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Referenzbild vorbereiten
Quilt-as-you-go (QAYG)-Blöcke sind für viele Maschinensticker:innen die „Endgegner“-Disziplin. Hier zählt Passgenauigkeit: Wenn dein Quilt-/Motivstich in die Mitte (über dein Hauptmotiv) läuft, ist der Block im schlimmsten Fall ruiniert. Professionell wirkt es nur, wenn die Hintergrundstiche das Motiv sauber „einrahmen“ – mit Luft/Abstand, damit der Block diesen leicht gepolsterten, plastischen Look bekommt, ohne das Zentrum festzunageln.
In diesem Workflow wird nicht „nach Gefühl“ skaliert. Du baust dir in MS Paint eine pixelgenaue Referenz (inkl. 6x6-Rahmenfläche), importierst sie in Embird Studio bei fest eingestellter Stickrahmengröße und digitalisierst dann ein Hintergrundmotiv mit einer Aussparung per „Punch a Hole“.
Das ist der Unterschied zwischen „hoffentlich passt’s“ und „ich weiß, dass es passt“.

Was du lernst (und welches Problem das löst)
- Die Rechnung: Inches in Pixel umrechnen, damit deine Software-Arbeitsfläche zur realen Stickrahmengröße passt.
- Die Vorlage: Eine 6x6-Vorlage in Paint erstellen, um die Zentrierung kontrollierbar zu machen.
- Der Skalierungs-Fix: Verhindern, dass Embird dein Bild beim Import unvorhersehbar skaliert.
- Die Aussparung: Mit „Punch a Hole“ eine Sicherheitszone um das Hauptmotiv erzeugen.
- Die Reihenfolge: Sicherstellen, dass das Quilt-/Motivmuster zuletzt gestickt wird, damit sich die Lagen nicht ungünstig verziehen.
Ein typischer Praxisfehler ist, dass das Hintergrundmotiv „die Mitte frisst“. Das ist meist kein Maschinenproblem, sondern ein Digitalisier-/Reihenfolgeproblem: Der Hintergrund wurde als geschlossene Fläche erzeugt – und die Maschine stickt exakt das, was du ihr vorgibst. Genau diese Vorgabe ändern wir.

Pixel berechnen für saubere Passung
Im Video startet Donna mit einem festen Anker: Das Design ist 4,91 inches breit × 4,15 inches hoch.
Warum überhaupt Pixel? Weil die Software mit ganzen Zahlen sauber arbeitet. Inch-Maße führen oft zu Rundungen (z. B. 471,36 Pixel), und bei QAYG können schon 1–2 mm darüber entscheiden, ob du eine saubere Kontur bekommst oder in einen Satinstich hineinläufst.

Schritt für Schritt: Inches in Pixel umrechnen (Donnas Methode)
- Rechner nutzen: Einen Online-Inch-zu-Pixel-Converter verwenden (entscheidend ist weniger die „perfekte“ DPI-Zahl als die konsequente, gleiche Methode).
- Design umrechnen:
- 4.91 inches → 471.36 Pixel. Aktion: auf 471 Pixel runden.
- 4.15 inches → 398 Pixel.
- Stickrahmen umrechnen:
- 6 inches → 576 Pixel.
- Ergebnis: Deine Arbeitsfläche/Vorlage muss 576 × 576 Pixel sein.
Profi-Hinweis: Donnas Tipp, Dezimalstellen zu ignorieren, ist wichtig. Ganze Pixel geben dir ein stabiles Raster – und vermeiden „schwimmende“ Größen beim Import.
Warum das funktioniert (Praxisprinzip)
Beim Digitalisieren gibt es viele „fast richtig“-Momente. Mit einer Referenz, die exakt auf ein Pixelraster gezwungen wird, reduzierst du Skalierungsdrift: Du importierst ein Bild, und Embird skaliert es „hilfsbereit“ – aber damit ist dein 1:1-Bezug zur realen Stickfläche weg. Mit der Pixel-Mathematik bleibt das, was du am Bildschirm siehst, näher an dem, was später im Stickrahmen passiert.
Arbeitsfläche in Paint aufbauen
Das ist dein „Mise en place“: erst sauber vorbereiten, dann digitalisieren. Wenn du diesen Teil schlampig machst, kämpfst du später permanent mit Ausrichtung und Größe.

