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Dahao-Bedienpanel verstehen
Wenn du eine Mehrnadelstickmaschine betreibst (oder wartest), weißt du: Am „Computer“ entscheidet sich Produktivität – oder ein falscher Tastendruck sorgt für Stillstand. Egal ob du eine robuste Industrieanlage fährst oder für dein wachsendes Geschäft auf eine SEWTECH Mehrnadelstickmaschine umsteigst: Das Bedienpanel ist das Gehirn der Produktion.
In diesem kurzen Dahao-Controller-Tutorial zeigt der Host, wie man über die Haupttaste, die er „Panja“ nennt (Hand-/Klauen-Symbol), in das geschützte Menü „7. SET MACHINE PARAS“ gelangt – und was passiert, sobald der Controller ein Passwort verlangt.
Wichtig: Es geht nicht nur um „Buttons drücken“, sondern um Verantwortung. Dieser Artikel baut das Video in einen sauberen, wiederholbaren Ablauf um (als SOP für Operator:innen) und ergänzt das „Warum“ hinter der Sperre sowie Sicherheitsgewohnheiten, die teure Fehler verhindern. So wird aus „rumklicken“ ein kontrollierter, professioneller Prozess.

Die „Panja“-Taste (Hand-Symbol) sicher erkennen
Am Dahao-Bedienpanel im Video ist der Einstieg die Taste mit Hand-/Klauen-Symbol, vom Host „Panja“ genannt. Sie dient als Hauptzugang, um die Management-/Verwaltungsliste zu öffnen.
Praxis-Tipp zur eindeutigen Identifikation (operator-tauglich): Statt „die dritte Taste“ zu sagen, nutze eindeutige Anker:
- Optisch: Suche das Symbol, das wie eine Hand oder Kralle aussieht – meist rechts in der vertikalen Tastenreihe.
- Haptisch: Bei vielen Dahao-Membranpanels spürst du einen klaren „Klick“ (Tastdom) – anders als beim reinen Touch am Display.
- Abgrenzung: Nicht mit Start/Stop verwechseln und nicht mit den Pfeiltasten.
Wenn ihr in der Werkstatt mehrere Dahao-Layouts habt (manche Maschinenhersteller ändern die Folie/„Skin“), bleibt die Funktion dieser Taste in der Regel gleich: Sie ist das Tor zu „Management“ bzw. „Manual/Other Management“.


Im Management-Menü richtig orientieren
Nach dem Drücken der Panja-/Hand-Taste wechselt der Bildschirm in eine Management-Liste (im Video eine „Other Management“-ähnliche Liste). Der Host nennt als Orientierungspunkte Einträge wie „Set Design Paras“ und „Frame to Point“ – das ist dein Check, dass du in der richtigen Menüebene bist.
Diese Liste trennt im Alltag sauber zwischen „Design laufen lassen“ und „Maschine konfigurieren“.


Profi-Gewohnheit für die Produktion: Bevor du tiefer gehst, einmal stoppen und prüfen: Die Maschine darf nicht sticken. Der Sicherheits-Precheck aus dem Video ist eindeutig: Stelle sicher, dass die Maschine steht, bevor du Systemparameter öffnest. Das reduziert das Risiko von Fehlbedienung während Bewegung.
Warnung: Sicherheitsrisiko durch Bewegung. Öffne geschützte Parameter-Menüs nicht, während ein Design läuft oder sich die Nadelstange bewegt. Wenn Bewegungs-/Rahmenparameter im falschen Moment geändert werden, kann es zu Kollisionen kommen (Rahmen gegen Nadel), Nadelbruch und Verletzungsgefahr. Maschine vollständig stoppen.
Zugriff auf geschützte Einstellungen
Hier ist der exakte „Button-Pfad“ aus dem Video – als Standardarbeitsanweisung (SOP), die du ausdrucken kannst. Ziel: weniger „Gedächtnisleistung“, mehr kontrolliertes Arbeiten.
„Set Machine Paras“ finden
In der Management-Liste markiert der Host Option 7: „Set Machine Paras“. Das ist der gesperrte Bereich für System-/Maschinenparameter.
Warum gesperrt? Weil hier Werte liegen, die das Maschinenverhalten direkt beeinflussen (z. B. Bewegungslogik, Sensorik). Ein Fehler ist nicht nur „schlechte Stickerei“, sondern kann echte Störungen verursachen.


