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Was sind Outline Alignment Stitches (OAS)?
Endlose (fortlaufende) Stickbordüren wirken „magisch“, wenn sie nahtlos durchlaufen – bis du den zweiten Rapport ansetzen willst und ein minimaler Versatz plötzlich über eine lange Strecke ins Auge fällt. Die Technik aus diesem Tutorial löst genau dieses Problem mit Outline Alignment Stitches (OAS): einer einfachen Kontur (am Bildschirm als rote „Geister“-Kontur sichtbar) plus einer Begrenzungsbox (blaues Rechteck). Beides stickst du zuerst nur auf das Stickvlies – als physische Platzierungs-„Landkarte“.
Die Kernidee ist simpel: Du verlässt dich nicht auf Auto-Positionierung. Du erzeugst eine feste Referenz auf dem Vlies und richtest den nächsten Rapport daran aus – entweder über Sichtkontrolle (wenn der Stoff durchscheinend ist) oder über mess- und prüfbare Methoden wie die Pin-Point-Kontrolle.
Du lernst:
- Wie du ein Endlos-Design so drehst und „staged“, dass es logisch stickt und optisch natürlich wirkt.
- Wie du OAS und eine Heft-/Basting-Box zuerst auf Stickvlies stickst und den Stoff anschließend präzise „floatest“.
- Wie du für den nächsten Rapport neu einspannst: erst visuell ausrichten, dann mit Pin-Point verifizieren.
- Wie du bewusst „Toleranz“ einbaust, damit kleine Abweichungen die Bordüre nicht ruinieren.

Stickvlies und Maschineneinstellungen vorbereiten
Was du brauchst (inkl. der „unsichtbaren“ Kleinigkeiten, die man gern vergisst)
Aus dem Video-Workflow: Tearaway-Stickvlies, Stickgarn, ein Stoffstreifen (Baumwolle/Leinen), temporärer Sprühkleber, Stecknadeln, Schere sowie deine Stickmaschine mit 120x120-Rahmeneinstellung.
In der Praxis scheitern Projekte selten am Motiv – sondern an kleinen Vorbereitungslücken. Leg dir deshalb die „unsichtbaren Essentials“ bereit:
- Nadeln: Nimm eine frische 75/11 oder 80/12. Bei gewebten Stoffen (Baumwolle/Leinen) ist eine Sharp-Spitze sinnvoll für saubere Linien.
- Schere: Eine kleine, gut kontrollierbare Schere zum Zurückschneiden von Stickvlies, ohne Fäden zu erwischen.
- Tools: Nahttrenner (im Video als „Zeigestab“) und eine Bürste, um den Unterfadenbereich vorab zu reinigen (Flusen können die Fadenspannung beeinflussen).
- Kleber: Temporärer Sprühkleber (z. B. 505) oder alternativ Klebestift.
- Low-Tack-Tape: Praktisch, um lose Fadenenden zu sichern oder Kanten beim Floating ruhig zu halten.
Realitätscheck „Rahmenspuren“: Wenn du häufig neu einspannst und ausrichtest, spielt die Rahmenwahl eine große Rolle. Klassische Schraubrahmen erfordern wiederholtes Anziehen/Lockern und können bei empfindlichen Materialien Druckstellen/Glanz verursachen. Deshalb steigen viele produktionsorientierte Anwender auf Magnetrahmen für Stickmaschine um: Der Stoff wird schnell und flächig gehalten, ohne das typische „Klemmen“ – und das Nachjustieren beim Neu-Einspannen wird deutlich entspannter.

Maschine & Bildschirm-Setup (aus dem Video)
- Endlos-Design vertikal ausrichten (drehen). Die Präsentatorin betont, dass Endlosmotive vertikal oft besser laufen und Ranken/Blätter natürlicher wirken.
- Den OAS-Farbblock (rote Kontur) und die Begrenzungsbox (blaues Rechteck) am Bildschirm identifizieren – das sind deine Werkzeuge für die manuelle Passung.
- Rahmengröße prüfen: 120x120 mm.

