Bernette b79 Demo – als praxistauglicher Workflow neu aufgebaut: Touchscreen-Editing, Stitch Designer, Dual Feed und deine erste 6x10-Stickerei

· EmbroideryHoop
Dieser Praxis-Guide macht aus der Bernette-b79-Demo einen wiederholbaren Workflow: Text eingeben und sauber bearbeiten (drehen und skalieren), den Stitch Designer für eigene Nähstiche nutzen, den integrierten Dual Feed korrekt einklinken und anschließend ein integriertes Stickmotiv auswählen, den Stickrahmen ansetzen und den Stickvorgang sicher starten. Dazu bekommst du klare Vorab-Checks, die wichtigsten Grundlagen zur Einspann-„Physik“, eine nachvollziehbare Stickvlies-Entscheidungshilfe sowie typische „Chaos vermeiden“-Kontrollpunkte, damit dein erster Stitch-out sauber aussieht und ohne Überraschungen durchläuft.
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Inhaltsverzeichnis

Überblick über die Funktionen der Bernette b79

Wenn du von einer reinen Nähmaschine auf die Bernette b79 wechselst – oder wenn das deine erste „Combo“-Maschine (Nähen + Sticken) ist – sitzt du vor einem leistungsfähigen Arbeitstier. Trotzdem gilt in der Maschinenstickerei: Die Maschine ist nur das Werkzeug – die Prozesssicherheit kommt aus deinem Setup.

Die b79 bietet ein Stickfeld bis 6x10 inch – ein praxisnaher „Sweet Spot“ für Logos, Quilt-Blöcke und mittelgroße Motive. In diesem Guide gehen wir bewusst über die generischen Handbuch-Schritte hinaus und konzentrieren uns auf den realen Arbeitsablauf: von der Bearbeitung am Bildschirm bis zum sauberen Ergebnis. Du lernst nicht nur welche Taste du drückst, sondern woran du erkennst, ob die Maschine und das Material gerade „im grünen Bereich“ laufen.

Medium shot of the presenter Tim Meissner sitting next to the Bernette b79 machine with a hoop attached.
Introduction

Ein kurzer Realitätscheck, bevor du startest: Die b79 ist präzise – aber sie kann Physik nicht austricksen. Viele „Maschinenprobleme“ (Fadenknäuel, Nadelbruch, versetzte Konturen) sind in der Praxis Einspann-/Stabilisierungsprobleme. Ziel ist ein Setup, das der Maschine gar keine Chance lässt, zu scheitern.

Das Touchscreen-Menü präzise nutzen

Die b79 ist eine Kombination aus Touchscreen und Multifunktions-Drehknöpfen. Gerade die Drehknöpfe sind im Alltag wichtig, weil sie feine, reproduzierbare Korrekturen erlauben – deutlich kontrollierter als „mit dem Finger ziehen“.

Close-up of the machine's touchscreen interface showing the main menu icons.
UI Overview

Schritt-für-Schritt: Text eingeben und zentrieren

In der professionellen Stickerei ist Platzierung alles. In der Demo wird „MEISSNER“ eingegeben und im virtuellen Rahmen ausgerichtet.

  1. Lettering/Schrift-Modul wählen: Tippe auf das Alphabet-/Schrift-Symbol.
  2. Text eingeben: Über die Bildschirmtastatur.
  3. Bestätigen: Mit dem grünen Haken (oder dem entsprechenden Bestätigungs-Icon), damit der Text im virtuellen Stickrahmen platziert wird.
  4. Rahmenbegrenzung prüfen: Schau auf das Raster/den Rahmenumriss. Der Text muss klar innerhalb der Sicherheitsgrenzen liegen.
View of the on-screen keyboard as the operator types 'MEISSNER' for a lettering project.
Inputting Text

Praxis-Check: Verlass dich nicht nur auf „sieht ungefähr mittig aus“. Achte auf sichtbaren Abstand („Luft“) zur virtuellen Rahmenkante – das reduziert das Risiko, dass du später beim realen Einspannen unbemerkt zu nah an den Rand kommst.

Schritt-für-Schritt: Drehen und sicher skalieren

Drehen ist Standard – beim Skalieren entstehen die typischen Dichte-Probleme.

  1. Info öffnen: Tippe auf das „i“-Menü.
  2. Drehen: Über das Rotations-Icon. In der Demo wird der Text in 90°-Schritten vertikal gestellt.
  3. Skalieren über Drehknopf: Mit dem oberen Multifunktionsknopf die Größe anpassen.
  4. „Sicherheitszone“ einhalten: In der Demo wird zwischen 80% und 120% skaliert.
The text design 'MEISSNER' is rotated vertically inside the virtual hoop boundary on the screen.
Rotating Design

Warum die 80/120-Regel in der Stickerei zählt: Stickdateien sind keine Vektoren, sondern Stichanweisungen.

  • Verkleinern > 20%: Die Stichanzahl bleibt im Verhältnis „zu hoch“ für die kleinere Fläche – das kann zu übermäßiger Dichte, steifem Griff und im Worst Case zu Nadel-/Fadenproblemen führen.
  • Vergrößern > 20%: Satinspalten werden „zu breit“, Abstände öffnen sich (Gapping), der Stoff scheint durch.
Operator's hand turning the upper multi-function knob to adjust the design size.
Resizing Design

Visueller Check: Nach dem Skalieren in die Ecken/Spitzen der Buchstaben zoomen. Wenn sich Satinstiche im Display bereits „stauen“ oder sehr eng wirken, zeigt sich das später oft als harte, dichte Stellen im echten Stichbild.

