Ricoma EM-1010 Stickrahmen-Workaround: 7,5×12,5" Magnetrahmen (195×315 mm) ohne Preset sicher nutzen

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt Ricoma-EM-1010-Anwendern, wie sie einen 195×315 mm (7,5×12,5") Aftermarket-Magnetrahmen sicher einsetzen, obwohl diese Größe in den Maschinen-Presets nicht vorhanden ist. Du lernst, wie du einen größeren virtuellen Rahmen (Rahmen F) auswählst, das Motiv manuell über Nadel 1 auf dem Kleidungsstück ausrichtest und anschließend zwingend einen Trace/Umrandungs-Check fährst, damit die Nadel den Rahmen nicht trifft – inklusive klarer Vorab-Checks, typischer Stolperfallen und praxistauglicher Sicherheitslogik.
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Inhaltsverzeichnis

Die Herausforderung: Fehlende Presets für Aftermarket-Magnetrahmen

Wenn du eine Ricoma EM-1010 besitzt und auf einen Aftermarket-Magnetrahmen umgestiegen bist, kennst du sehr wahrscheinlich genau diese Situation: Der physische Stickrahmen ist montiert – aber in der Maschinenlogik „existiert“ er nicht.

Du hast die Hardware – einen 7,5×12,5" Magnetrahmen (am Rahmen mit 195×315 mm gekennzeichnet) – der sich besonders bei dickeren Materialien und in der Produktion bewährt. Die Firmware der Ricoma kann jedoch mit dieser Geometrie nichts anfangen: Es kommt zu „Frame Limit“-Meldungen bzw. die Maschine verhält sich beim Zentrieren so, als wäre ein anderer Rahmen montiert.

Diese Anleitung folgt dem im Video gezeigten Workaround. Er ist simpel, aber wichtig: Du hebelst damit eine digitale Schutzfunktion aus. Genau deshalb ersetzt du die fehlende Software-Sicherheit durch saubere, wiederholbare Arbeitsdisziplin.

Der Workaround besteht aus drei nicht verhandelbaren Phasen:

  1. Digitales Override: Einen größeren virtuellen Stickrahmen wählen, damit die Maschine überhaupt freigibt.
  2. Physische Ausrichtung: „Auto-Center“ ignorieren und das Motiv am Kleidungsstück manuell ausrichten.
  3. Sicherheitsprotokoll: Trace/Umrandung fahren, damit es zu keinem Rahmenkontakt kommt.

Ein Suchbegriff, den Profis in diesem Zusammenhang häufig verwenden, ist Stickrahmen für ricoma. Diese Anleitung ist die sicherheitskalibrierte Version davon – mit klaren Schritten, Kontrollpunkten und Risikominimierung, damit du Maschine, Rahmen und Material schützt.

Ricoma EM-1010 embroidery machine with large blue magnetic hoop attached
A broad 7.5x12.5" magnetic hoop mounted on a Ricoma EM-1010.

Warum Standardmaschinen Magnetrahmen-Größen oft nicht kennen

Viele gewerbliche Mehrnadelstickmaschinen – auch die Ricoma mit 10 Nadeln – werden mit einer festen Preset-Liste ausgeliefert, die auf die herstellereigenen Kunststoffrahmen abgestimmt ist. Aftermarket-Magnetrahmen passen zwar mechanisch an die Maschine, „übertragen“ ihre Maße aber nicht automatisch in die Preset-Bibliothek.

Du machst also nichts falsch: Der Preset-Datensatz fehlt schlicht. Um solche Tools trotzdem zu nutzen, musst du die Maschine konsequent im „manuellen“ Workflow führen.

Risiko „Hoop Limit“ – und die eigentliche Gefahr dahinter

Die unmittelbare Hürde ist die Software-Sperre: Die Maschine verweigert den Start. Die größere Gefahr ist jedoch eine physische Kollision.