Warnung: Mechanische Sicherheit: Finger, Stecknadeln und Werkzeuge gehören nicht in die Nähe der Nadel, solange die Maschine läuft. Maschine immer vollständig stoppen, bevor du Stoff anhebst, schneidest oder die Ausrichtung prüfst – ein Nadelbruch kann Splitter verursachen.
Checkliste vor dem Start (bevor du „Go“ drückst)
- Sound-Check: Auf das eingespannte Stickvlies klopfen. Es sollte „trommeln“ (dumpf/straff), nicht rascheln.
- Größen-Check: On-Screen-Rahmen passt zum physischen Rahmen (im Video 120x120 mm).
- Ausrichtung: Motiv ist um 90° gedreht (vertikaler Stickverlauf).
- Map-Layer: OAS (Kontur) und Begrenzungsbox sind die ersten zu stickenden Farben.
- Stoffvorbereitung: Stoffstreifen glatt gebügelt.
- Umgebung: Sprühkleber nur in gut belüftetem Bereich/Box verwenden (nie direkt an/über der Maschine sprühen).
Schritt-für-Schritt: Der erste Stickdurchlauf
Beim ersten Durchlauf geht es darum, eine verlässliche „Landkarte“ zu erzeugen und den Stoff ohne Verzug zu fixieren.

Schritt 1 — Platzierungskontur auf Stickvlies sticken (OAS zuerst)
So gehst du vor (Video-Methode):
- Nur Tearaway-Stickvlies in den Stickrahmen einspannen. Noch keinen Stoff.
- Die roten Outline Alignment Stitches und die blaue Begrenzungsbox direkt auf das Stickvlies sticken.
Warum das funktioniert (Praxislogik): Die Kontur auf dem Vlies ist eine feste Referenz („Map“), die sich beim Handling nicht verzieht. Beim Floating legst du den Stoff dann auf eine sichtbare, gestickte Markierung – statt in einen „leeren“ Rahmen hinein zu raten.
Sweet Spot: Für diese Kontur zählt Präzision. Lieber moderat sticken als „Vollgas“.
Kontrollpunkt: Die Kontur liegt flach auf dem Vlies – keine Wellen, keine Falten, kein locker sitzendes Vlies.
Erwartetes Ergebnis: Eine klar erkennbare Kontur + Box auf dem Stickvlies, die die spätere Stickposition definiert.

Schritt 2 — Stoffstreifen über der gestickten Kontur floaten
So gehst du vor (Video-Methode):
- Rückseite des Stoffstreifens leicht mit Sprühkleber benebeln.
- Stoffstreifen über die gestickte Kontur legen.
- Im Video wird der Stoff eher nach vorn gelegt, weil man dort beim Arbeiten besser sieht.
Fühl-Check: Stoff nur glattstreichen, nicht ziehen. Wenn du ihn „bettlakenstraff“ spannst, entspannt er sich nach dem Ausspannen – und die Bordüre kann wellig werden. Er soll einfach ruhig aufliegen.
Pro-Tipp (aus dem Video): Bei nicht zu dickem Stoff kannst du gegen Licht halten und die Platzierungsstiche darunter erkennen.
Schritt 3 — Heft-/Basting-Box sticken, um den Stoff zu sichern
So gehst du vor (Video-Methode):
- Die Heftfunktion der Maschine nutzen: ein rechteckiger Heft-Rahmen fixiert den Stoff auf dem Vlies.
Kontrollpunkt: Nach dem Heften den Stoff in der Mitte leicht greifen und minimal bewegen. Er sollte nicht auf dem Vlies „rutschen“.
Erwartetes Ergebnis: Stoff ist stabil genug fixiert, damit er beim Sticken nicht kriecht.
Schritt 4 — Ersten Rapport sticken
So gehst du vor (Video-Methode):
- Den kompletten ersten Motivabschnitt sticken (im Beispiel eine Efeu-/Rankenvariante).
Kontrollpunkt: Fadenspannung im Blick behalten. Auf der Rückseite sollte der Unterfaden als schmale Linie mittig in dichten Bereichen sichtbar sein.
Erwartetes Ergebnis: Ein sauberer erster Rapport, korrekt ausgerichtet und ohne sichtbare Verzerrung.