Zahlenkürzel nutzen (schneller und reproduzierbar)
Im Video werden zwei Wege gezeigt:
- Direkt „7“ auf dem Ziffernblock drücken, um zu Option 7 zu springen.
- Oder mit den Pfeiltasten scrollen, bis du den Eintrag siehst.
Danach mit Enter/Set bestätigen (so beschreibt es der Host). Der Ziffernblock ist im Alltag meist der schnellere, reproduzierbarere Weg.


An diesem Punkt erscheint die Passwortabfrage – der „Gatekeeper“.

Achtung (typischer Bedienfehler aus dem Video-Kontext): Gerade am Anfang drücken viele versehentlich Pfeile statt Panja/Management. In der Produktion kostet das Zeit und führt zu „wildem Tippen“ – und genau so werden Werte unabsichtlich verändert. Trainingssatz für Operator:innen: Erst Panja, dann Bildschirm lesen, dann handeln.
Kurz-Checkliste (bevor du ein geschütztes Menü anfasst)
Nutze diese Checkliste jedes Mal – besonders, wenn du „mal eben“ zur Hilfe gerufen wirst.
- Zustand: Maschine ist vollständig gestoppt (keine Bewegung, kein laufendes Design).
- Tasten-Sicherheit: Panja/Hand-Symbol ist eindeutig identifiziert (nicht Pfeile).
- Exit-Plan: Du weißt, wie du sauber zurückgehst (oft
ESCoder erneut Panja – je nach Panel). - Dokumentation: Stift/Notiz-App liegt bereit. Grundregel: Wenn du den Originalwert nicht notierst, wird nichts geändert.
- Praxis-Umfeld: Auch wenn es im Video nicht gezeigt wird: In der Realität brauchst du oft Basis-Tools in Reichweite (z. B. um nach einem Fehlerbild erst mechanisch zu prüfen). Halte den Bereich um das Panel frei, damit du nicht unter Zeitdruck „nebenbei“ klickst.
Wenn ihr skaliert, hilft zusätzlich ein sauberer Arbeitsplatzfluss: Eine feste hooping station-Zone verhindert, dass Kleidung, Rahmen und Bedienpanel in einem engen Chaos zusammenkommen.
Werks-Passwortabfrage entsperren
Im Video sieht man: Nach Auswahl von „Set Machine Paras“ fragt der Dahao-Controller nach einem Passwort. Der Host gibt das Standard-Werks-Passwort über den Ziffernblock ein; die Eingabe wird maskiert (z. B. als Zeichen/Sternchen), danach bestätigt er mit Enter.
Wichtige Grenze: In den Quelldaten ist der Passwortwert als „Protected“ markiert; außerdem wird erwähnt, dass die Zahlenfolge schnell eingegeben wird und je nach Version variieren kann. Deshalb rät dieser Guide nicht zu einer konkreten Zahl, sondern beschreibt den korrekten Ablauf – und was du tust, wenn dein Controller den Code nicht akzeptiert.
Standardcode eingeben (Ablauf aus dem Video)
- Wenn „PASSWORD:“ erscheint, prüfe, ob der Cursor aktiv ist.
- Gib den Code über die Zifferntasten ein.
- Die Anzeige maskiert die Eingabe (z. B.
). - Mit Enter bestätigen.



Was du nach dem Entsperren tun solltest
Wenn das Passwort akzeptiert wird, öffnet sich die Parameterliste. Im Video sind beispielhaft Einträge wie Frame Curve Angle und T.B. Detect (Thread Break Detect / Fadenbruch-Erkennung) zu sehen.