Schritt 1: Screenshot, einfügen, eng zuschneiden
- Aufnehmen: Einen Print Screen deines Designs machen.
- Einfügen: MS Paint öffnen und das Bild einfügen.
- Zuschneiden: So eng wie möglich an die Außenkante der Stiche heran.
- Sichtkontrolle: Weißraum um das Motiv verfälscht die Zentrierung. Der Zuschnitt sollte die äußersten Pixel/Stiche berühren.
Schritt 2: Designbild auf die berechneten Pixel skalieren
Jetzt zwingen wir das Bild auf die Werte aus der Rechnung.
- Größe ändern öffnen (in vielen Paint-Versionen Ctrl+W).
- Von Prozent auf Pixel umstellen.
- „Seitenverhältnis beibehalten“ deaktivieren. (Wichtig – wir geben feste Werte vor.)
- Werte eingeben:
- Horizontal: 471
- Vertikal: 398
- Als JPEG speichern.

Schritt 3: 6x6-Stickrahmenfläche als Canvas erstellen
- Eine neue Paint-Datei öffnen (Datei > Neu).
- Canvas auf die Stickrahmenwerte setzen:
- 576 × 576 Pixel
Dieses weiße Quadrat ist dein digitaler Stickrahmen. Passt es hier hinein, passt es (vom Prinzip her) in die 150×150-mm-Fläche.

Schritt 4: skaliertes Design einfügen und zentrieren
- Über Einfügen aus (Paste From) dein skaliertes Design (471×398) in das 576×576-Quadrat setzen.
- Sichtkontrolle: Das Motiv so schieben, dass links/rechts und oben/unten der Weißraum optisch gleich wirkt.

Der Anti-Skalierungs-Trick: Begrenzungsrahmen zeichnen
Das ist die „Geheimzutat“ aus dem Tutorial.
Aktion: Einen dünnen Rechteckrahmen direkt an der Außenkante deiner weißen 576×576-Fläche zeichnen.
Warum? Beim Import sucht Embird nach „Kanten“. Bei viel Weiß kann es passieren, dass Embird die weiße Fläche nicht als relevante Begrenzung interpretiert und nur das Motiv „greift“ – dann stimmt deine Zentrierung/Skalierung nicht mehr. Der schwarze Rahmen zwingt Embird, die gesamte 6x6-Fläche als Referenz zu übernehmen.
In Embird Studio importieren
Jetzt geht’s von „Vorbereitung“ zu „Setup“: Embird muss genau wissen, wie die Vorlage zu lesen ist.

Schritt für Schritt: Stickrahmen einstellen und Bild importieren
- Embird Studio öffnen.
- Unter Preferences > Hoop Size den Stickrahmen auf 150 × 150 mm setzen.
- Import:
Image > Importwählen und deine vorbereitete Datei mit dem Begrenzungsrahmen auswählen. - Kritischer Moment: Embird fragt sinngemäß, ob das Hintergrundbild auf den aktiven Stickrahmen skaliert werden soll.
- Aktion: Yes klicken.

Praxis-Tipp für Embird-Einsteiger:innen
Wenn du Embird noch nicht „im Griff“ hast (das ist ein häufiger Punkt aus der Praxis), ist dieser Ablauf ein sehr guter Skill-Builder: Du trainierst räumliches Denken und Passung. Viele verlassen sich auf Auto-Zentrierung – die bei unregelmäßigen Hintergründen oder Referenzen schnell danebenliegt. Mit der eigenen Vorlage nimmst du dem Algorithmus die Kontrolle und behältst sie selbst.
Hintergrund digitalisieren – mit Aussparung
Jetzt entsteht der „Quilt“-Teil: Der Hintergrund soll Fläche füllen, aber das Hauptmotiv respektieren.

