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Deine Ohrringform in Procreate entwerfen
Wenn du schon einmal bestickte Ohrringe gesehen hast, die „wie gekauft“ wirken – sauber, symmetrisch und ohne krumme Konturen – dann ist dieser Workflow einer der schnellsten Wege von der Idee zum fertigen Schmuckstück. Du zeichnest eine einfache Tropfenform auf dem iPad, wandelst sie in eine Vektordatei um, digitalisierst sie als Laufstich-Konturen, stickst sie auf holografischem Kunstleder/Vinyl und montierst sie anschließend mit Biegeringen und Ohrhaken.
Das ist besonders hilfreich, wenn du aus der Cricut-/SVG-Welt kommst und jetzt „in Stickdateien denken“ willst: In der Maschinenstickerei zählen Stickreihenfolge, Materialstabilität und Fadenspannung genauso wie die Optik. Wir zeichnen nicht nur Linien – wir bauen ein physisches Teil aus Faden, Einstichen und kontrollierter Spannung.

Was das Video zeigt (und was wir herstellen)
Im Video beginnt alles mit einer einfachen schwarzen Tropfen-Kontur auf weißem Hintergrund, gezeichnet in Procreate. Mit Hilfslinien/Symmetrie-Funktionen wird die Form sauber gespiegelt, damit beide Ohrringe später wirklich als Paar wirken.
Profi-Insight: Warum Symmetrie bei Schmuck nicht verhandelbar ist In digitaler Grafik fällt eine minimale Abweichung kaum auf. Beim Sticken auf Vinyl/Kunstleder verstärken „Push & Pull“ und Materialzug aber jede Unsauberkeit. Ist die Grundform nicht wirklich gleichmäßig, kann sich das Teil beim Tragen leicht verdrehen – und gerade bei Ohrringen sieht man Asymmetrie sofort, weil sie direkt neben dem (symmetrischen) Gesicht hängt.
Profi-Tipp: Artwork stickfreundlich halten
Eine klare, kontrastreiche schwarze Linie auf weißem Hintergrund ist ideal, weil sie sich später sauber vektorisieren lässt. Vermeide strukturierte Pinsel, Grauverläufe oder „schmutzige“ Kanten – das erzeugt beim Auto-Trace oft unnötig viele Knotenpunkte.
- Praxis-Check: Zoome in die Linie hinein. Sieht sie aus wie eine zerklüftete Küste, wird die Maschine beim Laufstich eher „stottern“. Sieht sie glatt aus, läuft die Stickbewegung ruhiger.
Skizzen mit Adobe Capture in Vektoren umwandeln
Im Video wird die Tropfenzeichnung in Adobe Capture importiert und automatisch nachgezeichnet. Danach wird sie in der Bibliothek gespeichert und als SVG exportiert (die Erstellerin mailt sich die Datei selbst, um sie vom iPad auf den PC zu bekommen).

Achtung: Auto-Trace ist schnell – aber „blind“
Auto-Trace spart Zeit, versteht aber keine Stickphysik. Typische Nebenwirkungen:
- Kleine „Beulen“/Unruhe in der Kontur, die du erst beim Sticken als wackelige Linie siehst.
- Zu viele Knotenpunkte (Nodes), wodurch der Laufstich an Ecken zögert und Fadenknubbel begünstigt.
Wenn deine Kontur später „zittert“, liegt die Ursache sehr oft in der Vektordatei – nicht in der Maschine.
Tool-Upgrade-Pfad: Wenn du reproduzierbar produzieren willst Sobald du nicht mehr „ein Paar zum Spaß“, sondern viele Paare für Verkauf/Markt machen willst, wird Konsistenz zur Währung.
- Szenario (der Schmerz): Du musst Dateien ständig nacharbeiten, oder du wirfst Vinyl weg, weil Konturen nicht sauber schließen.
- Entscheidungsmaßstab: Wenn du mehr Zeit mit Dateireparatur als mit Sticken verbringst, ist der Prozess nicht skalierbar.
- Optionales Upgrade: Zur Dateikonsistenz gehört auch eine konstante Materialfixierung. Professionelle Tools wie Magnetrahmen für Stickmaschine reduzieren die „Variablen“ beim Einspannen. Wenn die Datei stimmt, soll der Rahmen nicht der Schwachpunkt sein.
In PE-Design 10 importieren und digitalisieren
Als Nächstes öffnet das Video PE-Design 10 und importiert die SVG über Import Patterns → from Vector Image. Die Tropfenform erscheint im Raster, wird auf die gewünschte Ohrringgröße skaliert und anschließend in Stickobjekte umgewandelt.

