PE-DESIGN 10 Name Drop: Aus einer Vorlage eine ganze Team-Serie an PES-Dateien machen (ohne den Verstand zu verlieren)

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie du die Name-Drop-Funktion in Brother PE-DESIGN 10 nutzt, um aus einer einzigen Vorlage automatisch einzelne Stickdateien zu erzeugen – ideal für Teamuniformen, Mitarbeitergeschenke und Sammelaufträge. Du baust in Layout & Editing eine saubere Master-Vorlage, richtest ein dynamisches Namensfeld ein, gibst nummerierte PES-Dateien in den richtigen Ordner aus und kontrollierst alles anschließend in der Design Database – inklusive der Produktions-Checks, die Nacharbeit und teure Fehler vermeiden.
Urheberrechtshinweis

Nur zu Bildungszwecken. Diese Seite ist eine Lern-/Kommentar-Notiz zum Werk der ursprünglichen Urheberin/des ursprünglichen Urhebers. Alle Rechte verbleiben beim Original; kein erneutes Hochladen oder Weiterverbreiten.

Bitte sieh dir das Originalvideo auf dem Kanal der Urheber*in an und abonniere, um weitere Tutorials zu unterstützen – ein Klick hilft, klarere Schritt-für-Schritt-Demos, bessere Kameraperspektiven und Praxistests zu finanzieren. Tippe unten auf „Abonnieren“, um sie zu unterstützen.

Wenn du die/der Urheber*in bist und eine Anpassung, Quellenergänzung oder Entfernung einzelner Teile wünschst, kontaktiere uns über das Kontaktformular der Website. Wir reagieren zeitnah.

Inhaltsverzeichnis

Wenn du schon einmal einen Teamauftrag für einen lokalen Sportverein oder ein Firmen-Event abgewickelt hast, kennst du diese ganz spezielle Art von Stress, die gerne gegen 2:00 Uhr nachts einsetzt: Du starrst auf eine Liste mit 30 Namen, löschst „Michael“, tippst „Michelle“, speicherst die Datei – und hoffst, dass du dabei nicht aus Versehen das Logo um drei Millimeter nach links geschoben hast.

Genau hier kommt Name Drop in Brother PE-DESIGN 10 ins Spiel.

In der Stickbranche läuft das im Kern unter „Variable Daten“ bzw. variabler Text in der Produktion: Du baust einmal eine saubere, geprüfte Master-Datei – und lässt die Software anschließend nur noch den Namen aus einer Liste austauschen. Richtig eingesetzt ist das nicht nur schneller, sondern vor allem die sicherste Methode, um bei Serienaufträgen Tippfehler und „Layout-Drift“ (schleichendes Verrutschen durch manuelles Editieren) zu vermeiden.

Wichtig: Software-Automatisierung ist nur dann wirklich schnell, wenn dein physischer Workflow mithalten kann. In dieser Anleitung gehen wir deshalb die exakten Schritte für Name Drop durch – und verbinden sie mit den Praxis-Checks, die in der Werkstatt zählen (Ausrichtung, wiederholbare Platzierung, typische Fehlerquellen beim Export).

Title card displaying 'How to Use Name Drop in PE-DESIGN 10'.
Introduction

PE-DESIGN 10 Name Drop: der ruhige Weg zu Serien-Namen für Teamuniformen

Name Drop ist eine Spezialfunktion in PE-DESIGN 10, mit der du ein bestimmtes Textobjekt als „variabel“ definierst. Du konstruierst das Design einmal – und die Software ersetzt anschließend den Textinhalt anhand einer von dir eingegebenen Namensliste.

Für Einsteiger wirkt das wie ein reiner Zeitgewinn. Für erfahrene Operator ist es vor allem ein Risikomanagement-Tool.

Wenn du von einer Hobby-Arbeitsweise in Richtung Kleinserie/Produktion wechselst, hilft dieser Perspektivwechsel:

  • Hobby-Workflow: Datei öffnen → Text ändern → Speichern unter → Wiederholen. Risiko: hohe Wahrscheinlichkeit für versehentliches Verschieben; hohe Ermüdung.
  • Produktions-Workflow: Vorlage bauen → Daten (Namen) einpflegen → Batch-Ausgabe. Risiko: niedrig. Das Layout bleibt fix; nur der Text ändert sich.

