DesignShop 11 Farbkontrolle, die wirklich Produktionszeit spart: OFM-Paletten, Auto Merge und schnelle globale Recolors

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie DesignShop 11 Farbinformationen in OFM-Dateien speichert, wie du exakte Garnfarben aus einer Farbkarte (z. B. Madeira Poly Neon) per Nummer oder Name auswählst, wie du Farben auf Element-, Block- oder „aktive Konen“-Ebene änderst und wie du direkt aufeinanderfolgende identische Farbblöcke zusammenführst, ohne unbeabsichtigt zusätzliche Stopps zu erzeugen. Du lernst außerdem, wann Auto Merge sinnvoll ist (und wann es geplante Pausen still und leise entfernt) – inklusive einer klaren Entscheidungshilfe, welche Recolor-Methode du wann nutzen solltest, damit die Datei an der Maschine sauberer und effizienter läuft.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du schon mal ein Design geöffnet hast und dachtest: „Warum hat diese Datei so viele Farbwechsel … und warum sehen die Lilatöne an der Maschine falsch aus?“, dann einmal kurz durchatmen. Du erlebst gerade die Reibung zwischen digitaler Absicht und mechanischer Realität.

Der OFM-Workflow in DesignShop 11 ist eine der saubersten Methoden, um Farbsequenz und exakte Garnfarbinformationen zusammen in einer Datei zu halten – wenn du die Paletten so verwaltest, wie die Software es erwartet. Richtig gemacht reduzierst du unnötige Maschinenstopps (das frisst Marge), hältst deine „Konen an der Maschine“ konsistent und kannst ein komplettes Design in Sekunden umfärben, ohne dir die Projektstruktur zu zerschießen.

Title screen reading 'DesignShop 11 by Melco - File Types' on a white background with faint filigree patterns.
Video introduction
The full DesignShop 11 interface showing the 'Sucre' cupcake embroidery design, with the Mini Palette Toolbar on the left and Project View on the right.
Interface overview

OFM-Farbinformationen in DesignShop 11: So liest du ruhig und sicher, was die Datei wirklich „meint“

Eine OFM-Datei ist mehr als nur ein Stichcontainer – sie ist ein digitales Regelwerk für die Farblogik. Sie speichert sowohl die geplante Farbsequenz als auch konkrete Daten zur Garn-/Farbkarte (Marke/Chart).

In DesignShop 11 liegt die Farbinformation laut Video an drei (praktisch: vier) Stellen in der Mini Palette Toolbar. Wenn du das beherrschst, brauchst du deutlich weniger „Trial & Error“:

  1. Current Color (großes Farbfeld): „Stift in der Hand.“ Das ist die Farbe, in der du digitalisierst, wenn du jetzt sofort anfängst, Punkte zu setzen.
  2. Background Color (schmaler Streifen): „Leinwand.“ Rein visuell, hilft beim Kontrastcheck.
  3. Active Colors: „Garnständer.“ Denk an die aktiven Farben wie an die Konen/Garne, die an der Maschine „geladen“ sind.
  4. Potential Colors Pool: „Bibliothek/Sandbox.“ Farben zum schnellen Testen und Zuweisen.

Dieses Modell ist wichtig, weil Frust fast immer daher kommt, dass man auf der falschen Ebene umfärbt:

  • Current Color ändern, wenn du neue Objekte anlegen/digitalisieren willst.
  • Blöcke/Objekte in der Project View ändern, wenn du eine konkrete Stelle anpassen willst (z. B. nur ein Wort).
  • Active Colors ändern, wenn du global ersetzen willst (z. B. „alles Lila auf Grün“).

Gerade in der Produktion (oder im vollen Home-Setup) ist diese Hierarchie der Unterschied zwischen einer Datei, die „durchläuft“, und einer Datei, die gefühlt für vier Farben achtmal stoppt.