Schritt für Schritt: Hintergrundmotiv anlegen
- Kontur: Mit Closed Shape die Außenform (z. B. den Block/Quadrat) nachzeichnen.
- Füllung: Eine Motif Fill auswählen (Donna nutzt ein dekoratives Motivmuster).
- Erzeugen: Generate Stitches (Ctrl+G).
Realitätscheck: Im ersten Moment sieht es „falsch“ aus – das Motivmuster liegt über dem Eulenmotiv/der Mitte. Das ist normal. Die Aussparung kommt im nächsten Schritt.

Schritt für Schritt: „Punch a Hole“ um das Hauptmotiv
Dieses Werkzeug ist deine digitale Schere.
- Das Hintergrundobjekt auswählen.
- Punch a Hole aktivieren.
- Nachzeichnen: Punkte um das Hauptmotiv setzen.
- Sicherheitsabstand: leicht außerhalb des Motivs nachzeichnen. (Donna empfiehlt ausdrücklich, etwas Luft zu lassen.)
- Abschließen: Form schließen (z. B. per Rechtsklick), Stiche neu generieren lassen – die Mitte bleibt frei.

Warum der Abstand wichtig ist (Qualität + Stichsicherheit)
Warum nicht direkt an der Motivkante entlang?
- Materialbewegung: Stoff/Lagen arbeiten unter Stichbelastung. Ohne Reserve kann der Hintergrund später in das Motiv hineinlaufen.
- Optik: Ein kleiner „Halo“/Luftspalt lässt das Hauptmotiv sauberer wirken.
- Sicherheit: Du willst nicht unnötig in bereits dichte Bereiche stechen – das erhöht Risiko für Fadenrisse und unsaubere Oberfläche.
Warnung: Risiko durch Übersticken dichter Bereiche. Wenn Quiltstiche in dichte Satinstiche laufen, steigt die Belastung (Faden, Nadel, Material). Plane die Aussparung großzügig genug.
Dateien zusammenführen und Stichreihenfolge setzen
Jetzt werden die Teile zusammengesetzt – in Embird Editor.

Schritt für Schritt: In Embird Editor zusammenführen
- Compile: In Studio „Compile and put into Editor“ ausführen.
- Merge: Im Editor
File > Mergeund das Original-Stickfile (die Eule) laden. - Ausrichten: Wenn die Vorlage sauber war, sitzt das Motiv direkt in der Aussparung. Falls nicht: vorsichtig verschieben, bis es sauber zentriert ist.

Schritt für Schritt: Stichreihenfolge – Hintergrund zuletzt
Das ist die QAYG-Grundregel: Das Motivmuster/Hintergrund läuft zuletzt.
- Objektliste rechts prüfen.
- Liegt der Hintergrund oben, würde er zuerst gestickt.
- Aktion: Hintergrund nach unten schieben oder per Kontextmenü „Stitch Order“ auf Last setzen.
Warum? Erst das Hauptmotiv stabilisiert/ankert. Danach kann das Quiltmuster die Fläche „ausarbeiten“, ohne dass dir die Lageführung ungünstig kippt.