Die Produktionsrealität ist simpel: Der teuerste Fehler in der Stickerei ist nicht der Faden – es ist das Kleidungsstück, das du ruinierst, weil „Jonathon“ als „Jonathan“ auf einer teuren Jacke landet.

Mouse pointing to the 'Import' tab in the sewing attributes window.
Navigating menu

Die „unsichtbare“ Vorbereitung in Layout & Editing: so beißt Name Drop später nicht

Das Tutorial startet im Modul Layout & Editing. Bevor du überhaupt an die Namensliste denkst, musst du deine Master-Vorlage stabil aufbauen.

Betrachte diesen Teil wie das Fundament: Wenn Ausrichtung und Grundlayout nicht sauber sind, wird jede Variante (jeder Name) diese Schieflage mit übernehmen.

Praxis-Checks aus der Produktion (was hier wirklich zählt):

  • Zentrierung: Nicht „nach Gefühl“. Die Bildschirmmitte entspricht der mechanischen Mitte deines Stickrahmens. Wenn dein Design digital ein paar Millimeter daneben liegt, wird jede Platzierungshilfe an der Maschine ebenfalls „daneben“ referenzieren.
  • Schriftwahl: Für kleine Namen ist Lesbarkeit wichtiger als Stil. In der Video-Demo wird Salamanca (10 mm) verwendet – eine robuste Schrift, die sich gut für klare Namenszüge eignet.
  • Objekte trennen: Denke konsequent in statischen Elementen (Grafik/Logo) und variablen Elementen (Name). Name Drop soll nur den Namen anfassen – nicht das restliche Layout.

Kurz-Checkliste vor dem Start:

  • Modul prüfen: Du arbeitest in Layout & Editing.
  • Arbeitsordner anlegen: Lege einen klaren Zielordner für die Ausgabe an (damit du die Serien-Dateien später sofort findest).
  • Platzhalter-Strategie: Verwende für die variable Zeile einen langen Platzhalter (siehe weiter unten), damit lange Namen später nicht kollidieren.
Browsing the Design Library Miscellaneous category to select the coffee cup icon.
Selecting design

Import-Tab + Design Library (Miscellaneous): die Stock-Grafik sauber einfügen

In der Video-Demo beginnt die Vorlage mit einem Stock-Design: einer Kaffeetasse. Das ist dein statisches Element.

  1. Wechsle oben in den Import-Tab.
  2. Öffne im From-Dropdown die Design Library.
  3. Wähle in der Kategorie-Auswahl Miscellaneous.
  4. Scrolle zur Kaffeetasse und füge sie per Doppelklick ein.

Sichtkontrolle: Die Grafik erscheint direkt auf der Arbeitsfläche. Wenn sie nicht sauber sitzt, richte sie sofort aus, bevor du Text hinzufügst.

Typing 'Hot Beans' onto the design page using the Text Tool.
Text entry

Text Tool + ENTER: die statische Überschrift („Hot Beans“) ohne versehentliche Änderungen anlegen

Als Nächstes kommt die obere Textzeile „Hot Beans“. Diese Zeile ist statisch – sie bleibt in jeder Datei gleich.

  1. Öffne das Dropdown beim Text Tool und wähle das erste Textwerkzeug.
  2. Klicke einmal in die Arbeitsfläche, um den Text zu platzieren.
  3. Tippe „Hot Beans“.
  4. Wichtig: Drücke ENTER, um das Textobjekt zu „setzen“.

Warum ENTER hier entscheidend ist: Wenn du ENTER nicht drückst, bleibt das Objekt im Bearbeitungsmodus. Beim Tool-Wechsel passieren dann schnell Fehleingaben oder ungewollte Verschiebungen.