Context menu appearing after right-clicking the main color swatch.
Opening color properties

Der „Current Color“-Trick in DesignShop 11: Digitalisierfarbe festlegen, bevor du den ersten Knoten setzt

So änderst du die Farbe, mit der du als Nächstes digitalisieren würdest:

  1. In der Mini Palette Toolbar den Bereich mit dem großen Farbfeld ansteuern.
  2. Rechtsklick auf das große Current-Color-Feld.
  3. Im Farbdialog die gewünschte Farbkarte (Thread Chart) und den exakten Farbton auswählen.

Im Video wählt die Trainerin die Farbkarte über das Dropdown (z. B. Madeira Poly Neon) und bestätigt mit OK. Ab jetzt werden neue Digitalisierobjekte in dieser Farbe angelegt.

Warum das in der Praxis zählt: Du vermeidest den Klassiker, dass du ein Element (z. B. eine Satinspalte) sauber aufbaust und erst danach merkst, dass du in der falschen Farbe gearbeitet hast. Du stellst die „digitale Nadel“ korrekt ein, bevor du loslegst.

Color selection dialog box open showing thread charts.
Selecting thread brand

Vorbereitung-Checkliste (bevor du irgendetwas umfärbst)

  • Datei-Logik: Stelle sicher, dass du im Project-Kontext arbeitest und als .OFM speicherst. Beim Export in generische Formate (z. B. DST) gehen diese Farbinfos typischerweise verloren.
  • Sofort-Undo: Halte Ctrl+Z bereit. Farbänderungen passieren sofort; Sequenz-/Überlappungsfehler sieht man manchmal erst nach dem nächsten Schritt.
  • Schneller Realitätscheck: Passt die Liste der Active Colors zu dem, was du an der Maschine tatsächlich als Konen/Farben geplant hast?
  • Arbeitsplatz bereit: Wenn du parallel dokumentierst: Farbnummern notieren (am besten die Nummern, nicht nur Namen) – so bleibt die Produktion reproduzierbar.

Garnfarben in DesignShop 11 finden: Warum „Find Number“ für exakte Töne besser ist als „Find Name“

Im Farbdialog suchst du oft in langen Listen. Du hast zwei Wege:

  • Find Number: Du gibst eine konkrete Nummer ein (z. B. „1800“) und springst direkt zur exakten Farbe.
  • Find Name: Du gibst einen Namen ein („Black“, „Red“) und bekommst textbasierte Treffer.

Im Video wird die typische Falle gezeigt: Bei „Black“ taucht auch „Blackberry“ auf; bei „Red“ erscheinen viele Varianten („Christmas Red“, „Brick Red“, „Tomato Red“ usw.).

Professioneller Standard: Für Logos, CI-Farben und Wiederholaufträge ist „fast richtig“ oft gleichbedeutend mit Reklamation.

  • Namenssuche ist gut in der Kreativphase.
  • Nummernsuche ist der sichere Weg für die Produktion.

Praktische Gewohnheit: Wenn du den Konus physisch geprüft hast (idealerweise unter neutralem Licht), notiere die Nummer und arbeite in DesignShop über diese Nummer. Für konsistente Abläufe – auch wenn du auf einer melco Stickmaschine oder in gemischten Setups arbeitest – sind Garnnummern deine eindeutigen „IDs“, Namen eher Orientierung.

Search results for 'Red' showing a long list of variations like Christmas Red and Brick Red.
Searching for thread color

Farbsequenz in der Project View: Ein Element umfärben, ohne zusätzliche Stopps zu erzeugen

Im Video zeigt die Project View rechts die Farbfolge (z. B. Deep Lilac, Floral Pink, Super White, später wieder ein Lilac).

Das „Stopp vs. Farbe“-Paradox: Du kannst in der Baumstruktur acht Farbwechsel sehen, obwohl du real nur vier Farben nutzt. Das passiert, weil Farben später in der Sequenz wieder auftauchen (z. B. Konturen am Ende).