Praxisfrage: Anhalten zum Einlegen von Material und Farbwechsel
Aus der Praxis kommt häufig die Frage, wie man die Maschine an einer definierten Stelle stoppen kann, um Material einzulegen oder Lagen zu ergänzen.
- Ansatz: In vielen Workflows wird dafür ein Color Change als „Stop“ genutzt – selbst wenn du mit derselben Garnfarbe weiterarbeiten willst. Viele Maschinen stoppen (und oft trimmen) bei einem Farbwechselbefehl. So kannst du z. B. Vlies/Batting/Material einlegen und dann fortsetzen.
Prep
Die Hardware-Vorbereitung entscheidet oft über Erfolg oder Ärger – noch bevor du Start drückst.
Versteckte Verbrauchsmaterialien & Checks (nicht überspringen)
- Nadel: QAYG bedeutet mehrere Lagen. Eine frische Nadel ist Pflicht. (Im Draft wurden 90/14-Empfehlungen genannt; im Video selbst werden keine Nadeldaten genannt – orientiere dich an deinem Materialaufbau und teste.)
- Unterfaden: Unterfadenspule ausreichend füllen. Bei langen Motivmustern ist ein Unterfadenabriss mitten im Muster besonders ärgerlich.
- Lagenkontrolle: Wenn du mit Batting/Backing arbeitest, achte darauf, dass nichts „schwimmt“ oder Falten wirft, bevor du stickst.
Das „dicke Sandwich“-Problem: Standard-Stickrahmen kommen bei dicken Lagen schnell an Grenzen: Schraube weit öffnen, dann wieder festziehen – und schon entstehen Rahmenspuren oder der Rahmen hält nicht sauber. In solchen Fällen kann ein Upgrade auf Magnetrahmen für Stickmaschine im Alltag helfen, weil die Klemmkraft über Magnete kommt und nicht über extremes „Zudrehen“.
Prep-Checkliste (Ende des Abschnitts)
- Daten: Originalgröße des Designs bestätigt (z. B. 4.91" × 4.15").
- Bild: Screenshot eng zugeschnitten (kein Weißraum).
- Rechnung: Inches in ganze Pixel umgerechnet (gerundet).
- Vorlage: 576×576-Pixel-Canvas in Paint erstellt.
- Kombi: Design eingefügt und optisch zentriert.
- Fixierung: Begrenzungsrahmen an der 6x6-Kante gezeichnet.
- Werkzeugcheck: Schere/Rotary Cutter scharf (für saubere Blockvorbereitung).
Setup
Die Brücke zwischen Computer und Maschine.
Embird-Setup-Checkpoints
- Preferences: Stickrahmen auf 150 × 150 mm.
- Import-Skalierung: Beim Import die Frage nach Skalierung mit YES bestätigt.
- Kontrolle: Der Begrenzungsrahmen liegt sichtbar an der digitalen Stickrahmenkante.
Für wiederholbare Ergebnisse (Studio/Produktion) ist nicht nur die Software entscheidend, sondern auch das saubere Einspannen. Viele Profis nutzen eine Einspannstation für Stickmaschinen, um Winkel und Spannung konstant zu halten – gerade bei Serien von Quiltblöcken.
Warnung: Magnet-Sicherheit. Starke Magnetrahmen können Finger einklemmen und sollten nicht in die Nähe empfindlicher Geräte oder medizinischer Implantate gebracht werden.
Setup-Checkliste (Ende des Abschnitts)
- Preferences > Hoop Size korrekt.
- Begrenzungsrahmen deckt die volle Fläche ab.
- „Punch a Hole“-Aussparung ist klar sichtbar.
- Nadel/Materialaufbau für mehrere Lagen geprüft.
Operation
Die „Go“-Phase.
Schritt für Schritt mit Checks und erwarteten Ergebnissen
1) Hintergrundform anlegen und Motivfüllung erzeugen
- Aktion: Closed Shape zeichnen, Motif Fill wählen.
- Sichtkontrolle: Es wirkt wie eine geschlossene Musterfläche.
- Ergebnis: Ein Hintergrundobjekt bedeckt die Fläche.
2) Aussparung um das Hauptmotiv stanzen
- Aktion: „Punch a Hole“ nutzen und leicht außerhalb nachzeichnen.
- Ergebnis: In der Mitte entsteht eine saubere Aussparung.
3) In den Editor kompilieren und Originaldesign mergen
- Aktion: Compile -> Editor -> Merge.
- Sichtkontrolle: Auf 200% zoomen und prüfen, dass keine Hintergrundstiche in das Hauptmotiv laufen.