  • Visueller Hinweis: Nach ENTER verschwindet der aktive Cursor, und du siehst eine Auswahl-/Umrandungsbox um den Text – das Objekt ist gesetzt.
Selecting 'Salamanca' font from the dropdown list.
Font selection

Salamanca-Schrift + Transform (Bogen): die obere Zeile sauber über die Grafik legen

Jetzt wird formatiert, damit der Text wie ein bewusst gestaltetes Emblem wirkt.

  1. Markiere den Text und gehe zu Text Attributes.
  2. Stelle Font Style auf Salamanca (in der Demo: 10 mm).
  3. Setze das Häkchen bei Transform.
  4. Wähle die erste Bogenform (nach oben gewölbt).

Praxis-Hinweis: Ein Bogen verändert die Stichrichtung im Satin. Achte in der Vorschau darauf, dass die Buchstaben nicht „gequetscht“ wirken und der Bogen optisch gleichmäßig über der Grafik sitzt.

Selecting the arched text shape in the Transform menu.
Text transformation

Arrange > Layout > Center (und Ctrl+M): Ausrichtung fixieren, bevor du Namen tauschst

Ausrichtung ist der stille Serien-Killer: Wenn deine Master-Datei minimal versetzt ist, sind es am Ende alle Dateien.

  1. Wähle das Select-Werkzeug und Select All (oder Ctrl+A).
  2. Gehe zu ArrangeLayoutCenter.
  3. Alternativ nutze Ctrl + M (Move to Center).

Workflow-Notiz für die Produktion: Wenn du in der Werkstatt mit einer Einspannstation für Maschinenstickerei arbeitest, hängt die Wiederholgenauigkeit direkt davon ab, dass dein Design digital wirklich zentriert und sauber ausgerichtet ist. Sonst stimmen Referenzen und Platzierung nicht zusammen.

The text 'Hot Beans' is now arched perfectly over the coffee cup design.
Design layout

Der Platzhaltername („Josephina“): so planst du die variable Zeile praxisgerecht

Jetzt kommt das variable Textfeld – und hier scheitern viele, weil sie als Platzhalter einen sehr kurzen Namen wählen.

  1. Wähle das Text Tool.
  2. Klicke unter die Tasse und tippe einen Platzhalter-Namen. In der Demo: „Josephina“.
  3. Drücke ENTER.
  4. In Text Attributes: Transform deaktivieren (die Namenszeile soll gerade bleiben).
  5. Positioniere den Namen unter der Grafik.
  6. Danach wieder Select All und Center (Ctrl+M).

Warum „Josephina“ sinnvoll ist: Du konstruierst die Vorlage für den „Worst Case“: lange Namen. Wenn „Josephina“ sauber passt, passen kurze Namen später problemlos – ohne dass sie in die Grafik laufen oder an den Rand geraten.

Typing the placeholder name 'Josephina' below the graphic.
Adding second text element

Name Drop aktivieren + Maintain Aspect Ratio: zwei Häkchen, die Verzerrungen verhindern

Das ist der zentrale Schritt.

  1. Klicke in eine freie Fläche, um alles abzuwählen.
  2. Klicke nur auf den Namen „Josephina“.
  3. In Text Attributes aktiviere Name Drop.
  4. Aktiviere unbedingt Maintain aspect ratio.

Warum „Maintain aspect ratio“ so wichtig ist: Ohne diese Option versucht PE-DESIGN, jeden Namen in dieselbe Breite zu „pressen“ wie der Platzhalter.

  • Kurze Namen können unnatürlich breit wirken.
  • Lange Namen können zusammengedrückt und schlecht lesbar werden.
The user checking the 'Name Drop' box in the sidebar properties.
Enabling core feature

Name Drop List: Namen wie in der Produktion eingeben (sauber, zeilenweise)

Öffne die Name Drop List.

  1. Doppelklicke in die zweite Zeile der Tabelle.
  2. Tippe den ersten Namen (z. B. Sally) und drücke ENTER.
  3. Wiederhole das für Susan, Mindy, Cindy, Sarah, Melody.

