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Warum auf Magnetrahmen bei Barudan umsteigen?
Wenn du mit einer Barudan arbeitest – in vielen Betrieben gilt sie als „Arbeitstier“ der Maschinenstickerei – kennst du auch die Kehrseite der klassischen Tubularrahmen: Sie sind robust, aber das Einspannen kostet Kraft, Zeit und vor allem Konstanz. Gerade bei dicken Lagen (z. B. Workwear/Jackets) oder empfindlichen Materialien kann das schnell zur täglichen Reibungsstelle im Workflow werden.
Im Video zeigt Jason von MaggieFrame einen Ansatz, der das Rätselraten reduziert: Statt Rahmen „nach Gefühl“ auszumessen und zu hoffen, dass es passt, nutzt er eine praxisbasierte Auswahl. Du nimmst als Referenz den Barudan-Tubularrahmen, den du in der Produktion ohnehin am häufigsten nutzt – und suchst dafür den Magnetrahmen mit vergleichbarer Innen-/Nutzfläche.

Komfort statt „Kampf“ mit Tubularrahmen
Warum wechseln viele überhaupt? Oft beginnt es mit körperlicher Belastung. Einspannen ist Handarbeit – und wenn du mehrere Dutzend Teile am Tag einspannst, summiert sich das.
Der eigentliche Business-Nutzen von Magnetrahmen für barudan ist aber Wiederholgenauigkeit: Beim klassischen Rahmen hängt die Spannung stark davon ab, wie fest (und wie gleichmäßig) du „diesmal“ zugedreht hast. Beim Magnetrahmen ist die Klemmkraft konstruktionsbedingt konstant. Das nimmt eine große Variable aus der Qualitätskontrolle – besonders, wenn mehrere Bediener:innen an derselben Mehrnadelstickmaschine arbeiten.
Stoff halten – ohne Rahmenspuren
Praxis-Szenario: Du hast eine Serie Polos fertig. Nach dem Ausspannen siehst du einen glänzenden, plattgedrückten Ring um das Motiv. Das sind Rahmenspuren – und sie kosten Zeit (Dämpfen/Waschen) oder im Worst Case Ware.
Warum das passiert: Klassische Rahmen arbeiten über Reibung und „Ziehen“ – der Stoff wird nach außen gespannt. Magnetrahmen klemmen von oben nach unten. Der Stoff liegt flach auf dem Stickvlies, ohne dass die Fasern so stark verzogen werden.
- Praxis-Check beim Einspannen: Beim Schließen des Magnetrahmens hörst du ein klares „Einrasten/Schnappen“. Der Stoff sollte nicht sichtbar überdehnt wirken, sondern einfach glatt und natürlich auf dem Vlies liegen.

Warnung: Quetschgefahr. Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Wenn Finger zwischen Ober- und Unterteil geraten, wird es schmerzhaft. Greife den Rahmen an Griffen bzw. an den Außenkanten – niemals an den Kontaktflächen.
Warnung: Magnetfeld-Sicherheit. Starke Magnetfelder Abstand halten zu Herzschrittmachern, Insulinpumpen und magnetischen Speichermedien (Kreditkarten, Festplatten). Lagere Magnetrahmen getrennt (z. B. mit Schaumstoff dazwischen), damit sie nicht unkontrolliert zusammenschlagen.
Einordnung für Betriebe: Wenn du vor allem Rahmenspuren und Einspannzeit reduzieren willst, sind Magnetrahmen ein sehr direkter Hebel. Wenn du aber grundsätzlich Kapazitätsprobleme hast (Aufträge stapeln sich, Maschine ist der Engpass), löst ein Rahmen allein das nicht – dann geht es eher um Skalierung (z. B. zusätzliche/andere Mehrnadelstickmaschine).
Runde Rahmengrößen vergleichen
Die häufigste Sorge bei Einsteiger:innen: „Ich bestelle einen teuren Rahmen – und dann kollidiert er mit dem Nähfuß/der Maschine.“ Um das Risiko zu minimieren, orientierst du dich nicht am Außenmaß, sondern an der Innen-/Nutzfläche (Equivalent Mapping).

