene: Designs so taggen, wie ein Shop arbeitet, der wirklich Aufträge abwickelt

Dateien ablegen ist Schritt 1. Sie so zu nutzen, dass du schneller produzierst, ist Schritt 2.

Produktions-Checkliste:

  1. Erst nach Einschränkungen suchen: z. B. Größe/Passung (wenn du diese Filter nutzt).
  2. Dann nach Stichzahl filtern: z. B. < 6000 für leichte Materialien.
  3. Notizen prüfen: Was hat beim letzten Mal funktioniert (Stoff/Stickvlies)?

Wenn das „Finden“-Problem gelöst ist, wird oft das nächste Nadelöhr sichtbar: Einspannzeit. Viele steigen dann auf schnellere Rahmen-Lösungen um und recherchieren z. B. DIME Magnetrahmen, weil Standardrahmen Rahmenspuren hinterlassen oder bei dicken Teilen mühsam sind.

Entscheidungshilfe: Stofftyp → Welche Notizen du in Perfect Embroidery Pro speichern solltest

Du kannst auch das Notes-Feld durchsuchen. Nutze das bewusst.

Frage: Was bestimmt meine Stabilisierung?

Wenn der Stoff ist … Dann ist das Stickvlies … Konkrete Notiz, die du speichern kannst
Dehnbar (T-Shirt, Performance) No-Show Mesh (Cutaway) „Stabilisierung fixiert. Ballpoint-Nadel.“
Stabil gewebt (Denim, Canvas) Tear-Away „Standardnadel. Kein Topping.“
Hochflorig (Frottee, Minky, Fleece) Tear-Away + wasserlösliches Topping „Topping Pflicht, sonst versinken Details.“
Rutschig/empfindlich (Seide, Satin) Fixierbares Mesh/Sticky-Lösung „Langsamer gestickt, damit nichts wandert.“

Verbrauchsmaterial-Hinweis: Markiere Zentren sauber und notiere dir ggf. Platzierungsinfos in den Notizen, damit Wiederholungen schneller gehen.

Zwei Sicherheitswarnungen für jedes Studio (auch an „Software-Tagen“)

Warnung: Mechanische Sicherheit. Wenn du organisierte Designs testst, halte Finger aus dem Nadel-/Rahmenbereich. Niemals in den Stickbereich greifen, solange die Maschine läuft – immer erst Stop/Pause.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen arbeiten mit starken Magneten. Quetschgefahr für Finger. Abstand zu Herzschrittmachern, Kreditkarten und empfindlicher Elektronik/Displays halten.

Der Upgrade-Pfad: Wenn gute Organisation plötzlich echte Produktionsgeschwindigkeit freisetzt

Wenn deine digitale Bibliothek durchsuchbar ist, spürst du oft eine neue Reibung: physische Rüstzeit.

Wenn du ein Design in 10 Sekunden findest, aber 5 Minuten zum Einspannen brauchst, bleibt Effizienz liegen.

Diagnostiziere dein nächstes Nadelöhr:

  1. „Dicke Teile sind schwer einzuspannen / ich bekomme Rahmenspuren.“
  2. „Ich mache Serien (50+ Shirts) und Einspannen ist zu langsam.“
    • Lösung: Upgrade auf dime Stickrahmen (magnetisch) für schnellere, wiederholbare Abläufe.
  3. „Ich wechsle ständig Farben und die Maschine ist zu langsam.“
    • Lösung: Kapazitätsthema: Eine durchsuchbare Bibliothek füttert eine produktive Maschine. Dann kann eine Mehrnadelstickmaschine sinnvoll sein, um .DST-Workflows und Serienproduktion besser auszunutzen.

Ablauf-Checkliste (Routine)

  • Ingest: Download → nach C:dimeDesigns verschieben → sofort einsortieren.
  • Taggen: Datei öffnen → mindestens 3 Keywords → speichern.
  • Pflege: 1× pro Monat den Designs-Ordner extern sichern.
  • Suchen: Bei gemischten Formaten immer „Include non-native designs“ aktivieren.