Praxis-Check: Vergleiche die Schreibweise konsequent mit der Kundenliste/Bestellung, bevor du ausgibst. In Serien ist ein einzelner Tippfehler der klassische Grund für teure Nacharbeit.

The Name Drop List window pop-up where the user inputs the first name.
Data entry

„To Folder“-Ausgabe: der Ordner-Klick-Fehler, der Name Drop „kaputt“ aussehen lässt

Hier gibt es in PE-DESIGN eine typische UI-Falle.

  1. Klicke auf To Folder.
  2. Vergib einen Basis-Dateinamen (z. B. „Hot Beans“). PE-DESIGN hängt fortlaufende Nummern an.
  3. Klicke auf das Ordnersymbol, um den Speicherort zu wählen.
  4. Lege einen neuen Unterordner an.
  5. Der entscheidende Schritt: Klicke den neu erstellten Ordner einmal an, sodass er markiert ist, bevor du mit OK bestätigst. Sonst bleibt oft der vorherige Pfad aktiv.

Warnung: Wenn du Schritt 5 überspringst, landen die Dateien gerne im falschen Verzeichnis – und es wirkt, als wären sie „verschwunden“. Markiere den Zielordner jedes Mal bewusst.

The completed list of names (Sally, Susan, Mindy, etc.) in the dialog box.
List completion

Kontrolle in der Design Database: der schnellste Weg, einen falschen Namen vor dem Sticken zu finden

Gib Serien-Dateien nicht blind an die Maschine. Nutze die Design Database als Qualitätskontrolle.

  1. Öffne OptionsDesign Database.
  2. Navigiere links im Verzeichnisbaum zu deinem Ausgabeordner (bei Unterordnern ggf. die Plus-Symbole öffnen).
  3. Prüfe die Thumbnails.

Worauf du achten solltest:

  • Zentrierung: Sitzt der Name in jeder Datei mittig unter der Grafik?
  • Länge/Kollision: Läuft ein langer Name in die Grafik oder über den Rahmenbereich?
  • Dateifehler: Siehst du unplausible Vorschauen, die auf eine fehlerhafte Ausgabe hindeuten?
Naming the output file prefix 'Hot Beans' in the export dialog.
Output configuration

Warum es funktioniert (und wie es scheitert): Serien-Text ist nur so gut wie deine Vorlage

Name Drop ist ein Multiplikator: Es multipliziert deine Geschwindigkeit – aber auch jeden Fehler in der Vorlage.

Wichtige Grenzen aus der Praxis:

  • Vorlagen-Disziplin: Ändere nach dem Einrichten der Variablen nicht mehr „nebenbei“ am Layout. Erst Vorlage finalisieren, dann Liste ausgeben.
  • Lesbarkeit vor Optik: Wenn Namen zu klein werden, leidet die Lesbarkeit. Plane die Namenszeile so, dass auch lange Namen noch sauber wirken.

Wenn du auf einer brother Stickmaschine arbeitest, ist diese Standardisierung (Vorlage, Ausrichtung, Ausgabe-Ordner, Kontrolle) der Unterschied zwischen „läuft“ und „Chaos“.

Produktionsrealität: Name Drop spart Software-Zeit – dein Einspann-Workflow entscheidet den Gewinn

Du hast dir in der Software viel Zeit gespart. In der Praxis entsteht der nächste Engpass oft beim Einspannen: Ein Shirt sauber in den Stickrahmen zu bekommen, kostet Zeit – und wiederholtes Einspannen kann zu Ermüdung führen. Dazu kommen Rahmenabdrücke (glänzende Druckspuren), die bei manchen Materialien besonders kritisch sind.