Wenn du gezielt (sachlich „chirurgisch“) nur einzelne Elemente umfärben willst:

  1. In der Project View das/die gewünschten Objekt(e) auswählen. Kontrolliere auf der Arbeitsfläche die Begrenzungsrahmen/Handles, damit du wirklich das Richtige erwischt hast.
  2. Dann entweder:
    • Rechtsklick → Color (über Eigenschaften), oder
    • einen Farb-Swatch aus dem Potential Colors-Pool anklicken, um ihn sofort zuzuweisen.

Im Demo-Beispiel wird der „Sucre“-Text von Lila auf Grün umgestellt, indem eine Farbe aus dem Pool gewählt wird. Das ist ideal, wenn der Kunde sagt: „Nur dieses Wort bitte in Grün.“

Close up of the Project View on the right showing the color sequence: Deep Lilac, Floral Pink, Super White.
Explaining color sequence
The text 'Sucre' selected on the canvas with bounding boxes visible.
Selecting elements to recolor
The text 'Sucre' turned green after selecting a color from the pool.
Applying new color

Setup-Checkliste (damit Umfärben nicht zum Sequenzproblem wird)

  • Auswahl prüfen: Hast du nur die gewünschten Teile markiert? Reinzoomen – kleine Reise-/Unterlagestiche können unbemerkt mit ausgewählt werden.
  • Pool-Disziplin: Ein Klick im Potential-Color-Pool wirkt direkt auf die Auswahl. Nicht „blind“ klicken.
  • Überlappungen im Blick: Umfärben hängt oft mit Ebenen/Überdeckung zusammen – das ist später physisch sichtbar.
  • Pathing-Scan: Wenn du Blöcke verschiebst: Entsteht plötzlich ein langer Sprungstich quer durchs Motiv?

Resequencing in der Project View: Der einfache Drag, der Travel Stitches leise kaputtmachen kann

Ja, du kannst Blöcke in der Project View per Drag-and-drop umsortieren.

Aber Stickerei hat Physik. Im Video gibt es dazu einen wichtigen Troubleshooting-Hinweis: Wenn du Elemente zu weit ziehst, können Überlappungen und Travel-Stitch-Führung ungewollt kippen.

Das „Stacking“-Risiko: Stickerei ist 3D: Lage A liegt auf Lage B. Wenn du z. B. den Hintergrund nach „ganz unten“ ziehst (und er dadurch zuletzt gestickt wird), kann er Details überdecken.

  • Symptom: Text wirkt „dünn“, „angefressen“ oder verschwindet teilweise.
Korrektur
Sequenz nach physischer Logik aufbauen (häufig: Hintergrund → Details → Kontur).

Für Wiederholaufträge brauchst du vorhersehbare Läufe. Ein „kreatives“ Umsortieren, das am Bildschirm schnell wirkt, kann an der Maschine zu unnötigen Sprüngen, mehr Belastung und instabilen Läufen führen.

Merge vs. Auto Merge in DesignShop 11: Doppelte Farbstopps entfernen, ohne geplante Pausen zu verlieren

Im Video werden zwei Wege gezeigt, um direkt aufeinanderfolgende identische Farbblöcke zusammenzufassen – wichtig für saubere .OFM-Dateien.

Option A: Manual Merge (präzise Kontrolle)

  • Den betreffenden Block in der Project View auswählen.
  • Auf das Merge-Icon klicken (Pfeil „in einen Block“).
  • Der ausgewählte Block wird mit dem identischen Block darüber zusammengeführt.
  • Einsatz: Du willst gezielt zusammenfassen, aber bestimmte Bereiche getrennt lassen.
Mouse hovering over the 'Merge' icon in the top toolbar.
Merging color blocks

Option B: Auto Merge (schnelles Aufräumen, aber riskant)

  • Auto Merge aktivieren.
  • DesignShop 11 führt dann alle direkt hintereinander liegenden identischen Farben automatisch zusammen.

Im Demo werden neun einzelne Deep-Lilac-Blöcke zu einem Block komprimiert.

Die „Sticky“-Falle: Die wichtigste Warnung aus dem Video: Auto Merge bleibt an, bis du es wieder ausschaltest. Öffnest du danach eine andere Datei, kann Auto Merge dort ebenfalls geplante Stopps entfernen.

