DIY Reverse Canvas Maschinenstickerei (Brother PE800): Saubere, sichere Floating-Methode + Profi-Finishing-Tipps

· EmbroideryHoop
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie du eine normale 8x10-Künstlerleinwand in ein gerahmtes „Reverse Canvas“-Stickbild verwandelst – mit einer Floating-Technik auf dickem Cut-Away-Stickvlies. Du lernst, wie du Klammern sicher entfernst, den Holzrahmen mit Minwax Jacobean beizt, das Motiv auf einer Brother PE800 stickst, anschließend sauber zuschneidest, die Leinwand von hinten bügelst, den Rahmen mit E6000 verklebst und zum Schluss einen Sägezahnaufhänger montierst. Zusätzlich bekommst du praxisnahe Kontrollpunkte gegen Verrutschen beim Sticken, Hinweise zum Umgang mit beschichteten/grundierten Leinwänden (Abrieb/Staub) sowie eine realistische Entscheidungshilfe, wann Magnetrahmen und Mehrnadelstickmaschinen sinnvoll sind.

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Inhaltsverzeichnis

Benötigte Materialien

Aus einer günstigen, fertig aufgespannten Leinwand ein hochwertiges „Reverse Canvas“-Stickbild zu machen, ist mehr als ein Bastelprojekt: Du zerlegst ein Serienprodukt gezielt, um die mechanischen Grenzen vieler Haushalts-Stickmaschinen zu umgehen – vor allem die geringe Durchlasshöhe unter dem Stickfuß.

Damit das Ergebnis nicht „DIY“, sondern sauber und verkaufsfähig wirkt, brauchst du die richtigen Materialien und einen klaren Ablauf. Der Kern ist Floating: Das Stickvlies ist die tragende Basis im Stickrahmen, die Leinwand liegt obenauf und wird nur fixiert.

In diesem praxisorientierten Guide lernst du:

  • Sicheres Zerlegen: Eine 8x10-Leinwand mit Klammern ohne Verletzungen und ohne Risse abnehmen.
  • Oberflächen-Finish: Holz beizen, ohne fleckige „Anfängerstellen“.
  • Stabiler Stickaufbau: Leinwand auf dickem Cut-Away-Stickvlies floaten und auf der Brother PE800 sticken.
  • Montage & Finish: Richtiges Zuschneiden und Bügeln (nur von der Rückseite) für saubere Spannung beim Verkleben.
Removing staples from back of canvas frame
Using a pick tool to pry staples out of the wooden frame to release the canvas.

Leinwand- und Rahmenvorbereitung

Kayla verwendet eine normale 8x10 gespannte Leinwand (Mehrfachpack von Michaels). Für die „Reverse Canvas“-Methode trennst du den Baumwollstoff von den Keilrahmenleisten vor dem Sticken. Bei einer Ein-Nadel-Haushaltsmaschine ist das praktisch zwingend, weil der Stickfuß die Holzrahmenhöhe nicht überfahren kann.

Gezeigte/abgesicherte Werkzeuge: Pick-Tool oder Schlitzschraubendreher, Spitzzange, fusselfreies Tuch/Lappen, feiner Pinsel, Stoffschere, Bügeleisen + Bügelbrett, Hammer, Stickmaschine.

Gezeigte/abgesicherte Materialien: Minwax Wood Finish (Jacobean), dickes Cut-Away-Stickvlies, temporärer Sprühkleber (Basting Spray), Stickgarn, E6000 Kleber, Sägezahnaufhänger + Nägel.

Sticktechnik – das Wesentliche

Die Referenzmaschine ist eine Brother PE800 (5x7 Stickfeld) mit USB-Übertragung. Kayla nutzt eine 75/11-Nadel.

Praxis-Hinweis zur Nadelwahl: Eine 75/11 ist hier ein sinnvoller Kompromiss: stabil genug für dichte Leinwand, aber fein genug, um keine unnötig großen Einstichlöcher zu hinterlassen.