Upgrade-Pfad: von „Kampf“ zu skalierbarer Serie

  1. Auslöser: Du machst Name Drop für 20+ Polos und merkst, dass das Einspannen (Schraube, Spannung, Ausrichtung) dich mehr Zeit kostet als das Sticken.
  2. Entscheidungsmaßstab: Wenn Einspannen länger dauert als die Stickzeit pro Teil, frisst der Prozess deine Marge.
  3. Lösung über Tooling & Standardisierung:
    • Level 1 (Konstanz): Eine Einspannstation für Stickmaschinen hilft, die Platzierung (z. B. linke Brust) wiederholbar zu machen.
    • Level 2 (Tempo): Eine Magnetische Einspannstation reduziert den Aufwand beim Einspannen, weil du nicht permanent Ringe gegeneinander „zwingen“ musst.
    • Level 3 (Passend fürs System): Für Brother-Anwender können Magnetrahmen für brother den Workflow deutlich entspannen und helfen, Rahmenabdrücke zu reduzieren, weil der Stoff nicht über Schraubdruck „gequetscht“ wird.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Es besteht Quetschgefahr für Finger. Von Herzschrittmachern und implantierten medizinischen Geräten fernhalten, da starke Magnetfelder Geräte beeinflussen können.

Eine saubere Magnetrahmen für brother-Ausstattung macht aus einem stressigen Serienjob einen ruhigen, wiederholbaren Ablauf.

Ein einfacher Entscheidungsbaum: wann „Einzelstück“, wann Serien-Pipeline

Nicht jeder Auftrag braucht Name Drop. Nutze diese Logik:

Entscheidungsbaum (für Effizienz):

  1. Ist das Design bis auf den Text identisch?
    • NEIN: Kein Name Drop – separate Dateien bauen.
    • JA: Weiter zu Schritt 2.
  2. Ist die Liste länger als 5 Namen?
    • NEIN: Datei duplizieren und manuell ändern kann schneller sein.
    • JA: Name Drop verwenden.
  3. Stickst du auf empfindlichen oder „markierungsanfälligen“ Materialien (z. B. samtig, flauschig, glatte Polos)?
    • NEIN: Standard-Stickrahmen funktionieren.
    • JA: Rahmenabdrücke sind ein realistisches Risiko. Prüfe Magnetrahmen für Stickmaschine, um Druckspuren zu reduzieren.
  4. Stickst du mehr als 50 Teile?
    • JA: Plane Verbrauchsmaterial und Wartung ein (Unterfaden/Spulen, Nadeln rechtzeitig wechseln), damit die Serie nicht durch Kleinigkeiten stoppt.

Troubleshooting PE-DESIGN 10 Name Drop: Symptome, die du wirklich siehst

Wenn etwas schiefgeht, ist es meist ein wiederkehrendes Muster. Hier die häufigsten Fälle:

Symptom: „Die Name-Drop-Buttons sind ausgegraut.“

  • Wahrscheinliche Ursache: Falsche Auswahl (Grafik + Text oder gar nichts).
  • Schnelllösung: In freie Fläche klicken → dann nur das variable Textobjekt auswählen.

Symptom: „Namen wirken gestaucht oder unnatürlich breit.“

  • Wahrscheinliche Ursache: Maintain aspect ratio wurde nicht aktiviert.
Korrektur
Option aktivieren und die Liste danach neu erzeugen.

Symptom: „Die Dateien sind nicht im Zielordner / wirken verschwunden.“

  • Wahrscheinliche Ursache: Zielordner wurde nach dem Anlegen nicht aktiv markiert.
Korrektur
Den neu erstellten Ordner im Verzeichnisbaum anklicken (markieren), erst dann OK.

Symptom: „Oben ist der Text gebogen – aber der Name unten ist auch komisch gekrümmt.“

  • Wahrscheinliche Ursache: Transform ist beim Namen noch aktiv.
Korrektur
Variable Namenszeile auswählen → in Text Attributes Transform deaktivieren.

Setup-Checkliste (die „letzten 60 Sekunden“)

Direkt bevor du „To Folder“ bestätigst.

  • Auswahl prüfen: Nur die variable Namenszeile ist ausgewählt.
  • Optionen prüfen: Name Drop = aktiv. Maintain aspect ratio = aktiv.
  • Schreibweise prüfen: Liste einmal durchscrollen, Dubletten/Vertipper suchen.
  • Ordner prüfen: Zielordner existiert und ist markiert.