Ersatz für den 150-mm-Barudan-Rundrahmen
Der 150-mm-Rundrahmen ist in vielen Shops der Standard für Brustlogos. Er ist groß genug für saubere Schrift und klein genug, um auf vielen Teilen stabil zu laufen.
Video-Zuordnung:
- Barudan Original: 150 mm Rund.
- Magnetrahmen-Alternative: 130 mm x 130 mm (5.1" x 5.1").

Schritt-für-Schritt (Umstieg ohne Überraschungen)
- Deine Motive prüfen: Öffne deine Sticksoftware und schau dir typische Brustlogo-Größen an.
- 130x130-mm-Rahmen wählen.
- „Trace/Border Check“ durchführen: Vor dem Sticken immer abfahren lassen.
- Sichtkontrolle: Der Nähfuß sollte nicht in die Nähe der Rahmenkante kommen.
- Hörkontrolle: Wenn du beim Abfahren Schleif-/Kratzgeräusche hörst: sofort stoppen (Kollisionsrisiko).
Checkpoints
- Nutzfläche realistisch einplanen: Du wechselst von „ca. 150 mm rund“ auf „130 mm quadratisch“ – die nutzbare Fläche ist sehr nah dran, aber nicht identisch.
- Ecken beachten: Ein quadratischer Rahmen hat Ecken. Ein Motiv, das in einem Rundrahmen „gerade so“ passt, kann in den Ecken bzw. an den Seiten anstoßen. Ecken immer mit abfahren/prüfen.
Erwartetes Ergebnis
Das Einspannen wird deutlich schneller, weil du keine Schraube nach Materialdicke „nachziehen“ musst. Der Magnetrahmen klemmt auch bei wechselnden Lagen gleichmäßiger.
Ersatz für den 180-mm-Barudan-Rundrahmen
Wenn 150 mm knapp wird oder du bei dickeren Materialien mehr Reserve brauchst, ist 180 mm ein gängiger nächster Schritt.
Video-Zuordnung:
- Barudan Original: 180 mm Rund.
- Magnetrahmen-Alternative: 175 mm x 175 mm (6.9" x 6.9").


Schritt-für-Schritt (So gehst du vor)
- Einsatz definieren: Dieser Rahmen ist ideal, wenn du mehr Fläche brauchst als beim 150er.
- 175x175-mm-Rahmen wählen.
- Stickvlies passend wählen: Bei schweren Sweat-/Fleece-Materialien ist ein stabiles Vlies entscheidend, damit die Fläche ruhig bleibt.
Checkpoints
- Sitz am Maschinenarm prüfen: Achte darauf, dass der Rahmen sauber in den Antrieb/Arm einrastet und nichts „kippelt“.
- Spannungsgefühl: Der Stoff soll fest, aber nicht überdehnt sein. Bei Maschenware führt zu viel Zug schnell zu Verzug.
Erwartetes Ergebnis
Der 175x175-mm-Magnetrahmen kann bei dicken Materialstapeln sehr stabil halten, weil die Klemmung durch die Lagen hindurch gleichmäßig wirkt.
Entscheidungspunkt: Wenn du überwiegend Brustlogos stickst, reichen diese beiden Größen (130 und 175) oft als erstes Upgrade. Wer nach Stickrahmen für barudan sucht, will in der Praxis häufig genau dieses Problem lösen: dicke Ware schneller und sauberer einspannen.
Quadratische Barudan-Rahmen ersetzen
Bei quadratischen Größen steigen die Anforderungen: größere Motive, mehr Stiche, mehr Risiko bei schlechter Stabilisierung. Hier zählt saubere Passung und ruhiger Lauf.

Äquivalent zum 240x240-mm-Rahmen
Diese Größe wird oft für mittlere Frontmotive oder Taschen genutzt.
Video-Zuordnung:
- Barudan Original: 240 mm x 240 mm.
- Magnetrahmen-Alternative: 240 mm x 240 mm.