Schritt für Schritt: Stickobjekte aufbauen (wie im Video)
Sticksoftware kann am Anfang überfordern. Diese Mikro-Schritte halten den Ablauf klar:
- Aktion: SVG in PE-Design 10 importieren.
- Aktion: Form auswählen und zu Running Stitch (Laufstich) konvertieren.
- Kritischer Schritt: Die ursprünglich importierte Vektor-/Bildform auf „Not Sewn“ setzen, damit sie nicht als „Geister-Objekt“ mitgestickt wird.
Genau dieser „Not Sewn“-Schritt ist auch der Troubleshooting-Punkt aus dem Video: Beim Import bleibt sonst eine Form übrig, die du gar nicht sticken willst.
Profi-Hinweis: Stickreihenfolge ist nicht nur „Ordnung“
Im Video wird betont, die Sewing Order zu prüfen, damit innere Details vor der Außenkontur gestickt werden. Das ist nicht nur Optik, sondern Stabilität.
- Prinzip: Stiche bewegen Material. Wenn du zuerst außen „einsperrst“ und danach innen stickst, kann sich das Material wölben.
- Regel: Von innen nach außen sticken (Center-out). So wird überschüssige Bewegung nach außen gedrückt und das Vinyl bleibt flacher.
Wenn du Ohrringe verkaufen willst: Eine konsistente Stickreihenfolge ist Teil deiner Qualitätskontrolle – gerade bei holografischen Materialien, wo Licht Reflexe je nach Stichlage stark verändert.
Entscheidende Laufstich-Einstellungen für Vinyl
Im Video werden Laufstiche (keine Satinstiche) genutzt, um einen klaren Kontur-Look auf holografischem Kunstleder/Vinyl zu erzeugen.

Die im Video gezeigten PE-Design-Laufstichwerte
Für Stiche auf Vinyl ist „weniger Einstiche, sauber gesetzt“ oft der Schlüssel.
Einstellungen für innere Details:
- Stichart: Running Stitch (Laufstich)
- Run Pitch (Stichlänge): 2,5 mm
- Run Times (Durchläufe): 2 (Doppellauf für eine sichtbarere, „sattere“ Linie ohne Volumen).
Einstellungen für Außenkontur/Rand:
- Run Pitch: 3,0 mm
- Run Times: 1

Warum diese Werte auf Kunstleder funktionieren (Materiallogik, ohne Fachchinesisch)
Vinyl/Kunstleder ist ein nicht gewebtes, synthetisches Material. Ein Einstich bleibt ein Loch – es „heilt“ nicht wie Stoff.
- Perforations-Risiko: Zu kurze Stichlängen oder sehr dichte Stiche können eine Sollbruchlinie erzeugen. Beim Abreißen des Vlieses kann das Teil dann einreißen.
- Doppellauf als „Sauberkeits-Trick“: Ein einzelner Laufstich kann optisch zu dünn wirken. Zwei Durchläufe geben eine definierte Linie, ohne das Material mit zu vielen Einstichen zu schwächen.
- Rand-Physik: 3,0 mm außen reduziert Einstiche am Rand – das hält die Kante stabiler.
Versteckter Qualitätshebel: Bei weichem Vinyl sind harte 90°-Ecken kritisch. Wenn deine Vektorform sehr spitze Ecken hat, werden dort Einstiche „gehämmert“. Leicht gerundete Ecken sind oft langlebiger.
Layout: Ein Paar im 4x4-Rahmen
Im Video wird das gruppierte Motiv dupliziert, sodass zwei Ohrringe in einem Durchlauf in den 4x4-Bereich passen.