Wenn du der Software einen größeren Rahmen „vorgaukelst“ (um die Sperre zu umgehen), glaubt die Maschine, sie hätte eine sehr große sichere Stickfläche (z. B. 490 mm). In Wirklichkeit ist deine physische Öffnung aber nur 195×315 mm. Zentrierst du dann nach dem virtuellen Rahmen, kann der Pantograph die Nadelstange in den Rahmen fahren.

Warnung: Mechanische Sicherheitsgefahr
Überspringe beim Arbeiten mit Override-Einstellungen niemals den „Trace“-Schritt. Ein einziger Rahmentreffer kann die Nadel brechen, die Greifer-/Timing-Einstellung beeinflussen, den Spulenkorb beschädigen oder X/Y-Komponenten belasten. Wenn du beim Verfahren ein Schleif-/Knackgeräusch hörst: sofort stoppen.

User pointing to the magnetic hoop dimensions on the frame
The user identifies the 195x315mm size markings on the hoop frame.

Schritt 1: Ricoma-Stickrahmen-Einstellungen öffnen

Dieser Schritt entspricht dem Video: Du navigierst am Ricoma-Touchscreen in das Menü, in dem die zulässigen Stickfelder (Koordinatengrenzen) festgelegt werden.

Wenn du von einer Hobby-Einnadelmaschine auf eine Mehrnadelstickmaschine wechselst, betrachte dieses Menü nicht als „Komforteinstellung“, sondern als Definition des Koordinatensystems, innerhalb dessen die Maschine fahren darf.

  1. Settings öffnen: Im Hauptbildschirm das Zahnrad bzw. den Reiter Settings antippen.
  2. Stickrahmen-Menü: In das Untermenü Hoop Size / Stickrahmengröße wechseln.

Kontrollpunkt (visuell): Du siehst eine Liste/Matrix mit Buchstaben (A, B, C …), jeweils mit zugehörigen Abmessungen. Der aktive Rahmen ist in der Regel farblich hervorgehoben.

Ricoma touchscreen main menu with finger pressing settings
Navigating the Ricoma touchscreen interface to access machine settings.
Ricoma hoop selection menu displaying various preset sizes
The machine's preset hoop menu, which lacks the custom 195x315mm size.

So „denkt“ die Maschine dabei

Mit der Auswahl einer Stickrahmengröße sagst du der Steuerung sinngemäß: „Fahre den Pantographen nicht über diese X-/Y-Grenzen hinaus.“

Wenn dein physischer Magnetrahmen kleiner ist als die virtuelle Einstellung, die du gleich auswählst, verschwindet dieser Schutz. Du sagst der Maschine dann: „Du hast mehr Platz als in Wirklichkeit.“ Genau deshalb sind die nächsten Schritte (manuelles Ausrichten + Trace) Pflicht.

Close up comparison of screen presets vs physical hoop needs
Comparing the physical dimensions required against available presets.

Schritt 2: Der „größerer Rahmen“-Workaround

Ziel ist es, die 195×315 mm (7,5×12,5") Arbeitsfläche deines Magnetrahmens zu nutzen. Da dieses Preset fehlt, wählst du ein Preset als „Container“, das diese Maße sicher überdeckt.

Das ist der Kern des Workarounds, nach dem viele Nutzer suchen, wenn sie ricoma em 1010 Stickmaschine-Overrides lösen wollen.

Virtuellen Rahmen F (490×345 mm) auswählen

Im Video wählt der Anwender Hoop F.

  • Virtuelle Größe: 490×345 mm
  • Physische Größe: 195×315 mm

Arbeitsschritte:

  1. In der Liste zu F scrollen und Hoop F auswählen.
  2. Maße prüfen: Auf dem Bildschirm muss 490×345 mm angezeigt werden. Entscheidend ist: Der virtuelle Rahmen ist größer als dein physischer Magnetrahmen.
  3. Bestätigen: Mit OK bestätigen.

Kontrollpunkt (Maschinenreaktion): Nach der Bestätigung verfährt die Maschine ggf. kurz bzw. aktualisiert die Rahmenanzeige. Auf dem Hauptscreen erscheint eine deutlich größere Begrenzung als dein tatsächlicher Arbeitsbereich.