Betriebs-Checkliste (nach der Ausgabe)

Bevor die Nadel läuft.

  • Dateianzahl: Entspricht die Anzahl der Dateien der Anzahl der Namen?
  • Schnellkontrolle: Datei #1 und eine späte Datei (z. B. #20) in der Design Database öffnen: sitzt alles mittig?
  • Ablauf planen: Serienarbeit profitiert von vorbereiteten Zuschnitten/Materialstapeln (damit du nicht zwischen den Teilen ständig unterbrichst).

Wenn du Name Drop beherrschst, vertraust du dem Prozess: Vorlage sauber bauen, Variable korrekt definieren, Ausgabe kontrollieren. Und wenn du diese Software-Effizienz mit einem wiederholbaren Einspann-Workflow kombinierst, wird aus dem „All-Nighter“ ein normaler, kalkulierbarer Produktionstag.

FAQ

  • Q: Warum sind in Brother PE-DESIGN 10 die Name-Drop-Bedienelemente ausgegraut, wenn ich variable Namen einrichten will?
    A: Das passiert meist, wenn die falschen Objekte ausgewählt sind. Wähle wirklich nur das variable Textobjekt aus.
    • In eine freie Fläche klicken, um alles abzuwählen.
    • Nur den Platzhalter-Namen anklicken (nicht die Grafik, nicht den statischen „Hot Beans“-Text).
    • In Text Attributes prüfen, ob Name Drop verfügbar wird.
    • Erfolgskontrolle: Das Name-Drop-Häkchen ist anklickbar und die Auswahlbox liegt nur um die Namenszeile.
    • Wenn es immer noch nicht geht: prüfen, ob das Textobjekt mit ENTER „gesetzt“ wurde (nicht im Edit-Modus).
  • Q: Warum sehen kurze Namen wie „Tom“ in PE-DESIGN 10 Name Drop gestreckt aus oder lange Namen wirken gequetscht?
    A: Aktiviere „Maintain aspect ratio“, bevor du die Liste erzeugst – sonst zwingt PE-DESIGN jeden Namen in die Breite des Platzhalters.
    • Nur den variablen Namenstext auswählen (Platzhalter wie „Josephina“).
    • Name Drop aktivieren und danach Maintain aspect ratio aktivieren.
    • Namensliste nach der Korrektur neu eingeben oder neu importieren.
    • Erfolgskontrolle: Die Buchstaben sehen am Bildschirm normal proportioniert aus.
    • Wenn es immer noch nicht passt: Name-Drop-Liste löschen und ausgehend vom Platzhalter neu aufbauen.
  • Q: Wie verhindern Stickereibetriebe, dass Name-Drop-Namen ins Logo laufen oder außerhalb des Stickrahmens landen?
    A: Baue die Vorlage mit einem langen „Worst-Case“-Platzhalter (8–10+ Zeichen), damit alle kürzeren Namen sicher passen.
    • Einen langen Platzhalter wie „Josephina“ (oder einen anderen 8–10-Zeichen-Namen) für die variable Zeile tippen.
    • Platzhalter unter der Grafik positionieren und das gesamte Design zentrieren (Ctrl+M).
    • Die Namenszeile gerade halten, indem Transform für den variablen Text deaktiviert ist.
    • Erfolgskontrolle: Der lange Platzhalter hat Abstand zur Grafik und bleibt innerhalb der Rahmenbegrenzung.
    • Wenn es immer noch nicht passt: Namenszeile etwas nach unten setzen oder Schriftgröße reduzieren und erneut zentrieren.
  • Q: Warum übernimmt die variable Namenszeile bei Name Drop eine unerwünschte Krümmung?
    A: Häufig wurde die Namenszeile aus dem gebogenen Kopftext kopiert und hat die Transform-Eigenschaft mitgenommen; Transform muss für die Namenszeile aus.
    • Nur das variable Namens-Textobjekt auswählen.
    • In Text Attributes Transform deaktivieren.
    • Danach Layout erneut zentrieren (Ctrl+M).