Praxisregel: Auto Merge wie ein „Schnellwerkzeug“ behandeln: einschalten → bereinigen → sofort wieder ausschalten.

Project View showing 9 identical Deep Lilac blocks back-to-back before merging.
Demonstrating need for Auto Merge
Clicking the 'Auto Merge' toggle button.
Activating Auto Merge

Warnung: Applikation & Puff Foam Risiko. Wenn du Stopps (Farbwechsel) als bewusste Pausen brauchst – z. B. zum Platzieren von Applikationsstoff oder Schaum – kann Auto Merge diese Stopps entfernen, wenn die Farben identisch sind. Vor dem Export immer die Anzahl der Stopps/Farbwechsel prüfen.

„Select Color“ in den Active Colors: Der schnellste Weg, alles mit einem Garn zu markieren

Wenn du ein Design prüfen willst („Habe ich irgendwo noch Reste in dieser Farbe?“):

  1. In der Liste Active Colors (mittig links) einen Farbswatch rechtsklicken.
  2. Select Color wählen.

DesignShop markiert sofort alle Objekte, die diese Garnfarbe verwenden. Auf der Arbeitsfläche erscheinen die Begrenzungsrahmen.

Warum das ein Profi-Move ist:

  • Du findest „Specks“: winzige Reststiche, die sonst durchrutschen.
  • Du prüfst „Economy“: ob wirklich überall derselbe Konus genutzt wird.

Gerade wenn du mehrere melco Stickmaschinen im Betrieb hast, ist das eine einfache SOP, um Setups konsistent zu halten.

Right-click menu on Active Colors showing 'Select Color' option.
Using color as selection tool
All purple elements in the design selected simultaneously.
Result of 'Select Color'

Drag-and-drop Global Recolor: Eine aktive Farbe überall ersetzen (ohne neu zu digitalisieren)

Für globale Änderungen (z. B. ein Logo von Blau auf Rot) nicht jedes Objekt einzeln anfassen.

  1. Einen Swatch aus dem Potential Colors-Pool anklicken und gedrückt halten.
  2. Auf den Ziel-Swatch in der Active Colors-Liste ziehen.
  3. Loslassen.

Fertig. Jede Verwendung dieser aktiven Farbe wird sofort ersetzt. Sequenz und Stichstruktur bleiben erhalten – es wird nur die Garn-/Farbdefinition getauscht.

Das ist der „Produktions-Recolor“: schnell, sauber, und ohne Chaos in der Project View.

Editing a color globally using the Edit Color dialog to pick a green.
Global color change
Dragging a green swatch from the bottom pool towards the purple active color swatch.
Drag and drop color replacement
The entire design instantly changes from purple to green.
Result of drag and drop

Operations-Checkliste (bevor du speicherst und an die Maschine gibst)

  • Global vs. lokal: Habe ich eine Active Color (global) geändert oder nur einen Block (lokal)?
  • Stopps zählen: Passt die Anzahl der Farbwechsel zu dem, was der Bediener wirklich wechseln/stoppen muss?
  • Auto Merge Status: Ausschalten. Icon jetzt prüfen.
  • Sicher speichern: File -> Save As... (Original erst überschreiben, wenn getestet).
  • Format: Stelle sicher, dass du ein Maschinenformat nutzt, das die Farblogik sinnvoll mitnimmt (z. B. .EXP oder .OFM für Melco).

„Welche Recolor-Methode nehme ich?“ Entscheidungslogik für DesignShop 11 (damit du keine extra Farbwechsel erzeugst)

Nutze diese Logik, statt zu raten:

  1. „Ich habe noch nicht angefangen zu digitalisieren.“
    • Aktion: Rechtsklick Current Color → gewünschte Farbe setzen.
  2. „Ich muss genau EINEN Bereich ändern (z. B. ein Blütenblatt).“
    • Aktion: Objekt in der Project View auswählen → neuen Swatch im Pool zuweisen.
  3. „Ich muss ALLE Stellen einer Farbe ersetzen (z. B. alles Lila auf Grün).“
    • Aktion: Active Colors → neue Farbe per Drag-and-drop auf den alten Swatch ziehen.
  4. „Ich habe zu viele Stopps für dieselbe Farbe.“
    • Aktion: Merge (manuell) für Kontrolle oder Auto Merge für Massenbereinigung – danach sofort wieder aus.