User selecting Hoop F option on the screen
Selecting 'Hoop F' (490x345mm) to create a safe boundary large enough for the magnetic hoop.
Confirmation of Hoop F selection on Ricoma screen
Confirming the larger hoop setting to override the machine's default limitations.

Umgehen vs. wirklich lösen

Rahmen F ist ein „Bypass“: Er gibt die Maschine frei, nimmt dir aber die digitalen Leitplanken.

  • Das macht es: Verhindert die „Frame Limit“-Sperre.
  • Das macht es nicht: Zentriert dein Motiv auf dem Kleidungsstück.
  • Das verhindert es nicht: Dass die Nadel den Magnetrahmen trifft.

Merke: Du öffnest damit nur das Tor – die sichere Ausrichtung musst du selbst herstellen.

Upgrade-Perspektive: Wann lohnen sich Magnetrahmen im Workflow?

Aftermarket-Rahmen bedeuten anfangs etwas mehr Sorgfalt in der Einrichtung.

  • Szenario A: Du stickst 5 Jacken mit dicker Ware. Die zusätzliche Minute für saubere Ausrichtung/Trace ist im Verhältnis zum Warenwert unkritisch.
  • Szenario B: Du stickst 100 Polos. Dann entscheidet ein sauberer, wiederholbarer Ablauf über Durchsatz und Marge.

Einordnung: Genau hier spielen Magnetrahmen ihren Vorteil aus: weniger Schrauben, schnelleres Einspannen, weniger Operator-Fatigue.

Magnetrahmen für Stickmaschine

Schritt 3: Manuelles Zentrieren & Sicherheit

Sobald Rahmen F aktiv ist, betrachtet die Maschine das Zentrum der Welt als Zentrum dieser großen 490-mm-Fläche. Dein physischer Magnetrahmen ist kleiner und kann relativ dazu „versetzt“ wirken.

Kernregel: Ignoriere die „Center Hoop“-Funktion. Sie würde nach dem virtuellen Rahmen zentrieren – nicht nach deinem realen Arbeitsbereich.

Nadel auf die Realität ausrichten

Arbeitsschritte:

  1. Nadel 1 wählen: Am Bedienpanel auf Needle 1 schalten.
    • Warum? Im Video wird Nadel 1 als Referenz genutzt, um das Motiv sichtbar und eindeutig auszurichten.
  2. X/Y-Verfahren aktiv: Sicherstellen, dass du den Rahmen/Pantographen per Pfeiltasten verfahren kannst.
  3. Visuell zentrieren: Mit den Pfeiltasten so verfahren, dass die Spitze von Nadel 1 über deinem Markierungspunkt (Kreuz/Center-Mark) auf dem Textil steht.

Kontrollpunkt (visuell): Parallaxenfehler vermeiden (Blick möglichst senkrecht). Entscheidend ist die tatsächliche Nadelspitze über der Markierung – nicht die Position des Rahmens zur Maschine.

Ricoma screen showing needle selection for centering
Setting the machine to Needle 1 to assist in manual centering.
Movement of the machine head and hoop to center position
Manually moving the machine head to align with the visual center of the garment.
User pointing to the centered needle position over the design
Verifying the needle is centered over the physical workspace, minimizing frame collision risk.

Praxis-Hinweis: Was beim Einspannen typischerweise schiefgeht

Viele Platzierungsfehler entstehen nicht beim Ausrichten, sondern weil das Material nach dem Ausrichten noch „arbeitet“.

  • Haptik-Check: Das Textil soll glatt und stabil liegen, aber nicht überdehnt sein. Besonders bei Maschenware führt Überdehnung später zu Wellen/Puckern.
  • Magnetrahmen klemmen vertikal – dadurch kann das Material weniger „gezogen“ werden als bei klassischen Schraubrahmen. Das ist ein Vorteil, ersetzt aber nicht die saubere Markierung und Kontrolle.

Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen arbeiten mit starken Magneten.
1. Quetschgefahr: Finger aus der Schließzone halten.
2. Abstand zu sensiblen Geräten: Abstand zu medizinischen Implantaten und magnetempfindlichen Karten halten.

Einspannen für Stickmaschine

Schritt 4: Der kritische Trace (Umrandung)

Das ist dein „Pre-Flight-Check“. Der Trace fährt die Extrempunkte des Motivs ab, ohne zu sticken.

Trace ausführen

Arbeitsschritte:

  1. Trace finden: Den Trace-Button bzw. das Umrandungs-/Rahmen-Symbol aufrufen.
  2. Starten: Trace starten – der Pantograph beginnt zu verfahren.
  3. Beobachten: Hand in Reichweite des Stopps. Beobachte den Abstand zwischen Nadelstange/Nadelposition und der Innenkante deines Magnetrahmens.

Erfolgskriterium: Während des gesamten Trace darf die Nadel den Rahmen nicht berühren und muss klar innerhalb der physischen Öffnung bleiben.

Initiating the trace function on the control panel
Starting the 'Trace' function to preview the design's perimeter.
Needle tracing the outer edge of the design near the magnetic frame
The machine traces the design boundary, confirming it clears the blue magnetic frame.
Trace completing successfully along the bottom edge
The trace completes along the bottom edge, ensuring full clearance.
User pointing out the safe margin between stitch area and hoop
Pointing out the safe margin between the active stitch area and the magnetic frame wall.

Trace-Fehlersuche

  • Wenn die Nadel zu nah an den Rahmen kommt: Sofort stoppen, Position korrigieren (weg von der Kante), Trace erneut fahren.
  • Wenn das Motiv zu groß ist: Dann ist es nicht „zentrierbar“. Das Motiv muss angepasst werden (Größe/Rotation), damit es real in 195×315 mm passt.

Tools Used

  • Maschine: Ricoma EM-1010 (10-Nadel, gewerblich).
  • Rahmen: Aftermarket 7,5×12,5" (195×315 mm) Magnetrahmen.
  • Bedienung: Touchscreen-Interface.
  • Markierung: Schneiderkreide oder auswaschbarer Markierstift (für die manuelle Zentrierung).
Final view of the MAMA design securely hooped and machine ready
The machine is now ready to embroider the large design on the custom magnetic hoop.

Das „unsichtbare“ Tool: Workflow statt nur Hardware

In kleinen Betrieben ist nicht nur die Stickgeschwindigkeit der Engpass, sondern die Rüstzeit. Wenn du schneller einrichtest, produzierst du mehr – bei gleicher Maschinenzeit.

  • Standardrahmen: mehr Schraub-/Spannarbeit, höhere Ermüdung, Risiko für Rahmenspuren.
  • Magnetrahmen: schnelleres Einspannen, weniger Ermüdung, oft sauberere Oberfläche.
    • Einordnung im Kontext dieser Anleitung: Wenn du merkst, dass du mehr Zeit mit Ausrichten/Einspannen als mit Sticken verbringst, lohnt es sich, den Ablauf zu standardisieren – inklusive konsequentem Trace. Magnetrahmen

Grundlagen: Von „Automatik“ zu kontrollierter Produktion

Diese Anleitung richtet sich an fortgeschrittene Anwender, die von „Preset-gestützt“ auf „manuell kontrolliert“ umstellen – genau dort, wo Aftermarket-Tools (Magnetrahmen) schneller sind als die OEM-Software.

Für wen das gedacht ist:

  • Ricoma-EM-1010-Anwender mit Drittanbieter-Rahmen.
  • Operatoren, die „Frame Limit“-Sperren umgehen müssen.
  • Betriebe, die Rahmenspuren reduzieren und Rüstzeiten verkürzen wollen.

Vorbereitung

Bevor du am Bildschirm etwas umstellst, müssen die physischen Variablen stimmen. Ein großer Teil der Fehler entsteht vor dem Start.