Die Kunst des Neu-Einspannen: Floating & Ausrichten
Hier entscheidet sich, ob eine Endlosbordüre „durchläuft“ oder ob man den Ansatz später immer wieder sieht. Ziel: dieselbe „Map“ erneut erzeugen und den bereits bestickten Stoff so platzieren, dass der nächste Rapport logisch anschließt.

Schritt 5 — Neues Stickvlies einspannen und die Kontur erneut sticken
So gehst du vor (Video-Methode):
- Ersten Durchlauf aus dem Rahmen nehmen.
- Frisches Tearaway-Stickvlies in den Stickrahmen einspannen.
- OAS-Kontur (Platzierung) erneut auf das neue Vlies sticken.
Engpass im Workflow: Bei langen Bordüren wiederholst du diesen Schritt sehr oft. Wenn du merkst, dass du das Vlies nicht jedes Mal gleichmäßig straff bekommst, hilft eine Einspannhilfe. Eine hoop master Einspannstation kann dabei unterstützen, den Rahmen reproduzierbar zu bestücken, damit jede „Map“ identisch wird.
Schritt 6 — Überschüssiges Stickvlies am ersten Stück zurückschneiden
So gehst du vor (Video-Methode):
- Überschüssiges Stickvlies am bereits gestickten Stück wegschneiden, um Dicke/Bulk zu reduzieren.
Achtung (aus der Kommentar-Perspektive): Es kam die Frage auf, warum man die Outline-Stiche vom ersten Einspannen nicht einfach „dranlässt“, um das zweite Einspannen leichter auszurichten. Die Antwort aus dem Video-Kontext: zu viel Aufbau. Mehrere Lagen Vlies machen das Teil steifer und können das Handling beim Ausrichten erschweren.
Kontrollpunkt: Nah genug schneiden, um Dicke zu reduzieren – aber nicht in die Stickfäden schneiden.

Schritt 7 — Temporären Sprühkleber auf das neue Stickvlies geben
So gehst du vor (Video-Methode):
- Sprühkleber auf das frisch eingespannte Stickvlies sprühen.
Warum das hilft: Der Kleber reduziert Mikro-Verschiebungen, während du den Stoff zum Prüfen wiederholt anhebst und neu ablegst.

Schritt 8 — Grob ausrichten: „Geister“-Stiche mit der neuen Kontur abgleichen
So gehst du vor (Video-Methode):
- Den bereits bestickten Stoff auf den neuen Rahmen legen.
- Stoffkante anheben und die vorherigen „Geister“-Stiche/Umrisslinien am Stoff mit den neuen Platzierungsstichen auf dem Vlies visuell zur Deckung bringen.
Praxis-Insight (aus den Kommentaren abgeleitet): Viele, die regelmäßig Endlosbordüren sticken, kennen das Problem „meine Bordüren sind meist leicht daneben“. Der entscheidende Punkt: Ausrichten ist eine Kette kleiner Checks, kein einmaliges „Pi mal Daumen“.
Hinweis zur Wiederholbarkeit: Wenn dich beim Feinjustieren das klassische „lockern–ziehen–festziehen“ am Rahmen ausbremst, kann ein repositionierbarer Stickrahmen (oft im Sinne magnetischer Systeme) den Prozess erleichtern: Du kannst die Haltekraft kurz lösen und den Stoff minimal verschieben, ohne jedes Mal komplett neu zu „kämpfen“.

Pin-Point-Technik für perfekte Passung
Wenn du nicht durch den Stoff sehen kannst – oder wenn die Augen müde werden – machen Stecknadeln die Ausrichtung messbar.