So bleibt die Datei „clean“ und du vermeidest eine Frankenstein-Palette, die Bediener und Produktion ausbremst.

Warum sauberes Farbmanagement zählt: weniger Stopps, sauberere Läufe, bessere Kalkulation

Software-Effizienz bestimmt die reale Profitabilität.

  • Stopps = Stillstand: Jeder Farbwechsel kostet Zeit. Bei großen Stückzahlen summiert sich das brutal.
  • Planbarkeit: Eine saubere Palette sagt dem Bediener klar, welche Konen geladen werden müssen.
  • Skalierung: Wenn du hochskalierst, profitieren Mehrnadelmaschinen wie eine melco amaya Stickmaschine oder eine melco bravo Stickmaschine besonders von optimierten Dateien.

Troubleshooting für DesignShop-11-Farbarbeit: Symptome → Ursachen → Fixes

Symptom Wahrscheinliche Ursache Quick Fix
„Überlappungen/Travel Stitches sehen nach dem Resequencing falsch aus.“ Elemente zu weit gezogen, Layering/Pathing verändert. Sofort Undo (Ctrl+Z). In kleinen Schritten umsortieren.
„Andere Dateien werden plötzlich automatisch gemerged.“ Auto Merge ist global „sticky“ aktiv. Auto Merge OFF schalten – direkt nach der Bereinigung.
„Unerwartete zusätzliche Farbstopps.“ Auf Element-/Objektebene statt global umgefärbt. Global über Active Colors ersetzen; Split ggf. per Merge bereinigen.
„Suche liefert zu viele Treffer (z. B. ‚Red‘).“ Namenssuche ist unscharf. Über Find Number mit exakter Nummer arbeiten.

Upgrade-Pfad (wenn du bereit bist): Von sauberen Dateien zu schnellerer Produktion ohne körperliche Belastung

Wenn deine OFM-Dateien sauber sind, wandert der Engpass oft vom PC zur Maschine: Einspannen und Handling kosten Zeit.

Hier ist die professionelle Logik:

1. Schmerzpunkt: Rahmenspuren & schwierige Materialien Wenn du dicke Jacken oder empfindliche Performance-Stoffe einspannen musst und Standardrahmen Abdrücke hinterlassen, helfen bessere Tools.

  • Lösung: Magnetische Stickrahmen.
  • Warum: Magnetkraft statt Reibung – weniger Handbelastung und weniger Abdrücke. Begriffe wie magnetic embroidery hoop sind Einstiegspunkte, um effiziente Produktion auf schwierigen Artikeln zu verstehen.

2. Schmerzpunkt: Geschwindigkeit & Volumen Wenn die Datei optimiert ist, aber du trotzdem nicht schnell genug produzierst.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Starke Magnetrahmen (z. B. Mighty Hoops) sind eine Quetschgefahr. Sie können mit hoher Kraft zuschnappen.
* Finger nie zwischen die Ringe bringen.
* Nicht verwenden bei Herzschrittmacher oder empfindlichen medizinischen Geräten.
* Abstand zu Kreditkarten und Datenträgern halten.

Abschlussgedanke: DesignShop-11-Farbfeatures zu beherrschen heißt nicht, dass es „am Bildschirm hübsch“ ist. Es heißt: Wenn du „Start“ drückst, läuft die Maschine in einem ruhigen Takt – statt alle 30 Sekunden zu stoppen. Saubere Dateien plus die richtigen magnetischen Tools sind ein Schlüssel zu profitabler Stickerei.