Thema „grundierte/primed Leinwand“ (Abrieb/Staub): In der Praxis taucht oft die Sorge auf, dass eine Beschichtung (z. B. „primed ready for painting“) beim Nähen/ Sticken feine Partikel abgibt.

  • Realistisch betrachtet: Ja, es kann zu feinem Abrieb kommen.
  • Konsequenz im Workflow: Plane die Nadel als Verbrauchsteil ein und reinige nach dem Projekt den Greifer-/Spulenbereich zügig, damit sich Staub nicht festsetzt.

Warnung: Mechanische Verletzungsgefahr. Klammern entfernen ist in diesem Workflow die häufigste Unfallquelle. Heble immer vom Körper weg und halte die zweite Hand nie in der „Rutschrichtung“ des Werkzeugs.

Applying dark wood stain to frame with rag
Applying Jacobean wood stain to the bare pine frame using a rag.

Schritt 1: Leinwand zerlegen

Wir starten mit dem „Rückbau“. Ziel: Stoff (Stickuntergrund) und Holzrahmen (späterer Display-Rahmen) trennen, ohne das Holz zu verziehen oder den Stoff zu beschädigen.

Was du tust (und warum das wichtig ist)

Die Klammern halten die Leinwand unter Spannung. Sobald du sie löst, verliert der Stoff diese Spannung und kann sich leicht wellen. Wir entfernen das Holz, weil die Durchlasshöhe unter dem Stickfuß bei vielen Haushaltsmaschinen sehr begrenzt ist – der Holzrahmen ist schlicht zu hoch.

Schritt-für-Schritt (aus dem Video)

  1. Anheben: Setze Pick-Tool oder Schlitzschraubendreher unter den Klammerbügel.
    • Gefühlskontrolle: Nicht „reißen“ – nur so weit anheben, dass du greifen kannst.
  2. Ziehen: Greife die angehobene Klammer mit der Zange und ziehe sie kontrolliert heraus.
    • Praxis-Tipp: Lieber mit Hebelwirkung arbeiten als senkrecht „rupfen“ – das schont das Gewebe.
  3. Trennen: Ziehe den Holzrahmen aus der Stofftasche.

Kontrollpunkte (nicht überspringen):

  • Klammer-Check: Kontrolliere Tisch/Arbeitsfläche und den Stoff auf übrig gebliebene Klammern oder Metallreste.
  • Stoff-Check: Gegen Licht halten: kleine Einstichstellen sind normal; echte Risse sind kritisch, weil sie später beim Verkleben/Spannen sichtbar werden können.
    Profi-Tipp
    Schneide die Leinwandseiten jetzt noch nicht ab. Du brauchst die volle Fläche, um beim Floating sauber auf dem Stickvlies zu haften.
Using paintbrush to stain inside corners of frame
Using a small paintbrush to ensure stain reaches the inside crevices of the frame.

Schritt 2: Rahmen beizen

Während die Stickvorbereitung läuft, machst du das Holz-Finish. Der rohe Kieferrahmen aus günstigen Leinwänden saugt Beize stark auf.

Die richtige Beize wählen

Kayla nutzt Minwax Wood Finish (Jacobean).

Auftrag – so wird’s gleichmäßig

Ziel ist Kontrolle statt „Fluten“.

  • Schutz: Nitrilhandschuhe tragen.
  • Auftragen: Ein wenig Beize mit einem Lappen aufnehmen und ins Holz einreiben.
  • Ecken/Innenkanten: Mit einem kleinen Pinsel in die Vertiefungen gehen.
    • Warum: Genau diese Innenkanten sieht man später als „helle Blitzer“, wenn sie nicht mitbehandelt sind.
  • Überschuss abnehmen: Direkt nachwischen.
Spraying adhesive on stabilizer in embroidery hoop
Spraying basting adhesive onto the hooped stabilizer to prepare for floating.
Floating canvas onto sticky stabilizer
Placing the canvas centered onto the sticky stabilizer, avoiding direct hooping.

Kontrollpunkte (Finish-Qualität)

  • Pfützen in Ecken: Wenn sich Beize sammelt, bleibt sie länger klebrig.
    Korrektur
    Mit trockenem Pinsel/Lappen „ausziehen“.