Ab hier gilt: Tempo rausnehmen. Solche Menüs sind gesperrt, weil einzelne Werte Einfluss auf Sensorik und Bewegungsreaktionen haben können.
Bewährter Werkstatt-Workflow (risikoarm):
- Originalwert notieren: Bevor du irgendetwas änderst, den Ist-Wert sauber dokumentieren.
- Nur eine Variable: Nie mehrere Parameter gleichzeitig ändern.
- Kontrollierter Test: Erst nach einer Änderung mit einem kurzen, kontrollierten Testlauf prüfen, bevor wieder Produktion läuft.
Gerade in Teams hilft ein „Parameter-Log“ (Papier oder digital), damit später nachvollziehbar bleibt, was verändert wurde.
Setup-Checkliste (sicher rein + sicher raus)
- Du hast 7. SET MACHINE PARAS gewählt und PASSWORD: gesehen.
- Passwort über Ziffernblock eingegeben und Enter gedrückt.
- Sichtprüfung: Es erscheint eine nummerierte Liste technischer Parameter (nicht mehr die vorherige Management-Liste).
- Bedien-Disziplin: Nicht „scrollen und nebenbei tippen“.
- Dokumentation: Alles, was du ansiehst/änderst, wird notiert.
- Exit: Menü bewusst verlassen (oft
ESC), um unbeabsichtigte Änderungen zu vermeiden.
Warum überhaupt Maschinenparameter öffnen?
Die Demo im Video ist kurz: Sie zeigt, dass man entsperren und die Parameterliste sehen kann. In der Praxis wollen Betriebe diesen Zugriff meist aus zwei Gründen:
- Fehlersuche (Produktion steht, z. B. wegen wiederholter Stopps).
- Optimierung (stabilerer Lauf, weniger Unterbrechungen).
Geschwindigkeit & „Tension“-Denken: Annahme vs. Realität
Viele Operator:innen hoffen, dass „Settings“ jedes Problem lösen. Die Realität ist: Parameter steuern Logik – sie ersetzen keine saubere Mechanik und keinen stabilen Materialhalt.
In der Praxis entstehen viele Qualitätsprobleme durch physische Instabilität:
- Rahmenspuren: Bei Schraubrahmen durch zu starkes Anziehen.
- Passung/Ausrichtung verliert sich: Wenn der Stoff im Rahmen rutscht.
- Flagging: Material hebt/schwingt, weil es nicht sauber gespannt ist.
Grundsatz: Wenn sich das Material im Stickrahmen bewegt, wirkt es schnell wie ein Spannungs- oder Timingproblem – obwohl es ein Einspannproblem ist. Deshalb behandeln erfahrene Betriebe das Einspannen als System.
Wenn ihr mit langsamer Beladung, Rahmenspuren oder ungleichmäßigem Klemmdruck kämpft, ist ein Tool-Upgrade oft zuverlässiger als tiefe Parameter-Eingriffe:
- Auslöser: Einspannen dauert zu lange, es gibt Abdrücke, dicke Nähte lassen sich schlecht klemmen.
- Bewertung: Wenn häufig neu eingespannt werden muss oder sich das Material während des Stickens verschiebt, ist der Engpass meist Handling/Einspannen – nicht Dahao-Software.
- Optionen:
- Level 1 (Verbrauchsmaterial): Passendes Stickvlies wählen (je nach Material).
- Level 2 (Tooling): Upgrade auf SEWTECH Magnetrahmen oder allgemein Magnetrahmen für Stickmaschine für schnelles, gleichmäßiges Klemmen.
- Level 3 (Station): In Kombination mit einer stabilen Magnetische Einspannstation wird das Kleidungsstück beim Einspannen sauber getragen und ausgerichtet.
Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen haben hohe Klemmkraft. Finger können schmerzhaft eingeklemmt werden. Halte Hände aus der „Schnapp-Zone“ und arbeite kontrolliert.
Fehlersuche & warum das Menü gesperrt ist
Hersteller sperren „Set Machine Paras“, weil unbeabsichtigte Änderungen Probleme erzeugen können, die wie ein mechanischer Defekt aussehen.
Sicherer Denkansatz:
- Nutze geschützte Parameter nur mit klarem Symptom, klarer Hypothese und Rollback-Plan (Originalwert dokumentiert).
- Sonst zuerst die „Upstream“-Ursachen prüfen (Einspannen, Vlies, Sauberkeit, Bedienroutine).
Auch wichtig: Maschinen-Feedback ernst nehmen. Wenn sich Geräusch/Vibration plötzlich ändern, erst stoppen und prüfen, statt „noch schnell“ im Menü zu suchen.
Primer
Du lernst:
- Die Dahao-Panja/Hand-Taste sicher zu erkennen.
- Zu 7. SET MACHINE PARAS zu navigieren und die PASSWORD-Abfrage auszulösen.
- Den Erfolg am Parameterlisten-Screen zu erkennen.
- Typische Fehler beim Betreten geschützter Menüs zu vermeiden.
Zielgruppe sind Operator:innen und Techniker:innen an Industrie-Stickmaschinen – besonders in Mehrnadel-Umgebungen, wo Stillstand direkt Geld kostet.
Prep
Auch wenn das Video auf das Bedienpanel fokussiert: In der Praxis entscheidet Vorbereitung darüber, ob aus „Ich bin drin… und jetzt?“ ein kontrollierter Ablauf wird.
Versteckte Praxis-Checks (was Profis griffbereit halten)
Diese Dinge sieht man im Video nicht – sie helfen aber, wenn du wegen eines Problems überhaupt erst ins Menü gehst:
- Notizmöglichkeit: Parameter-Log (Papier oder digital), um Originalwerte festzuhalten.
- Freier Arbeitsbereich: Keine schwere Kleidungsmasse, die am Rahmen zieht und Bedienfehler provoziert.
Warum das zählt: Viele „Settings-Probleme“ sind in Wirklichkeit Bedien-/Handling-Probleme. Je sauberer dein Ablauf, desto weniger musst du in geschützten Menüs überhaupt anfassen.
Prep-Checkliste (Operator + Technik)
- Power: Maschine ist an, Panel reagiert.
- Motion: Maschine steht (wie im Video als Precheck).
- Orientierung: Panja/Hand-Symbol und Ziffernblock sind klar.
- Baseline: Originalwerte können dokumentiert werden.
- Clearance: Arbeitsbereich ist frei, nichts zieht am Rahmen.
Wenn ihr Wiederholaufträge fahrt, lohnt sich Standardisierung beim Einspannen. Für hohe Stückzahlen profitieren Mehrfach-Einspannen Maschinenstickerei-Workflows besonders, wenn Einspannen schnell, wiederholbar und ermüdungsarm ist.
Setup
Das ist der exakte Ablauf aus dem Video – als klare Schrittfolge.
Schritt-für-Schritt (mit Checkpoints und erwarteten Ergebnissen)
Step 1 — Hauptmenü öffnen
Actions (aus dem Video):
- Vor das Bedienpanel stellen.
- Die Taste mit Hand-/Klauen-Symbol (Panja) rechts am Panel lokalisieren.
- Einmal bewusst drücken, um die „Other Management“-Liste zu öffnen.
Checkpoint: Du siehst Einträge wie „Set Design Paras“ und „Frame to Point“. Wenn du stattdessen in einer Design-/Farbwechsel-Ansicht bist, war es die falsche Taste. Mit ESC zurück und erneut versuchen.
Expected outcome: Das Management-Menü ist sichtbar.