FAQ

  • Q: Wie ändere ich in DesignShop 11 die Current Color (großes Farbfeld) vor dem Digitalisieren, damit neue Objekte nicht mit dem falschen Garn angelegt werden?
    A: Rechtsklicke auf das große Current-Color-Farbfeld in der Mini Palette Toolbar und stelle Farbkarte/Farbton ein, bevor du irgendwelche Knoten setzt.
    • Rechtsklick auf das große Current-Color-Feld → im Farbdialog die passende Farbkarte wählen → OK.
    • Erst digitalisieren, nachdem du geprüft hast, dass sich der Swatch sichtbar geändert hat.
    • Erfolgskontrolle: Das große Current-Color-Feld zeigt den neuen Farbton, und das nächste neu erstellte Objekt erscheint sofort in dieser Farbe.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Prüfe, ob du im Project-Kontext als OFM arbeitest – beim Export (z. B. DST) können Farbinfos verloren gehen.
  • Q: Warum liefert Find Name im DesignShop-11-Farbdialog verwirrende Ergebnisse (z. B. „Blackberry“ bei „Black“), und was ist der zuverlässigste Weg, exakte Garnfarben zu treffen?
    A: Nutze für die Produktion Find Number, weil die Namenssuche textbasiert und unscharf ist und oft ähnliche Begriffe mitliefert.
    • Exakte Garnnummer in Find Number eingeben, um direkt zur richtigen Farbe zu springen.
    • Find Name eher für die kreative Suche nutzen, nicht für Logo-/CI-Matching.
    • Erfolgskontrolle: Der ausgewählte Eintrag entspricht der exakt gewünschten Nummer (nicht nur einem ähnlich klingenden Namen).
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Konus unter neutralem/Tageslicht prüfen, Nummer notieren und erneut exakt eingeben.
  • Q: Wie färbe ich in der DesignShop-11-Project-View ein einzelnes Element (z. B. nur den „Sucre“-Text) um, ohne zusätzliche Farbstopps zu erzeugen?
    A: Wähle zuerst ausschließlich die Zielobjekte in der Project View aus und weise dann die neue Farbe aus dem Potential-Colors-Pool zu (oder per Rechtsklick → Color), damit die Änderung lokal bleibt.
    • Den konkreten Block/das Objekt in der Project View anklicken und auf der Arbeitsfläche die passenden Bounding-Box-Handles kontrollieren.
    • Neue Farbe durch Klick auf einen Swatch im Potential-Colors-Pool zuweisen (oder Rechtsklick → Color).
    • Erfolgskontrolle: Nur das ausgewählte Element ändert die Farbe; andere Elemente behalten Farbe und Sequenz.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Reinzoomen und neu selektieren – kleine Travel-/Unterlagestiche können mit ausgewählt worden sein und später Trims/Jumps verursachen.
  • Q: Wie mache ich in DesignShop 11 über Active Colors ein globales Umfärben (eine aktive Farbe überall ersetzen), ohne neu zu digitalisieren oder jedes Objekt einzeln anzuklicken?
    A: Ziehe einen Swatch aus dem Potential-Colors-Pool auf den Ziel-Swatch in Active Colors, um diese Farbe überall in einem Schritt zu ersetzen.
    • Ersatzfarbe im Potential-Colors-Pool anklicken und gedrückt halten.
    • Auf den alten Farbswatch in der Active-Colors-Liste ziehen und loslassen.
    • Erfolgskontrolle: Alle Objekte mit der alten aktiven Farbe ändern sich sofort, Stichstruktur und Sequenz bleiben gleich.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: In Active Colors den alten Swatch rechtsklicken → Select Color, um zu prüfen, was tatsächlich dieser Farbe zugewiesen ist.
  • Q: Warum sehen nach dem Resequencing durch Ziehen von Blöcken in der Project View Überlappungen oder Travel Stitches falsch aus – und was ist die sicherste Lösung?
    A: Das ist typisch: Durch Drag-and-drop kann Layering und Travel-Stitch-Pathing kippen. Am sichersten ist sofort Undo und dann in kleinen, kontrollierten Schritten neu zu sequenzieren.