Schritt 9 — Pin-Point-Präzisionscheck ("umdrehen und verifizieren")
So gehst du vor (Video-Methode):
- Anker 1: Eine Stecknadel senkrecht durch einen definierten Punkt im Motiv stecken (z. B. Blattspitze).
- Prüfen: Passt der Austrittspunkt der Nadel exakt zur entsprechenden Stelle auf der gestickten „Map“ im Vlies?
- Anker 2: Mit einer zweiten Nadel an einem zweiten Punkt prüfen. Zwei Punkte sind wichtig, damit sich nichts verdreht.
- Korrigieren: Wenn die Nadel auch nur minimal neben der Linie landet: Stoff anheben, minimal verschieben, erneut prüfen.
Die Präsentatorin sagt offen, man könne „ewig damit herumspielen“, bis es perfekt ist – das ist realistisch. Präzises Positionieren ist vor allem Geduld und System.
Haptik-Check: Beim Durchstechen solltest du spüren, ob du genau auf der Stichlinie triffst. Wenn du mit Magnetrahmen arbeitest, achte darauf, die Nadel nicht gegen den Rahmen zu verkanten.
Erwartetes Ergebnis: Die Ausrichtungsstiche vom vorherigen Rapport und die neue Vlies-Kontur stimmen an deinen Referenzpunkten überein.

Warnung: Magnet-Sicherheit: Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Abstand zu Herzschrittmachern einhalten (ca. 15 cm/6 inch) und auf Quetschstellen achten – Magnete können mit hoher Kraft zuschnappen.
Schritt 10 — Glattstreichen, erneut heften, dann den nächsten Rapport sticken
So gehst du vor (Video-Methode):
- Wenn alles passt: Stoff glattstreichen.
- Heft-/Basting-Box erneut sticken, um die Position zu „verriegeln“.
- Zweiten Motivabschnitt sticken.
Pro-Tipp (aus den Kommentaren): Es wurde angeregt, zusätzlich eine Heftlinie oben und unten als Ausrichthilfe zu nutzen. Die Heftbox zeigt bereits gut, ob der Stoff gerade liegt; wenn du trotzdem Drift hast, können zusätzliche gerade Referenzlinien in deinem persönlichen Workflow helfen – solange sie nicht in den Motivbereich laufen.
Ablauf-Checkliste (Qualitätskontrolle am Ende des Ausrichtens)
- Optik: Fadenlauf/Gewebe wirkt innerhalb der Heftbox gerade.
- Haptik: Stoff liegt flach, aber nicht überdehnt.
- Verifikation: Zwei-Punkt-Pin-Check bestätigt oben/unten.
- Aktion: Heftbox erst dann erneut sticken, wenn du wirklich zufrieden bist (keine unnötigen Einstichlöcher produzieren).
- Monitoring: Den Ansatzbereich in den ersten Stichen besonders beobachten und bei Drift sofort stoppen.