FAQ

  • Q: Warum wirkt die Perfect Embroidery Pro Library leer, obwohl die Designs auf dem Windows-PC vorhanden sind?
    A: Die Library bleibt meist leer, wenn die Design-Dateien nicht physisch in C:dimeDesigns auf Laufwerk C: gespeichert sind.
    • Verschieben: Windows-Datei-Explorer öffnen → Lokaler Datenträger (C:) → dimeDesigns, dann die Design-Dateien per Drag-and-drop in diesen Ordner ziehen.
    • Begrenzen: Starte mit nur 5–8 Ordnern auf oberster Ebene, damit die Struktur im Alltag nutzbar bleibt.
    • Aktualisieren: Perfect Embroidery Pro neu starten (oder die Library-Aktualisierung nutzen, falls vorhanden), damit neu indexiert wird.
    • Erfolgskontrolle: In der Library erscheinen Design-Thumbnails statt einer leeren Fläche.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Den exakten Pfad C:dimeDesigns prüfen (nicht Desktop/Downloads/USB) und kontrollieren, ob die Dateien wirklich verschoben/kopiert wurden.
  • Q: Wie können Windows-Nutzer prüfen, ob ein Batch-Transfer nach C:dimeDesigns wirklich verschoben (und nicht nur kopiert) wurde?
    A: Beobachte den Windows-Transferdialog und prüfe anschließend, ob die Quelle entsprechend leerer geworden ist.
    • Drag-and-drop: Erst eine kleine Testgruppe verschieben, bevor du eine riesige Sammlung überträgst.
    • Beobachten: „Verschieben …“ bedeutet: Dateien verschwinden aus der Quelle; „Kopieren …“ bedeutet: Dateien bleiben in der Quelle.
    • Vermeiden: Lass Designs nicht dauerhaft auf Desktop/Downloads/USB liegen, wenn Perfect Embroidery Pro sie indexieren soll.
    • Erfolgskontrolle: In der Quelle sind weniger (oder keine) Dateien, und dieselben Dateien liegen unter C:dimeDesigns.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: In kleineren Batches übertragen und sicherstellen, dass der USB-Stick während des Transfers stabil verbunden bleibt.
  • Q: Wie machen Perfect-Embroidery-Pro-Nutzer die Find-Ergebnisse „smarter“, indem sie Keywords und Notizen in einer Design-Datei pflegen?
    A: Design öffnen, Keywords im Properties-Bereich eintragen, Notizen als „Rezept“ ergänzen und anschließend speichern (idealerweise in eine Kopie).
    • Taggen: Im Properties-Bereich (Design) Keywords eintragen, die du später wirklich suchst (Motiv/Farbe/Kategorie).
    • Notieren: Festhalten, was funktioniert hat (z. B. Stoff/Stickvlies, besondere Hinweise).
    • Schützen: Änderungen in eine Kopie speichern (z. B. Flower_Edit01.C2S), um gekaufte Originale nicht zu überschreiben.
    • Erfolgskontrolle: Eine Find-Suche über diese Keywords findet das Design, ohne dass du den Ordnernamen kennen musst.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Prüfen, ob nach dem Eintragen der Keywords wirklich gespeichert wurde – ohne Speichern sind die Metadaten nicht durchsuchbar.
  • Q: Warum liefert eine Find-Suche nach „bunny“ keine Treffer, obwohl „bunny“ eindeutig im Designnamen steht?
    A: Der Find-Dialog ist wörtlich: Nutze das Name-Feld, wenn „bunny“ nur im Dateinamen steht, und nutze Keywords nur, wenn die Datei getaggt wurde.
    • Leeren: Text aus dem Keywords-Feld entfernen, wenn das Design nie mit Keywords versehen wurde.
    • Suchen: „bunny“ ins Name-Feld eintragen.
    • Verbessern: Später das Design öffnen und „bunny“ zusätzlich als Keyword speichern.
    • Erfolgskontrolle: In den Ergebnissen erscheint das Bunny-Design, sobald im richtigen Feld gesucht wird.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Prüfen, ob die Datei unter C:dimeDesigns liegt, damit die Library sie indexieren kann.