Verbrauchsmaterial & physische Checks

  • Nadelzustand: Wenn die Nadel beschädigt ist, steigt das Risiko für Fadenrisse und Probleme beim Verfahren. Im Zweifel: wechseln.
  • Markierung: Du brauchst einen klaren Mittelpunkt auf dem Textil, damit du Nadel 1 sauber ausrichten kannst.
  • Stickvlies-Logik: Magnetrahmen klemmen anders als Schraubrahmen. Plane dein Vlies so, dass es stabil liegt und nicht „mitwandert“.

Entscheidungshilfe: Material vs. Stickvlies

Nutze diese Logik als Orientierung für den Aufbau:

  1. Elastische Maschenware (Polo/T-Shirt)?
    • Ja: Cutaway ist in der Praxis oft die stabilere Wahl, damit sich das Motiv nach dem Ausspannen nicht verzieht.
    • Nein: Weiter zu 2.
  2. Stabile Webware (Canvas/Denim etc.)?
    • Ja: Tearaway kann funktionieren – abhängig von Motivdichte und Beanspruchung.
  3. Hochflor (Fleece/Handtuch)?
    • Ja: Eine wasserlösliche Folie als Topper hilft, damit Stiche nicht im Flor versinken.

Magnetrahmen für Stickmaschinen

Prep-Checkliste (kurz & produktionsnah)

  • Rahmen prüfen: Physische Größe am Rahmen: 195×315 mm.
  • Motiv prüfen: Motiv passt real in 195×315 mm.
  • Markierung gesetzt: Mittelpunkt am Textil ist sichtbar.
  • Maschine frei: Nichts blockiert den Fahrweg.

Setup

Im Setup stellst du die Maschinenlogik so ein, dass sie den Betrieb zulässt.

Setup-Schritte (Recap)

  1. Settings > Hoop Size öffnen.
  2. Hoop F (490×345 mm) (oder ein Preset, das sicher größer ist als dein physischer Rahmen) auswählen.
  3. Bestätigen.

Setup-Checkliste (digital)

  • Anzeige: Rahmen F ist aktiv.
  • Bewusstsein: Auto-Center wird nicht verwendet.

Betrieb

Hier ersetzt du Automatik durch manuelle Kontrolle.

Ablauf (praxisorientiert)

  1. Nadel 1 wählen.
  2. Manuell verfahren und Nadelspitze auf die Markierung setzen.
  3. Trace fahren und Abstand zum Rahmen über den gesamten Fahrweg prüfen.

Final-Checkliste

  • Nadel 1 aktiv.
  • Nadelspitze über Markierung.
  • Trace ohne Rahmenkontakt.

Troubleshooting

Wenn etwas schiefgeht, arbeite von „wahrscheinlich & günstig“ zu „selten & teuer“.

Symptom Wahrscheinliche Ursache Prüfung & Lösung
Nadel bricht/verbiegt Rahmenkontakt Lösung: Trace prüfen/erneut fahren, Position korrigieren.
„Frame Limit“-Fehler Virtueller Rahmen zu klein gewählt Lösung: Zurück zu Schritt 2: einen eindeutig größeren virtuellen Rahmen wählen (im Video: F).
Motiv sitzt daneben Nach virtuellem Zentrum ausgerichtet Lösung: Immer am Kleidungsstück ausrichten (Nadel 1 auf Markierung).
Material wandert Aufbau/Einspannen nicht stabil Lösung: Aufbau prüfen, ggf. Vlies/Material stabiler führen und erneut ausrichten.

Ergebnis & nächste Schritte

Wenn du diesen Ablauf einhältst, kannst du einen 195×315-mm-Magnetrahmen auf der Ricoma EM-1010 auch ohne Preset sicher nutzen: Du tauschst Software-Leitplanken gegen manuelle Kontrolle.

Wichtig für die Praxis: Der Trace ist dabei kein „Extra“, sondern der Sicherheitsstandard. Immer tracen, bevor du stickst.