Warnung: Chemische Sicherheit. Beize nur gut belüftet verwenden. Lappen nicht zusammengeknüllt liegen lassen – zum Trocknen flach ausbreiten.


Schritt 3: Leinwand besticken

Jetzt kommt der technische Kern: Floating. Du spannst nicht die Leinwand ein – du spannst das Stickvlies ein und fixierst die Leinwand darauf.

Einspannmethode: Floating

Normale Kunststoffrahmen halten über Reibung zwischen Innen- und Außenrahmen. Bei dicker Kombination (Vlies + Leinwand) wird das schnell unhandlich – außerdem riskierst du Rahmenspuren oder dass sich der Aufbau während des Stickens bewegt. Floating ist hier die saubere Lösung.

Material: Dickes Cut-Away-Stickvlies (Cut-Away ist hier sinnvoll, weil es stabil trägt).

Ablauf:

  1. Stickvlies einspannen: Nur das Vlies in den Stickrahmen einspannen und straff ziehen.
    • Schnelltest: Es sollte sich straff anfühlen, nicht „labberig“.
  2. Fixieren: Sprühzeitkleber auf das eingespannte Vlies sprühen.
  3. Floaten: Leinwand mittig auflegen und von der Mitte nach außen fest andrücken.
Loading hoop into Brother PE800 embroidery machine
Loading the prepared hoop into the embroidery machine.
Embroidery machine stitching rose outline
The machine stitches the outline of the rose design onto the floated canvas.

Kontrollpunkte:

  • Haft-Test: Leinwand leicht an einer Ecke ziehen – sie sollte nicht sofort abheben.
  • Freigängigkeit: Überstehende Leinwandteile so führen, dass sie nicht am Maschinenarm/Stickfuß hängen bleiben.

Upgrade-Pfad aus der Praxis (Ergonomie/Prozesssicherheit): Floating mit Standardschraubrahmen kann anstrengend sein, weil man das Vlies sehr stramm einspannen muss.

  • Typischer Pain Point: Handkraft + Vlies rutscht → Passung leidet.
  • Tool-Ansatz: Ein Magnetrahmen klemmt Material ohne „Schraub-Gewürge“.
  • Wenn du öfter damit arbeitest: Magnetrahmen für brother können den Aufbau reproduzierbarer machen.

Motiv sticken

Kayla lädt die Datei per USB und startet das Motiv.

Embroidery machine filling in rose petals
The machine continues with pink thread to fill in the rose petals.
Cutting excess stabilizer from back of canvas
Trimming away access stabilizer from the back of the embroidered design.

Ablauf:

  1. Stickrahmen einsetzen.
  2. Ausrichtung prüfen (oben/unten – besonders wichtig, wenn der Rahmen später „Bildkante“ ist).
  3. Stickvorgang starten und die ersten Minuten beobachten.

Während des Stickens beobachten:

  • Fadenlauf: Bei Fadenrissen sofort stoppen und Ursache prüfen (Nadel, Kleber, Abrieb).
  • Kanten: Wenn sich Leinwandkanten aufstellen, so sichern, dass nichts in den Stickbereich gerät.

Schritt 4: Montage & Finish

Hier entscheidet sich, ob es „selbstgemacht“ oder „sauber verarbeitet“ aussieht.

Zuschneiden, Bügeln, Verkleben

Kayla sagt, sie ist „99,2 % happy“ – diese Haltung ist im Finish hilfreich: erst prüfen, dann dauerhaft verkleben.

Ablauf:

  1. Stickvlies zurückschneiden: Überschuss auf der Rückseite sauber wegschneiden.
  2. Trockenprobe: Den gebeizten Rahmen auflegen und die Position optisch zentrieren.
  3. Anzeichnen: Rahmenkontur mit Stift/Bleistift markieren.
  4. Endzuschnitt: Leinwand knapp innerhalb der Markierung zuschneiden.
  5. Bügeln (kritisch): Leinwand mit der Vorderseite nach unten legen und von hinten bügeln.
    • Warum: So schützt du die Stickerei und glättest die Leinwand ohne die Stiche platt zu drücken.
Marking cut lines on canvas around frame
Marking the canvas around the frame perimeter to guide final trimming.
Ironing the back of the embroidered canvas
Ironing the canvas from the back to remove wrinkles without damaging stitches.
Applying E6000 glue to frame back
Applying E6000 glue to the back of the stained frame for assembly.