  • Q: Wie suchen Perfect-Embroidery-Pro-Nutzer PES-, JEF- und DST-Dateien im Find-Tool (nicht nur C2S)?
    A: Im Find-Dialog die Checkbox „Include non-native designs“ aktivieren, bevor du suchst.
    • Öffnen: In der Library den übergeordneten Designs-Ordner rechtsklicken und Find wählen.
    • Aktivieren: „Include non-native designs“ anhaken, damit PES/JEF/DST in die Suche einbezogen werden.
    • Suchen: Suchbegriff in Name oder Keywords eintragen und Find ausführen.
    • Erfolgskontrolle: Gekaufte Kollektionen in gemischten Formaten erscheinen als Thumbnails in den Ergebnissen.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Prüfen, ob die Nicht-C2S-Dateien ebenfalls in C:dimeDesigns liegen und ggf. nach einem Neustart erneut suchen.
  • Q: Wie vermeiden Nutzer „Rahmen zu klein“-Fehlgriffe und Kräuseln, indem sie Designs über die Stichzahl (0–6000) filtern?
    A: Stichzahl-Filter (z. B. 0–6000) als risikoarme Vorauswahl für leichte Stoffe nutzen.
    • Filtern: In Find Stichzahl From: 0 To: 6000 setzen, wenn du auf dünnen Jerseys/leichte Shirts stickst.
    • Entscheiden: Höhere Stichzahlen als höhere Materialbelastung betrachten, die ggf. stärkere Stabilisierung braucht.
    • Dokumentieren: Stabilisierung im Notes-Feld notieren, damit der nächste Lauf reproduzierbar ist.
    • Erfolgskontrolle: Die Ergebnisliste zeigt nur Designs mit niedrigerer Stichzahl – das reduziert das Risiko, ein zu dichtes Motiv für ein empfindliches Kleidungsstück zu wählen.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Stichzahl-Filter testweise entfernen (Existenz prüfen) und danach kontrollieren, ob „Include non-native designs“ für den Dateityp nötig ist.
  • Q: Welche mechanische Sicherheitsregel sollten Maschinensticker beim Teststicken organisierter Designs bei hoher Geschwindigkeit (ca. 1000 SPM) beachten?
    A: Niemals in den Rahmen-/Nadelbereich greifen, solange die Maschine läuft – immer zuerst Stop/Pause.
    • Pausieren: Stop/Pause nutzen, bevor du Stoff, Faden oder Ausrichtung in Nadelbalkennähe korrigierst.
    • Freihalten: Hände und Werkzeuge aus dem Stickfeld halten, besonders bei hoher SPM.
    • Testen: Erststücke langsamer laufen lassen und Stoffverhalten/Nahtbild beobachten.
    • Erfolgskontrolle: Keine Hand kommt in den Rahmenbereich, bevor die Maschine vollständig steht.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Sicherheitsanweisungen im Maschinenhandbuch prüfen und den Ablauf verlangsamen, bis die Routine sicher sitzt.
  • Q: Welche Magnet-Sicherheitsmaßnahmen gelten beim Umstieg auf magnetische Stickrahmen?
    A: Magnetrahmen als Industriemagnete behandeln: Quetschgefahr für Finger und Abstand zu Herzschrittmachern, Kreditkarten und elektronischen Displays.
    • Handhabung: Finger aus den Quetschzonen halten, wenn die Magnet-Hälften zusammengeführt werden.
    • Abstand: Von medizinischen Implantaten, Karten und empfindlicher Elektronik/Displays fernhalten.
    • Routine: Mit einer festen Zwei-Hand-Routine arbeiten, damit der Rahmen sauber schließt, ohne unkontrolliert „zuzuschnappen“.
    • Erfolgskontrolle: Der Rahmen schließt kontrolliert ohne Fingerquetschen.
    • Wenn es weiterhin nicht klappt: Nutzung stoppen, bis die sichere Handhabung reproduzierbar ist, und die Sicherheitsanweisungen des Herstellers für dieses Modell befolgen.