Tipps, um kleine Versätze bei Endlosbordüren zu „entschärfen"
Selbst bei sauberer Ausrichtung können über viele Wiederholungen minimale Unterschiede entstehen. Das Video nennt dafür eine sehr praktische Strategie: Rapporte nicht zu dicht aneinander setzen.
Abstand als „Toleranz“ nutzen
Empfehlung aus dem Video: einen kleinen Abstand lassen, damit kleine Abweichungen weniger auffallen. Als Richtwert werden ca. 0,25–0,5 inch Abstand zwischen den Wiederholungen genannt.
Warum das funktioniert: Wenn Rapporte direkt „auf Stoß“ sitzen, sieht man selbst einen winzigen Versatz sofort. Ein bewusst gesetzter kleiner Abstand wirkt wie Gestaltung (Negativraum) statt wie Fehler – besonders bei organischen Motiven wie Ranken.
Entscheidungsbaum: Wann lohnt sich ein Workflow-Upgrade?
Nutze diese Logik, um je nach Projektvolumen sinnvoll aufzurüsten:
1) Kannst du die Platzierungsstiche durch den Stoff sehen?
- Ja → Standardrahmen reichen oft aus.
- Nein → Pin-Point-Technik ist dein verlässlicher Weg (braucht Geduld).
2) Machst du eine „Produktion“ (z. B. viele Teile mit Bordüre)?
- Nein (1–2 Rapporte) → Standard-Einspannen ist okay, nimm dir Zeit.
- Ja (Volumen) → Reproduzierbarkeit wird entscheidend. Eine hoop master Einspannstation kann das Einspannen standardisieren; Magnetrahmen können das Nachjustieren beschleunigen.
3) Kämpfst du mit Stoffrutschen oder Rahmenspuren?
- Gelegentlich → Mehr Kleber, sauber floaten, nicht „verklemmen“.
- Häufig → Ein Magnetrahmen für husqvarna viking (oder passend zu deiner Marke) ist eine gängige Branchenlösung, weil der Stoff flächig gehalten wird und sich fein nachjustieren lässt.
Wann ein anderes Maschinen-Setup Sinn ergibt (Effizienz-Hinweis)
Wenn du Endlosbordüren produktiv stickst (Tischläufer, Säume) und Fadenwechsel plus Neu-Einspannen den Großteil der Zeit fressen, ist das ein Signal, den Workflow zu prüfen. Viele Studios steigen für Durchsatz auf Mehrnadelstickmaschine-Systeme um.
Wenn du bei Single-Needle bleibst, bringt oft schon eine optimierte Routine mit Stickrahmen für husqvarna viel: z. B. ein zusätzlicher Rahmen, damit einer immer vorbereitet ist – oder ein Magnetrahmen für schnelleres, stressfreieres Ausrichten.
Troubleshooting
1) Rahmengröße wird nicht erkannt
- Symptom: Die Maschine übernimmt die gesendete Rahmengröße nicht (im Video wird 120x120 gewählt, aber nicht registriert).
- Wahrscheinliche Ursache: Einstellungs-/Kommunikationshänger.
2) Die Rapporte passen nicht (sichtbarer „Step“ am Ansatz)
- Symptom: Der zweite Rapport sitzt sichtbar höher/tiefer als der erste.
- Wahrscheinliche Ursachen:
- Rapporte zu dicht gesetzt (keine Toleranz).
- Stoff hat sich während des Heftens minimal verschoben.
- Nur an einem Punkt geprüft (dadurch Rotation).
- Fix:
- Prävention: Abstand lassen (ca. 0,25 inch als Startwert).
- Technik: Pin-Point an zwei Punkten (oben/unten).
- Einspannen: Eine saubere Einspannen für Stickmaschine-Routine (Floating auf Vlies, gleichmäßige Spannung) reduziert Drift.
3) Der Prozess wirkt „zu lang“
- Symptom: Ergebnis top, aber 20× neu einspannen ist ermüdend.
- Wahrscheinliche Ursache: Unstandardisierte Referenzpunkte und/oder umständliches Handling beim Nachjustieren.
Ergebnis
Wenn du so arbeitest, bekommst du zwei (und später viele) Rapporte, die als fortlaufende Bordüre wirken – ohne auffälligen Versatz. Im Video sieht man am Ende zwei Wiederholungen sauber in einer Reihe; außerdem der wichtige Hinweis: klein anfangen – erst zwei Rapporte sauber verbinden, bevor du eine lange Bordüre planst.

Wenn du daraus eine verlässliche Studio-Methode machen willst, konzentriere dich auf drei Gewohnheiten:
- Map zuerst: OAS immer zuerst auf Stickvlies sticken, bevor der Stoff draufkommt.
- Dann verriegeln: Erst heften, wenn die Ausrichtung mit zwei Nadeln bestätigt ist.
- Immer verifizieren: Nicht nur den Augen vertrauen – die Nadelpunkte liefern die Wahrheit.
Und wenn dein größter Schmerzpunkt die körperliche Belastung durch ständiges Neu-Einspannen ist: Systeme wie Floating-Stickrahmen (magnetische Rahmen) existieren genau dafür – damit du dich auf das Ergebnis konzentrierst, nicht auf den Kampf mit dem Rahmen.