Kontrollpunkt:

  • Wellen/Knitter: Bei Bedarf glätten, dann kurz auskühlen/ablüften lassen, bevor Kleber draufkommt.

Verkleben:

  • E6000 auf die innere Rückseite des Holzrahmens auftragen.
  • Überschuss sofort entfernen, bevor er auf die Sichtseite wandert.
  • Rahmen und Leinwand zügig ausrichten.
  • Zum Anpressen Gewichte (z. B. Tassen) auflegen.
Weighting down glued frame with mugs
Using coffee mugs as weights to hold the frame and canvas together while glue sets.
Positioning sawtooth hanger on back of frame
Aligning the sawtooth hanger on the center of the frame back.

Aufhänger montieren

  1. Mitte der oberen Leiste bestimmen.
  2. Sägezahnaufhänger mittig ausrichten und festnageln.
Final framed flower embroidery hanging on wall
The completed reverse canvas embroidery project hanging on the wall.

Primer

Die Reverse-Canvas-Methode ist ein cleverer Workaround für die begrenzte Durchlasshöhe vieler Haushalts-Stickmaschinen: Du machst aus einem „3D-Objekt“ (Leinwand auf Rahmen) wieder eine „2D-Fläche“ (nur Stoff) – und kannst dadurch sauber sticken.

Wenn du neu in der Maschinenstickerei bist: Lass dich von der „Zerlegephase“ nicht abschrecken. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist Vlies-Spannung und Haftung. Wenn der Unterbau nachgibt, leidet die Passung.


Prep

Bevor du die erste Klammer ziehst, richte alles so ein, dass du nicht mitten im Prozess improvisieren musst.

Versteckte Verbrauchsteile & Risiko-Stopper

  • Frische Nadel: 75/11 (wie im Video verwendet).
  • Reinigungsbürste: Für den Spulen-/Greiferbereich nach dem Sticken.
  • Malerband: Zum Sichern von aufstehenden Kanten, falls nötig.
  • Ahle/Pick-Tool: Für hartnäckige Klammern und zum Positionieren des Aufhängers.

Effizienz-Upgrade: Wenn dir das Einspannen/Floating Spaß macht, aber du das „Schrauben und Ziehen“ am Rahmen hasst, kann ein Floating-Stickrahmen-Setup (oft über Magnetrahmen realisiert) den Prozess deutlich entspannen.

Prep-Checkliste (Go/No-Go):

  • Leinwand vom Rahmen getrennt; alle Metallreste entfernt.
  • Rahmen gebeizt und trocken.
  • Motivgröße geprüft (mindestens 1" kleiner als das Innenmaß des Rahmens).
  • Unterfaden kontrolliert/ausreichend.
  • Cut-Away-Stickvlies und Sprühkleber bereit.
  • Bügeleisen bereit; Leinwand wird nur von hinten gebügelt.

Setup

So verhinderst du Versatz und unnötige Risiken.

Einspann-Setup (erst das Vlies)

Spanne das Cut-Away-Stickvlies straff in den Stickrahmen ein. Bei Standardschraubrahmen kann ein Schraubendreher (vorsichtig) helfen, die Schraube fester zu ziehen.

Entscheidungslogik: Wenn du das Vlies nicht „straff wie ein Trommelfell“ bekommst, leidet die Passung.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen für brother arbeiten mit starken Magneten. Quetschgefahr für Finger; außerdem Vorsicht bei Herzschrittmachern. Magnete seitlich auseinander schieben, nicht „zuschnappen“ lassen.

Entscheidungsbaum: Rahmen abnehmen – ja oder nein?