Effizienz-Hinweis (Produktionsdenken): Das ist der Einstieg ins „Batching“. Wenn du später in Serie produzierst, willst du den Rahmenbereich möglichst voll ausnutzen.
- Upgrade-Logik: Wenn du regelmäßig viele Paare am Tag machst, wird das ständige Umfädeln/Farbwechseln auf einer Ein-Nadel-Maschine zum Engpass. Das ist ein typisches Kriterium, über eine Mehrnadelstickmaschine (z. B. SEWTECH) nachzudenken.
Einspannen und Sticken: Die Floating-Technik
Hier entscheidet sich oft, ob Vinyl-Ohrringe Spaß machen – oder ob man wegen Verrutschen frustriert aufgibt. „Floating“ bedeutet: Du spannst nur das Vlies ein und legst das sichtbare Material obenauf.
Im Video wird mit Standardrahmen und Floating gearbeitet:
- Tear-away (Abreißvlies) fest in den Stickrahmen einspannen.
- Eine Platzierungsnaht (Placement) direkt aufs Vlies sticken.
- Holografisches Vinyl über die Platzierung legen.
- Kanten mit Malerkrepp/Painter’s Tape fixieren.

Vorbereitung (versteckte Verbrauchsmaterialien & Checks)
Bevor du an den Rahmen gehst, leg dir alles bereit – fehlende Kleinteile sind der häufigste Flow-Killer.
- Nadel: 75/11 oder 80/12 Sharp (im Video nicht spezifiziert; wichtig ist: Vinyl braucht eine saubere Durchdringung).
- Garn: 40 wt Polyester-Stickgarn.
- Vlies: Medium Tear-away (Abreißvlies).
- Tape: Malerkrepp/Painter’s Tape oder stickgeeignetes Tape (klassisches Büro-Klebeband kann Rückstände hinterlassen).
- Werkzeuge: Scharfe Schere, Ahle/Lochwerkzeug, Zange, Biegeringe, Ohrhaken.
Warnung: Arbeitssicherheit
Vinyl ist glatt – Schere und Ahle können leichter abrutschen. Schneide immer vom Körper weg. Zum Lochen das Teil auf eine Schneidmatte/Korkunterlage legen, nicht in der Hand halten.

Prep-Checkliste (Pre-Flight)
- Vektor sauber: Import-„Geisterobjekt“ in PE-Design auf „Not Sewn“ gesetzt.
- Werte geprüft: Innen 2,5 mm (x2), außen 3,0 mm (x1).
- Unterfaden-Check: Unterfadenspule ausreichend gefüllt.
- Nadel-Check: Bei Problemen/Materialwechsel lieber früh wechseln.
- Materialgröße: Vinylstück groß genug, damit du außerhalb der Stickfläche tapen kannst.
Setup: Vlies einspannen und Platzierungsnaht sticken
Im Video wird Abreißvlies fest in einen 4x4-Stickrahmen eingespannt und zuerst die Platzierungsnaht auf das Vlies gestickt. Diese Naht ist deine „Landkarte“ für die Materialposition.
Praxis-Check – der „Trommeltest“: Tippe auf das eingespannte Vlies: Es soll straff sein. Falten oder „weiches“ Nachgeben sind ein Warnsignal für spätere Passungsprobleme.
Tool-Upgrade-Pfad (wenn Tape zum Dauerproblem wird):
- Szenario: Tape löst sich bei Geschwindigkeit, oder du kämpfst ständig mit Verrutschen.
- Entscheidungsmaßstab: Wenn du regelmäßig Ausschuss durch Shift hast.
- Optionales Upgrade: Ein Magnetrahmen für brother klemmt Material mechanisch und gleichmäßig – ohne Kleberückstände und ohne dass Tape in die Nadelbahn geraten kann.
Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen haben starke Magnetkraft. Quetschgefahr für Finger. Abstand zu Herzschrittmachern, Karten mit Magnetstreifen und empfindlicher Elektronik halten.
Setup-Checkliste (bereit zum Sticken)
- Vlies straff eingespannt.
- Platzierungsnaht ist klar sichtbar.
- Vinyl deckt die Platzierung vollständig ab.
- Tape sitzt sicher und liegt außerhalb der Nadelbahn.
Warum Floating funktioniert – und warum es manchmal scheitert
Floating lebt von Reibung und Stabilität. Wenn das Vlies nicht straff ist, kann es beim Einstich „flaggen“ (hoch/runter schlagen). Dadurch wandert das obenliegende Vinyl.
- Sofortmaßnahme: Erst die Vlies-Spannung prüfen, dann Tape.
- Langfristig: Wenn du auf glatten Materialien dauerhaft kämpfst, ist gleichmäßiger Anpressdruck (z. B. durch Magnetklemmen) oft stabiler als Klebeband.
Montage und Finish
Nach dem Sticken wird das Werkstück im Video aus dem Rahmen genommen, das Vlies abgerissen und entlang der Außenkontur ausgeschnitten. Danach wird oben ein Loch gestochen und mit Biegering und Ohrhaken montiert.