    • Erfolgskontrolle: Die Namensgrundlinie ist gerade, während „Hot Beans“ oben gebogen bleibt.
    • Wenn es immer noch nicht passt: Namenszeile neu mit dem Text Tool erstellen (tippen, ENTER), statt zu duplizieren.
  • Q: Warum scheinen exportierte „To Folder“-Dateien bei PE-DESIGN 10 Name Drop zu verschwinden oder im falschen Ordner zu landen?
    A: PE-DESIGN 10 bleibt oft im vorherigen Verzeichnis, wenn der Zielordner nicht vor OK aktiv markiert wurde.
    • To Folder klicken und den Basis-Dateinamen setzen.
    • Neuen Unterordner erstellen.
    • Den neuen Ordner einmal anklicken (markiert), dann OK.
    • Erfolgskontrolle: Im Zielordner liegen sofort fortlaufend nummerierte Dateien und die Anzahl passt zur Namensliste.
    • Wenn es immer noch nicht stimmt: In der Design Database den Verzeichnisbaum durchsuchen, wo PE-DESIGN tatsächlich gespeichert hat.
  • Q: Wie prüfen Profis bei Brother PE-DESIGN 10 Serienaufträgen jede Name-Drop-Datei, bevor das erste Teil gestickt wird?
    A: Mit der Design Database: schneller Thumbnail-Check des kompletten Ausgabeordners, bevor irgendetwas an die Maschine geht.
    • Options → Design Database öffnen und zum Ausgabeordner navigieren.
    • Thumbnails auf Zentrierung, Namenslänge (Kollision/Umbruch) und auffällige Vorschauen prüfen.
    • Stichprobe: eine frühe und eine späte Datei (z. B. #1 und #20) öffnen.
    • Erfolgskontrolle: Alle Vorschaubilder zeigen konsistente Platzierung ohne Kollisionen.
    • Wenn es nicht passt: Zur Master-Vorlage zurück, zentrieren (Ctrl+M), Maintain aspect ratio prüfen, dann neu ausgeben.
  • Q: Wie reduzieren Operator bei Name-Drop-Produktionen auf Polos Rahmenabdrücke und Einspann-Ermüdung, ohne das Design zu ändern?
    A: Wenn Einspannen und Stoffmarkierungen der Engpass sind, optimiere zuerst den physischen Ablauf – meist über Standardisierung der Ausrichtung und anschließend magnetisches Spannen.
    • Level 1 (Technik): Zentrierung in der Software standardisieren (Ctrl+M), damit Platzierungsreferenzen konstant bleiben.
    • Level 2 (Tooling): Eine Einspannstation für wiederholbare Brustplatzierung nutzen.
    • Level-2-Upgrade (Komfort): Auf Magnetrahmen wechseln, um Schraubarbeit zu reduzieren und Rahmenabdrücke auf empfindlichen Polos zu minimieren.
    • Erfolgskontrolle: Einspannen wird wiederholbar, mit weniger Druckspuren, und die Einspannzeit sinkt.
    • Wenn es immer noch Probleme gibt: Einspannspannung prüfen (nicht überdehnen) und den Ablauf anpassen.
  • Q: Welche Sicherheitsregeln gelten für Magnetrahmen bei Serienläufen?
    A: Behandle Magnetrahmen als industrielle Quetschgefahr und halte sie von Herzschrittmachern/implantierten Geräten fern.
    • Finger beim Schließen aus dem Bereich halten; langsam und kontrolliert schließen.
    • Magnetrahmen von Personen mit Herzschrittmachern/Implantaten sowie von empfindlicher Elektronik fernhalten.
    • Magnete so lagern, dass sie nicht unkontrolliert zusammenschlagen.
    • Erfolgskontrolle: Magnete schließen kontrolliert ohne „Zuschlagen“, und das Einspannen bleibt verletzungsfrei – auch in Serie.
    • Wenn es kritisch bleibt: Produktion stoppen und die Handhabung (Zwei-Hand-Kontrolle, langsameres Schließen) anpassen, bevor es weitergeht.