  1. Hast du eine Mehrnadelstickmaschine mit hoher Durchlasshöhe?
    • Ja: Es kann sein, dass du die Leinwand im Rahmen verarbeiten kannst – aber nur, wenn Stickfuß/Arm genug Freigang haben. Sei hier besonders sorgfältig.
    • Nein (Haushaltsmaschine wie PE800): Rahmen abnehmen und Reverse-Canvas-Methode nutzen.
  2. Ist das Projekt reine Deko (Wandbild)?
    • Ja: Cut-Away + Floating ist passend.
    • Nein (z. B. Tasche): Dann eher klassisch einspannen oder mit Magnetrahmen direkt das Textil halten.
  3. Produzierst du 50+ Stück?
    • Nein: Der manuelle Ablauf ist okay.
    • Ja: Der Prozess ist zeitintensiv – prüfe alternative Rohlinge oder Maschinen/Workflows.

Setup-Checkliste (Go/No-Go):

  • Vlies-Spannung: straff.
  • Haftung: Leinwand rutscht nicht.
  • Maschine: eingefädelt, Nadel 75/11 eingesetzt.
  • Freigängigkeit: Überstände so gesichert, dass nichts hängen bleibt.

Operation

Floating-Projekte nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.

Schritt-für-Schritt Ablauf

  1. Sicherheitszone prüfen: Stickbereich/Umriss prüfen, damit nichts kollidiert.
  2. Start kontrolliert: Die ersten Minuten beobachten.
  3. Monitoring: Auf Zug/Bewegung achten.

Kontrollpunkte:

  • Fadenfransen/Fadenriss: Kann auf Kleber an der Nadel oder eine stumpfe Nadel hindeuten → stoppen, Nadel wechseln, reinigen.
  • Unterfaden oben sichtbar: Spannungsbild prüfen.

Operation-Checkliste:

  • Motiv ohne „Vogelnest“ fertig.
  • Kein sichtbarer Versatz.
  • Maschine nach dem Projekt gereinigt.

Qualitätskontrolle

Vor dem Verkleben (irreversibel) prüfen:

  1. Zentrierung: Rahmen auflegen und Abstände vergleichen.
  2. Sauberkeit: Fussel/Staub vorsichtig entfernen.
  3. Planlage: Von hinten bügeln, bis es flach liegt.

Troubleshooting

Probleme sauber diagnostizieren, bevor du die Maschine „beschuldigst“.

Symptom Wahrscheinliche Ursache Quick Fix Vorbeugung
Nadelbruch Zu hoher Widerstand/ungünstige Stelle oder Metallrest. Nadel wechseln (75/11 wie im Video). Auf Metallreste prüfen. Vor dem Sticken gründlich kontrollieren.
Lücken/Versatz im Motiv Vlies zu locker, Floating bewegt sich. Vlies straffer einspannen. Bei Bedarf auf Magnetrahmen umsteigen.
Faden franst Kleber an der Nadel/zu viel Abrieb. Stoppen, Nadel reinigen/wechseln. Sprühkleber nur leicht auftragen.
Leinwand hält nicht Zu wenig/ungleichmäßiger Sprühkleber. Nachsprühen, Kanten sichern. Qualitäts-Sprühkleber + dickes Cut-Away verwenden.
Feiner Staub Beschichtung/Grundierung reibt ab. Nach dem Sticken reinigen. Spulenbereich direkt nach dem Projekt ausbürsten.

Ergebnis

Du hast die mechanische Einschränkung deiner Maschine umgangen und ein sauberes, gerahmtes Stickbild erstellt. „Reverse Canvas“ ist eine starke Technik, wenn du auf ungewöhnlichen Trägermaterialien arbeiten willst.

Upgrade-Pfad: Wenn dir Floating zu fummelig ist oder du mehr Wiederholgenauigkeit willst, ist der nächste Schritt oft nicht sofort eine neue Maschine, sondern besseres Einspann-Equipment. Magnetrahmen-Systeme reduzieren den Kraftaufwand beim Einspannen und machen den Setup-Teil deutlich schneller – gerade bei dickem Cut-Away-Stickvlies.