Schritt-für-Schritt (So gehst du vor)
- Passung bestätigen: Laut Video ist das hier nahezu ein 1:1-Tausch in der Größe.
- Bewegung im Zentrum prüfen: Bei größeren Flächen kann der Stoff in der Mitte eher „mitgehen“.
- Praxis-Hilfe: Temporärer Sprühkleber kann helfen, Stoff und Stickvlies als „Sandwich“ zu verbinden, damit die Fläche ruhiger läuft.
Checkpoints
- Optische Zentrierung: Nicht nur mathematisch zentrieren – bei Taschen/Frontteilen zählt die optische Wirkung.
- Kontaktfläche kontrollieren: Entlang der Kante prüfen, ob der Stoff sauber liegt und keine Falten unter die Magnetkante gezogen werden.
Erwartetes Ergebnis
Du bekommst die gewohnte Größe, aber mit weniger Risiko für Druckstellen – besonders auf Canvas/Taschenmaterial.
Lösung für Rückenstick (Ersatz für 300x300 mm)
Das ist eine typische „Umsatzgröße“: Rückenstick auf Jacken ist lukrativ, aber Fehlstiche sind teuer.
Video-Zuordnung:
- Barudan Original: 300 mm x 300 mm.
- Magnetrahmen-Alternative: 265 mm x 315 mm (10.5" x 12.4").


Schritt-für-Schritt (So gehst du vor)
- Ausrichtung beachten: Der Ersatz ist rechteckig. Je nach Montage kann Hoch-/Querformat relevant sein – ggf. Motiv in der Software um 90° drehen.
- Vor dem Start abfahren: Bei Rückenstick immer Trace/Border Check, weil die Rahmengeometrie anders ist als beim 300x300-Quadrat.
Checkpoints
- „Zugtest“: Ziehe vorsichtig am Stoff außerhalb des Rahmens. Wenn er leicht durchrutscht, brauchst du mehr Stabilisierung oder eine bessere Einspanntechnik.
- Gewicht abstützen: Schwere Jacken dürfen nicht am Rahmen „hängen“. Lege/stütze das Kleidungsstück auf dem Tisch ab, damit das Gewicht nicht gegen die Klemmung arbeitet.
Erwartetes Ergebnis
Deutlich schnelleres Einspannen bei dicker Ware – ohne Schrauben „zu bekämpfen“.
Einordnung: Wer gezielt nach Stickrahmen für barudan Stickmaschine sucht, ist oft schon im Upgrade-Modus: weniger Ausschuss, mehr Durchsatz, reproduzierbare Ergebnisse.
Großformat und Spezialrahmen
Bei sehr großen Motiven (hohe Stichzahlen) steigen Reibung und Wärme – der Rahmen muss stabil sitzen und die Ware muss sauber geführt werden.

Große Motive: 430x390-mm-MaggieFrame
Video-Zuordnung:
- Barudan Original: 460 mm x 430 mm.
- Magnetrahmen-Alternative: 430 mm x 390 mm (17" x 15.5").

Schritt-für-Schritt (So gehst du vor)
- Maschinenfreiraum prüfen: Stelle sicher, dass deine Maschine den Rahmenweg und die Ausladung für diese Größe zulässt.
- Stabilisierung ernst nehmen: Bei großen Flächen muss das Stickvlies die Stabilität liefern – plane entsprechend.
Checkpoints
- Ausrichtung: Große Motive zeigen Schiefstand sofort. Nutze Trace/Border Check konsequent.
- Unterfaden: Vor großen Teilen/Serien mit frischer Unterfadenspule starten – mitten im Rückenmotiv leer laufen ist der Klassiker.
Erwartetes Ergebnis
Stabiler Lauf auf großen Flächen, ohne dass sich die Kanten „hochziehen“.
Rahmen für Ärmel und Hosenbeine
Fertige Ärmel und Hosenbeine sind schwierig, weil du mit Nähten und engen Röhren arbeitest.
Video-Zuordnung:
- Ärmel: 195.5 mm x 70 mm (7.6" x 2.7").
- Hose: 320 mm x 100 mm (12.6" x 3.9").


Schritt-für-Schritt (So gehst du vor)
- Ziel dieser Rahmen: Du stickst, ohne Nähte aufzutrennen.
- „Floating“-Methode nutzen: Häufig ist es einfacher, zuerst das Stickvlies einzuspannen und das Ärmel-/Hosenbein-Teil dann per temporärem Sprühkleber oder Heftstich zu fixieren, statt dicke Nahtzugaben unter die Magnetkante zu zwingen.
Checkpoints
- Nicht „zunähen“: Kontrolliere, dass du den Ärmel/das Bein nicht versehentlich zusammenstickst.
- KWD-Check: Genau dafür suchen viele nach einem Zylinderrahmen für Ärmel – schmal, kontrollierbar, ohne Verzug.
Erwartetes Ergebnis
Saubere Stickerei auf schmalen Bereichen, ohne das Material zu verdrehen oder mit einem zu großen Rahmen zu „verkanten“.
Sicherstellen, dass alles wirklich passt
Kompatibilität ist unspektakulär – aber einer der häufigsten Gründe für Fehlkäufe. Bei Barudan sind die Halterungen/Brackets entscheidend.