    • Sofort Ctrl+Z drücken, um die problematische Änderung zurückzunehmen.
    • Schrittweise umsortieren und beobachten, wie sich Überdeckungen verändern (Hintergrund → Details → Kontur ist oft eine sichere Grundlogik).
    • Bei Bedarf Front/Back-Ordering-Tools nutzen statt großer Drag-Sprünge.
    • Erfolgskontrolle: Text wirkt nicht mehr „angefressen“, und Travel Stitches springen nicht unerwartet durchs Motiv.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Überlappungsbereiche vor weiteren Moves prüfen – Layering ist physisch, nicht nur optisch.
  • Q: Wann sollte ich in DesignShop 11 Merge vs. Auto Merge nutzen, um doppelte Farbstopps zu entfernen – und wie verhindere ich, dass Auto Merge geplante Pausen für Applikation oder Puff Foam löscht?
    A: Nutze Merge manuell für präzise Kontrolle und Auto Merge nur als schnelle Bereinigung – danach Auto Merge sofort wieder ausschalten, damit geplante Stopps geschützt bleiben.
    • Merge (manuell): Block in der Project View auswählen → Merge klicken, um nur gezielt zusammenzuführen.
    • Auto Merge: Einschalten, identische direkt aufeinanderfolgende Farben komprimieren lassen, dann OFF schalten, bevor du andere Dateien öffnest/bearbeitest.
    • Erfolgskontrolle: Die Stopp-/Farbwechselanzahl entspricht dem, was der Bediener braucht (geplante Pausen bleiben, unnötige Duplikate sind weg).
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Prüfen, ob Auto Merge noch aktiv ist („sticky“). Benötigte Stopps per Undo oder über eine saubere gespeicherte Version wiederherstellen.
  • Q: Welche Sicherheitsregeln sollten Bediener bei starken Magnetrahmen beachten, um Rahmenspuren zu reduzieren und die Handbelastung zu senken?
    A: Magnetrahmen sind Quetschgefahr-Werkzeuge: Finger frei halten, nicht bei Herzschrittmacher verwenden und Magnete von empfindlichen Gegenständen fernhalten.
    • Finger nicht zwischen die Ringe bringen – Magnete können mit hoher Kraft zuschnappen.
    • Keine Nutzung bei Herzschrittmacher oder empfindlichen medizinischen Geräten.
    • Abstand zu Kreditkarten und Festplatten/Datenträgern halten.
    • Erfolgskontrolle: Der Rahmen schließt ohne Finger im Quetschbereich, und das Ein-/Ausladen gelingt kontrolliert ohne „Zuschlagen“.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Langsamer, beidhändig arbeiten und Produktion kurz stoppen, um Handling zu trainieren – Quetschrisiken steigen bei Hektik.
  • Q: Wenn OFM-Dateien in DesignShop 11 sauber sind, die Produktion aber trotzdem langsam ist (Rahmenspuren/Handling), wie sieht der schrittweise Upgrade-Pfad von Technik über Tools bis Kapazität aus?
    A: In Stufen vorgehen: erst Datei-Workflow optimieren, dann Magnetrahmen fürs Handling/Rahmenspuren, danach ggf. Mehrnadel-Kapazität bei Volumenbedarf.
    • Level 1 (Technik): Unnötige Stopps reduzieren (Active-Colors-Global-Recolor, kontrolliertes Merge; Auto Merge nach Nutzung OFF).
    • Level 2 (Tooling): Magnetrahmen einsetzen, wenn Rahmenspuren, dicke Jacken oder empfindliche Performance-Stoffe Standardrahmen langsam/markenanfällig machen.
    • Level 3 (Kapazität): Auf Mehrnadelplattform wechseln, wenn optimierte Dateien trotzdem zu viele manuelle Nadel-/Garnwechsel erfordern.
    • Erfolgskontrolle: Stopps passen zu realen Wechseln, Einspannzeit sinkt, und der Lauf ist stabil ohne häufige Bedienerunterbrechungen.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Prüfen, ob das Problem noch softwareseitig ist (Stopps/Sequenz) oder wirklich physisch (Einspannen/Handling), bevor du Equipment änderst.