Maschinensticken (wie gezeigt)
Im Video wird eine konkrete Maschineneinstellung eingeblendet:
- Fadenspannung auf 1 während dieses Materials.

Kalibrier-Hinweis (Sicherheits-Puffer): Die im Video gezeigte „Tension 1“ ist sehr niedrig. Wichtig: Jede Maschine ist anders eingestellt.
- Warum niedriger? Vinyl erzeugt mehr Reibung; zu hohe Spannung kann Unterfaden nach oben ziehen.
- Praxisweg: Nicht blind übernehmen. Erst auf Reststück testen und dann schrittweise anpassen.
Ablauf: sticken, lösen, schneiden, lochen, montieren
- Sticken: Starte und beobachte die ersten Stiche, ob der Oberfaden sauber greift.
- Geräusch-Check: Wenn du ein hartes „Klacken“ hörst, sofort stoppen (Tape/ Rahmenbereich prüfen).
- Lösen: Vlies vorsichtig abreißen und dabei die Sticklinie stützen, damit sich das Vinyl nicht verzieht.
- Schneiden: Für saubere Kurven das Material drehen – nicht die Schere „verreißen“.
- Montage: Biegeringe seitlich aufdrehen (verdrehen), nicht auseinanderziehen – so bleibt die Form stabil.

Post-Stitch-Checkliste
- Optik: Keine Unterfadenpunkte oben sichtbar.
- Rückseite: Keine Fadennester/Schlaufen.
- Schnittkante: Gleichmäßiger Rand außerhalb der Sticklinie.
- Hardware: Biegering vollständig geschlossen, damit nichts an Haaren/Kleidung hängen bleibt.
Finish-Standards für „professionell wirkende“ Ohrringe
Auch wenn das Video das Finish bewusst einfach hält, diese Checks machen den Unterschied:
- Kantenkonsistenz: Beide Ohrringe sollten den gleichen Abstand von Sticklinie zur Schnittkante haben.
- Ausrichtung der Haken: So montieren, dass die „schöne Seite“ beim Tragen nach vorn zeigt.