4) Stichreihenfolge: Hintergrund auf „Last“
- Aktion: Objektliste prüfen und Hintergrund auf „Last“ setzen.
- Ergebnis: 1. Hauptmotiv -> 2. Hintergrund/Quiltmuster.
Produktionshinweis: Wenn du viele Blöcke hintereinander machst, zählt Wiederholbarkeit. Eine Mehrnadelstickmaschine kann Farbwechselzeiten reduzieren – im Video wird jedoch keine konkrete Maschine empfohlen; plane nach deinem Setup.
Operation-Checkliste (Ende des Abschnitts)
- Hintergrundmotiv erzeugt.
- Aussparung mit Sicherheitsabstand erstellt.
- Dateien im Editor zusammengeführt.
- Stichreihenfolge geprüft: Motiv zuerst, Hintergrund zuletzt.
- Finale Sichtprüfung bei 100%.
- Datei gespeichert/exportiert.
Qualitätskontrollen
Bevor du teures Material „verheizt“: einmal sauber prüfen.
Sichtkontrollen in Embird
- „Kissing“-Check: Stark hineinzoomen: Berühren sich Hintergrund und Motiv? Wenn ja, Aussparung größer machen.
- Laufweg-Check: Simulator (Shift+S) laufen lassen und auf unnötige Sprünge achten.
Praktische Stichprobe (allgemein)
- Lagenverhalten: Wenn sich das Material sichtbar verzieht, stimmt meist Stabilisierung/Einspannen nicht.
- Einspannen: Wenn es am Bildschirm zentriert ist, aber schief rauskommt, ist es häufig ein Einspann-/Ausrichtungsproblem. Eine Einspannstation für Maschinenstickerei kann helfen, Stofflauf und Rahmenachse konstant zu halten.
Entscheidungslogik: Stabilisierung/Backing bei QAYG
QAYG ist speziell: Batting stabilisiert mit, ersetzt aber nicht immer ein Stickvlies.
- Block: Quilt Cotton + Batting
- Praxisansatz: Stabilisieren, ohne unnötig zu versteifen.
- Block: Dehnbares Material + Batting
- Praxisansatz: Dehnung vor dem Einspannen kontrollieren.
- Problem: Rahmen „poppt“/hält nicht (bei dicken Lagen)
- Diagnose: Sandwich zu dick für Standardrahmen.
- Lösung: Nicht „überdrehen“. Alternativ Magnetrahmen für Stickmaschine nutzen, die vertikal klemmen statt über Reibung.
Troubleshooting
Fehlerbilder schnell einordnen.
Symptom: Das Motivmuster stickt ÜBER das Hauptmotiv.
- Wahrscheinliche Ursache: „Punch a Hole“ vergessen oder Aussparung zu klein.
- Schnelltest: In Studio das Hintergrundobjekt markieren – ist eine Aussparung vorhanden?
Symptom: Rahmenspuren / gequetschte Batting-Ränder.
- Wahrscheinliche Ursache: Zu starkes Festziehen bei dicken Lagen.
- Vorbeugung: Einspanntechnik optimieren oder auf Systeme umsteigen, die weniger Druckspitzen erzeugen. Im Draft wird Einspannen für Stickmaschine genannt – in der Praxis sind hier vor allem magnetische Rahmen/Tools gemeint.
Symptom: Importiertes Bild hat falsche Größe.
- Wahrscheinliche Ursache: Begrenzungsrahmen in Paint fehlt oder Embird hat die weißen Ränder „ignoriert“.
Symptom: Ergebnis wird „bretthart“/zu steif.
- Wahrscheinliche Ursache: Motivmuster zu dicht.
Ergebnis
Wenn du Donnas Workflow konsequent durchziehst, bekommst du vor allem eins: Kontrolle über Passung und Reihenfolge.
- Vorbereitung macht die Referenz verlässlich.
- Setup sorgt dafür, dass Embird die Vorlage korrekt interpretiert.
- Operation stellt sicher, dass die Maschine die Lagen in sinnvoller Reihenfolge stickt.
Das Ergebnis ist ein QAYG-Block, der sauber liegt, sich gut zusammensetzen lässt und um das Hauptmotiv diesen professionellen, leicht gepolsterten Look zeigt.
Wenn du merkst, dass du mehr Zeit mit Einspannen als mit Digitalisieren verbringst, lohnt sich ein Blick auf den physischen Workflow: Eine Einspannstation zur Ausrichtung oder eine Einspannstation für Stickrahmen für reproduzierbare Spannung kann die Ausschussquote deutlich senken – weil du weniger „neu machen“ musst. Happy stitching