Step 2 — Maschinenparameter auswählen
Actions (aus dem Video):
- Option 7: Set Machine Paras suchen.
- Effizienz: Direkt 7 auf dem Ziffernblock drücken (oder scrollen).
- Mit Enter/Set bestätigen.
Checkpoint: Der Screen wechselt auf „PASSWORD:“.
Expected outcome: Passwortabfrage erscheint und wartet auf Eingabe.
Step 3 — Werks-Passwort eingeben
Actions (aus dem Video):
- Standard-Werks-Passwort über die Zifferntasten eingeben.
- Prüfen, dass die Eingabe maskiert wird (z. B.
). - Mit Enter bestätigen.
Checkpoint: Es erscheint eine detaillierte Parameterliste; im Video z. B. Frame Curve Angle und T.B. Detect. Wenn „Password Error“ kommt: langsam erneut eingeben.
Expected outcome: Zugriff auf interne Maschinenparameter ist freigeschaltet.
Setup-Checkliste (jedes Mal)
- Logik: Panja/Hand öffnet die Management-Liste.
- Auswahl: Option 7 gewählt und mit Enter bestätigt.
- Security: PASSWORD erscheint, bevor du etwas eingibst.
- Erfolg: Danach siehst du die Parameterliste.
Operation
Wenn du in „Set Machine Paras“ bist, bedeutet „Operation“ nicht „schnell verstellen“, sondern Risiko kontrollieren.
Sicheres Arbeiten in geschützten Parametern
Da das Video nach dem Entsperren endet, hier die professionelle Vorgehensweise (als Methode, nicht als konkrete Parameter-Empfehlung):
- Erst lesen: Nur scrollen und verstehen, ohne zu ändern.
- Baseline: Jeden Wert, den du anfassen willst, vorher notieren.
- Einzelschritt: Nur einen Parameter ändern.
- Kontrolltest: Erst mit einem kurzen Testlauf prüfen, dann zurück in Produktion.
Entscheidungsbaum: „Settings ändern – oder erst Einspannen/Verbrauchsmaterial?“
Nutze diesen Entscheidungsbaum, um nicht in die typische Falle zu laufen: Parameter als Ausgleich für instabiles Einspannen zu missbrauchen.
1) Geht es um Zugriff/Passwort?
- Ja: Video-Pfad nutzen (Panja → Option 7 → PASSWORD). Wenn das Passwort scheitert, kann es ein individuelles Passwort sein – an Eigentümer/Verantwortliche eskalieren.
- Nein: Weiter zu (2).
2) Siehst du Fehler am Material (Verschieben, Verzug, Passung, Wellen)?
- Ja: Sehr oft physisch. Erst Einspannen und Vlies prüfen.
- Lösung: Bei inkonsistentem Einspannen auf zuverlässige Klemmung umstellen – z. B. SEWTECH Magnetrahmen oder allgemein Stickrahmen für Stickmaschine.
- Upgrade: Für schnelleres, wiederholbares Laden kann ein Magnetrahmen-System sinnvoll sein.
- Nein: Weiter zu (3).
3) Ist es mechanisch/sensorisch (neues Geräusch, Vibration, Nadelbrüche)?
- Ja: Stoppen und prüfen. Geschützte Parameter nicht als „Pflaster“ verwenden.
- Nein: Weiter zu (4).
4) Verliert ihr Zeit beim Be-/Entladen?
- Ja: Fokus auf Durchsatz-Tools und saubere Einspannprozesse.
- Nein: Parameter unverändert lassen, außer mit dokumentiertem Auftrag.
Operations-Checkliste (im Menü)
- Disziplin: Standardmäßig „read-only“.
- Dokumentation: Originalwerte vor Änderungen notieren.
- Isolation: Nur eine Änderung pro Test.
- Verifikation: Erst auf Testmaterial prüfen.
- Support: Bei Unsicherheit Handbuch/Technik hinzuziehen.
Quality Checks
Im Video ist der Erfolgsnachweis simpel: Menü entsperrt, Parameterliste sichtbar. In der Werkstatt brauchst du zusätzlich Checks, damit du nicht unbemerkt ein neues Problem erzeugst.
Checkpoints nach dem Zugriff
- UI-Checkpoint: Du kommst ohne Fehlermeldung zurück in den normalen Betriebsbildschirm.
- Verhalten: Die Maschine referenziert/„homt“ normal, ohne ungewöhnliche Geräusche.
- Kurztest: Ein kurzer Probestick zeigt, ob sich etwas unerwartet verändert hat.
Wenn Qualitätsprobleme bei euch operator-übergreifend auftreten, unterschätze nicht den Effekt von Standardisierung beim Einspannen. Viele Teams gewinnen sofort an Konstanz, wenn sie Einspannstation für Maschinenstickerei-Workflows vereinheitlichen und Bediener-Variabilität reduzieren.
Troubleshooting
Im Video klappt das Entsperren sauber. In der Praxis treten diese Punkte häufig auf – starte immer mit den einfachen Checks.
Symptom → Wahrscheinliche Ursache → Fix
1) Symptom: Panja-Taste öffnet die Management-Liste nicht
- Wahrscheinliche Ursache: Falsche Taste (Pfeile statt Menü), oder du bist in einer anderen Ebene.
ESC zurück zur Hauptansicht. Dann Hand-/Klauen-Symbol erneut drücken. Prüfen, ob die Liste mit „Set Design Paras“ erscheint.2) Symptom: „7. Set Machine Paras“ ist nicht auffindbar
- Wahrscheinliche Ursache: Falsche Liste/menüebene.
3) Symptom: PASSWORD erscheint, aber der Code wird nicht akzeptiert
- Wahrscheinliche Ursache: Falsche Eingabe oder ein individuelles Passwort (z. B. durch Vorbesitzer/Techniker).
4) Symptom: Menü entsperrt, aber später wirkt das Maschinenverhalten „anders“
- Wahrscheinliche Ursache: Unbeabsichtigte Änderung beim Navigieren.
Results
Wenn du die Sequenz aus dem Video befolgst – Panja/Hand-Symbol → Option 7 „Set Machine Paras“ → PASSWORD → Eingabe über Ziffernblock → Enter – erreichst du das geschützte Dahao-Parameter-Menü und erkennst den Erfolg daran, dass die interne Parameterliste angezeigt wird.
Der professionelle Kern ist nicht „jetzt alles verstellen“, sondern: sicher entsperren, alles dokumentieren und nur mit klarem Ziel ändern.
In vielen Betrieben liegt der schnellste Weg zu besserem Output upstream: sauberes Einspannen, passendes Stickvlies und Workflow-Tools, die Operator-Variabilität reduzieren. Wenn du skalieren willst, bringen Magnetrahmen und ein dedizierter Einspannprozess oft sofort messbare Zeiteinsparung.