Passende Halterungen für Barudan
Wichtig: „Barudan-kompatibel“ reicht als Aussage allein nicht – entscheidend ist die passende Halterung für deine Maschine.
Im Video wird betont, dass es unterschiedliche Brackets/Halterungen gibt, die am Magnetrahmen montiert werden, damit er zur jeweiligen Maschine passt.
Hier wird aus dem allgemeinen Begriff Magnetrahmen etwas Konkretes: Der Magnetrahmen ist der Rahmen – die Halterung ist die Schnittstelle zur Maschine.
Nutzbare Stickfläche richtig einschätzen
Entscheidungslogik: „Was soll ich kaufen?“
Du musst nicht alles auf einmal kaufen – orientiere dich an deinen Aufträgen.
- Machst du überwiegend Brustlogos (Polos/T-Shirts)?
- Ja: Starte mit 130x130 mm.
- Machst du viel Sweat/Fleece?
- Ja: Nimm 175x175 mm.
- Machst du Rückenstick auf Jacken/Workwear?
- Ja: Nimm 265x315 mm.
- Brauchst du Ärmel/Hosenbeine als Produktlinie?
- Ja: Plane die schmalen Spezialgrößen (195.5x70 bzw. 320x100) ein.
Diese Logik hilft dir auch, Suchanfragen wie Magnetrahmen für Stickmaschine über Nutzen statt nur über Datenblatt zu entscheiden.
Primer (Schnellübersicht Größen-Zuordnung)
Druck dir die Liste aus und häng sie an den Maschinentisch.
- Brustlogo (Standard): 150 mm Rund Barudan $\rightarrow$ 130x130 mm Magnet
- Sweat/Fleece: 180 mm Rund Barudan $\rightarrow$ 175x175 mm Magnet
- Taschen/Kinderfront: 240 mm Quadrat Barudan $\rightarrow$ 240x240 mm Magnet
- Rückenstick: 300 mm Quadrat Barudan $\rightarrow$ 265x315 mm Magnet
- Oversize: 460x430 mm Barudan $\rightarrow$ 430x390 mm Magnet
- Ärmel: N/A $\rightarrow$ 195.5x70 mm Magnet
- Hose: N/A $\rightarrow$ 320x100 mm Magnet
Vorbereitung
Erfolg ist Vorbereitung. Bevor du den Magnetrahmen montierst, sorge für einen sauberen, reproduzierbaren Ablauf.
Verbrauchsmaterial & Prep-Checks
- Einspannstation/Arbeitsfläche: Magnetrahmen sind schwer – eine plane, stabile Fläche hilft beim sauberen Einspannen.
- Temporärer Sprühkleber: Hilft, Stickvlies und Stoff zu verbinden, damit die Fläche ruhiger läuft.
- Nadel passend zum Material: Bei straffer Klemmung fällt eine falsche Nadel schneller negativ auf.
- Stickvlies: Plane ausreichend Stabilität ein – Magnetrahmen „verzeihen“ weniger, wenn das Vlies zu schwach ist.
Wer nach Magnetrahmen sucht, unterschätzt oft: Der Rahmen ändert die Einspann-Physik – das Vlies muss dazu passen.
Checkliste vor dem Start
- Halterung/Bracket passt: Richtige Halterung montiert und fest verschraubt.
- Unterfaden: Frische Unterfadenspule eingelegt.
- Nadel: Neue Nadel eingesetzt.
- Stickvlies: Zuschnitte vorbereitet.
Setup
Im Setup passieren die teuren Fehler – Ziel ist: keine Kollision.
Schritt-für-Schritt Setup (Sicherheit zuerst)
- Halterungen montieren: Brackets fest am Magnetrahmen verschrauben.
- Leeren Rahmen einhängen: In die Maschinenarme einsetzen und verriegeln.
- Trace/Border Check:
- Design laden.
- Passenden Rahmen auswählen.
- Abfahren lassen und auf Abstand achten.
Setup-Checkpoints
- Sicherer Sitz: Rahmen muss sauber einrasten.