Tool-Upgrade-Pfad (mehr Output, weniger Handarbeit):
- Szenario: Du hast viele Bestellungen und merkst, dass Einspannen/Positionieren mehr Zeit frisst als das Sticken.
- Entscheidungsmaßstab: Wenn Rüstzeit (Einspannen/Material platzieren) > reine Stickzeit.
- Optionales Upgrade:
- Eine Magnetische Einspannstation hilft bei reproduzierbarer Platzierung.
- Eine Mehrnadelstickmaschine (z. B. SEWTECH) reduziert Umfädeln und macht Serienläufe effizienter.
Troubleshooting
Nutze diesen Abschnitt als schnelle Diagnose: Symptom → Wahrscheinliche Ursache → Quick Fix → Vorbeugung.
1) Es wird eine zusätzliche Kontur gestickt, die du gar nicht willst
- Symptom: Eine „fremde“ Linie wird mitgestickt.
- Wahrscheinliche Ursache: Importierte Vektor-/Bildform ist nicht ausgeblendet.
- Quick Fix: In PE-Design das Objekt auf „Not Sewn“ setzen.
- Vorbeugung: Sewing Order prüfen; alles, was kein Stichobjekt ist, darf nicht aktiv sein.
2) Vinyl verrutscht beim Sticken (Konturen passen nicht)
- Symptom: Außenkontur läuft vom Vinyl oder schneidet innere Linien.
- Wahrscheinliche Ursache: Vlies nicht straff (Flagging) oder Tape hält nicht.
- Quick Fix: Stoppen, neu fixieren und sicherstellen, dass Tape außerhalb der Nadelbahn liegt.
- Vorbeugung: Wenn du regelmäßig auf glatten Materialien kämpfst, arbeite dich in Magnetrahmen Anleitung ein – mechanisches Klemmen ist oft konstanter als Klebeband.
3) Die Laufstichlinie wirkt zu dünn oder „lückig“
- Symptom: Die Linie ist schwach, Material scheint durch.
- Wahrscheinliche Ursache: Nur ein Durchlauf statt Doppellauf.
- Quick Fix: Run Times auf 2 setzen.
- Vorbeugung: Immer ein Teststück auf Restmaterial sticken.
4) Material reißt beim Abreißen des Vlieses
- Symptom: Vinyl/Kunstleder reißt oder Stiche ziehen aus.
- Wahrscheinliche Ursache: Zu viele Einstiche (Perforation) oder zu grobes Abreißen.
- Quick Fix: Stichlänge ausreichend groß halten (wie im Video 2,5 mm+) und beim Abreißen die Naht stützen.
Ergebnis
Am Ende erhältst du ein fertiges Paar holografischer Tropfen-Ohrringe: klare Laufstich-Konturen, sauber ausgeschnittene Kanten und eine einfache, stabile Montage mit Biegering und Ohrhaken.

Entscheidungsbaum: Die richtige Fixierung für Kunstleder/Vinyl wählen
Nutze diese Logik, um zu entscheiden, ob du „nur“ Technik optimieren musst – oder ob ein Tool-Upgrade sinnvoll ist.
- Arbeitest du mit Floating (Material nicht direkt einspannen)?
- Nein: Du riskierst Rahmenspuren auf Vinyl. Stopp. Auf Floating umstellen.
- Ja: Weiter zu 2.
- Rutscht oder wellt das Material spürbar?
- Nein: Tape funktioniert für dich – bleib dabei.
- Ja: Weiter zu 3.
- Ist dein Engpass eher Qualität (Verrutschen) oder Tempo (Rüstzeit/Handschmerzen)?
- Qualität: Du brauchst gleichmäßigere Klemmung. Ein Floating-Stickrahmen (magnetisch) kann das Material ohne Kleberückstände flächig halten.
- Tempo: Du brauchst Workflow-Tempo. Eine Einspannstation für Stickmaschinen beschleunigt Ausrichtung und Serienläufe.
- Lehnst du Aufträge ab, weil du nicht schnell genug produzieren kannst?
- Ja: Dann bist du vermutlich aus der Ein-Nadel-Klasse herausgewachsen – Mehrnadel-Setups (z. B. SEWTECH) können Farbwechsel und Laufzeit deutlich effizienter machen.
Abschluss-Checkliste (verkaufsfähig)
Bevor du verschenkst oder verkaufst, einmal kurz prüfen:
- Symmetrie: Rücken an Rücken sind beide Silhouetten identisch.
- Sauberkeit: Keine Klebereste vorne oder hinten.
- Stichbild: Keine Fehlstiche/Schlaufen.
- Hardware: Ohrhaken und Biegeringe sind sicher geschlossen.
Wenn diese Punkte sitzen, hast du den Sprung von „DIY“ zu sauberer Textilveredelung im Kleinteilformat geschafft: einfache Form, kontrollierte Stichparameter, stabile Fixierung – und ein Finish, das auch im Verkauf überzeugt.