- Zentrierung: „Center“ am Display muss real zur Rahmenmitte passen.
- Freigängigkeit: Prüfen, ob der Rahmen hinten/seitlich irgendwo anschlagen kann.
Setup-Checkliste
- Brackets mit Werkzeug festgezogen.
- Rahmen sicher verriegelt.
- TRACE erfolgreich (keine Kollision).
Betrieb
So bleibt der Ablauf ruhig und reproduzierbar.
Schritt-für-Schritt Betrieb
- Sandwich: Unterteil -> Stickvlies -> Stoff -> Oberteil.
- Glätten: Stoffkanten vor dem vollständigen Schließen glattziehen.
- Schließen: Magnetrahmen einrasten lassen.
- Spannungscheck: Oberfläche glatt, aber nicht überdehnt.
- Abstützen: Überschüssige Ware auf dem Tisch ablegen.
Betrieb-Checkpoints
- Geräusch: Gleichmäßiger Lauf ist gut; Schleifen/Schlagen ist ein Warnsignal.
- Erste Stiche beobachten: Wenn Konturen nicht passen, rutscht der Stoff.
Betrieb-Checkliste
- Ware abgestützt (zieht nicht am Rahmen).
- Keine deutlichen Druck-/Klemmspuren nach dem Test.
- Fadenspannung wirkt ausgeglichen.
Qualitätskontrolle
Nach dem Lauf sofort prüfen:
- Passung: Sind Kontur und Füllung sauber deckungsgleich?
- Kräuseln: Deutet auf falsches Stickvlies oder zu viel Zug hin.
- Klemmspuren: Bei empfindlichen Stoffen ggf. mit Zwischenlage arbeiten.
- Rahmenspur: Gegen Licht prüfen. Wenn du einen Ring siehst, überprüfe deine [magnetic hoops for embroidery machines] Technik und die Materialkombination.
Wenn du wiederholt Probleme siehst: Der Rahmen hält – die Variable ist meist das Einspannen. Übe die Sandwich-Technik, bis sie konstant sitzt.
Für alle, die tief in Magnetrahmen für Stickmaschinen recherchieren: Qualität ist ein System aus Maschinenzustand + passendem Rahmen + richtigem Stickvlies + sauberem Einspannen.
Troubleshooting
1) Motiv stößt an / Metallkontakt
- Symptom: Lauter Schlag, Nadelbruch.
- Wahrscheinliche Ursache: Du hast dich auf Software-Grenzen verlassen, aber der Magnetrahmen hat andere Wandstärken/Geometrie.
2) Stoff rutscht bei Rückenstick auf Jacken
- Symptom: Schrift schief, Kontur versetzt.
- Wahrscheinliche Ursache: Zug durch hängendes Gewicht – die Jacke zieht gegen die Klemmung.
3) Ärmel/Hosenbein wirkt verdreht
- Symptom: Start gerade, Ende schief.
- Wahrscheinliche Ursache: Verdrehen/„Torque“, weil der Bereich zu eng ist.
4) „Richtige Größe“ bestellt, passt aber nicht in die Maschinenarme
- Symptom: Rahmen sitzt nicht korrekt in der Aufnahme.
- Wahrscheinliche Ursache: Falsche/ungeeignete Halterung.
Ergebnisse
Wenn du deine vorhandenen Tubularrahmen auf die Magnet-Äquivalente abbildest, nimmst du viel Unsicherheit aus der Auswahl:
- 150 mm $\rightarrow$ 130x130 mm
- 180 mm $\rightarrow$ 175x175 mm
- 240x240 mm $\rightarrow$ 240x240 mm
- 300x300 mm $\rightarrow$ 265x315 mm
- 460x430 mm $\rightarrow$ 430x390 mm
Fazit: Magnetrahmen bringen schnelleres Einspannen und reproduzierbarere Ergebnisse – und reduzieren das Risiko von Druckstellen.
Maschinenstickerei ist ein Millimeter-Spiel: Wähle die passende Größe, prüfe die Freigängigkeit per Trace/Border Check und halte deinen Workflow konstant.