Stitch Designer nutzen (Nähmodus)

Mit dem Stitch Designer bringt die b79 viel Kreativ-Potenzial direkt in die Maschine: Du kannst Nähstiche auf einem Raster zeichnen.

Interface showing the 'Stitch Designer' mode where a custom stitch pattern is being drawn on a grid.
Creating Custom Stitches

Schritt-für-Schritt: Einen transportfreundlichen Stich entwerfen

  1. Basis wählen: Einen vorhandenen Stich auswählen und bearbeiten oder neu starten.
  2. Raster-/Edit-Modus öffnen: Über das Bearbeiten-/Stift-Icon.
  3. Zeichnen: Muster direkt am Touchscreen einzeichnen.

Praxis-Hinweis zur „Stich-Physik“: Beim Zeichnen immer an den Stofftransport denken. Die Maschine transportiert vorwärts – extrem viele Rückwärtsbewegungen oder harte, zackige Richtungswechsel können bei „zähen“ Materialien oder mehreren Lagen (z. B. Quilt) den Transport erschweren.

  • Schnelltest: Zeichne Linien möglichst fließend. Vermeide „Spikes“, die mehrfach in nahezu dasselbe Einstichloch fallen – außer du willst bewusst eine Verdickung/Knotenwirkung.

Dual Feed System verstehen

Für Quilting-Lagen oder anspruchsvollere Materialien ist Dual Feed dein „Traktionssystem“: Er unterstützt den Obertransport, damit Ober- und Unterlage gleichmäßig laufen.

Close-up of the operator's hand pulling down the black Dual Feed mechanism behind the presser foot.
Engaging Dual Feed

Schritt-für-Schritt: Dual Feed einklinken

  1. Position finden: Den schwarzen Dual-Feed-Arm hinter der Nadelstange lokalisieren.
  2. Nach unten ziehen: Arm herunterziehen.
  3. Nach vorn einklicken: In die Aussparung hinten am passenden Nähfuß einrasten lassen.

Haptische Kontrolle: Du solltest ein klares Klick spüren. Wenn es „schwammig“ wirkt, ist es meist nicht korrekt eingerastet.

Warnung: Sicherheitsrisiko. Dual Feed niemals ein-/ausklinken, wenn die Maschine läuft oder die Nadel unten steht. Finger aus dem Bereich der Nadelklemme halten.

Schritt-für-Schritt: Dein erstes Stickmotiv sticken

Jetzt kommt der Übergang von Theorie zu Praxis: Wir machen aus der Demo einen klaren, sicherheitsorientierten Ablauf.

Wide shot of the machine with the large 6x10 hoop attached and blue fabric loaded.
Hoop Setup

Phase 1: Vorbereitung & die „unsichtbaren“ Verbrauchsmaterialien

Einfach Stoff in den Rahmen und „wird schon“ funktioniert selten. Das saubere Ergebnis des Fuchs-Motivs in der Demo steht und fällt mit Stabilisierung.

Checkliste Verbrauchsmaterial (praxisnah):

  • Nadel: Für Standard-Webware ist eine Sticknadel in einer passenden Größe üblich; eine Universalnadel kann bei höherer Geschwindigkeit eher zu Reibung/Fadenstress führen.
  • Unterfaden/Spule: Unterfadenspule gleichmäßig und fest gewickelt. „Schwammige“ Spulen sind ein Klassiker für Spannungsprobleme.
  • Pinzette: Zum sicheren Führen von Fadenenden.
  • Schere: Stickschere/gebogene Snips zum Kürzen von Sprungstichen, ohne den Stoff zu verletzen.

Entscheidungshilfe: Stickvlies logisch auswählen

Stoffart Verhalten Empfohlenes Stickvlies Warum?
Webware (Demo-Stoff) stabil, kaum Dehnung Reißvlies (mittel) oder Schneidvlies (leicht) Stoff trägt viel selbst; Vlies gibt zusätzliche Stabilität.
T-Shirt / Jersey dehnbar, instabil Schneidvlies (mittel/stark) Reißvlies begünstigt Verzug; Motiv kann sich verziehen.
Frottee / Handtuch Schlingenflor Reißvlies (unten) + wasserlöslicher Topper Topper verhindert, dass Stiche im Flor „versinken“.

Phase 2: Die Physik des Einspannens

Einspannen ist die wichtigste körperliche Fertigkeit beim Sticken. In der Demo wird ein Standard-Stickrahmen verwendet. In der Praxis ist das Ziel ein „flaches Sandwich“ – nicht eine überdehnte Trommel.

  • Typischer Fehler: Schraube zu fest → Stoff wird im Fadenlauf verzogen; Kreise werden nach dem Ausspannen oval.
  • Ziel: Neutrale Spannung. Stoff liegt glatt, lässt sich nicht verschieben – aber ist nicht „auf Zug“.

Upgrade-Pfad: Reibung reduzieren Klassisches Einspannen kostet Zeit und kann bei empfindlichen Materialien Rahmenspuren verursachen. Deshalb wechseln viele Fortgeschrittene auf Magnetrahmen für Stickmaschine. Statt Schraube und Innenring arbeiten diese Rahmen mit starken Magneten, die das Material gleichmäßig „sandwichen“. Das erleichtert Korrekturen und reduziert das typische „Zerren“ beim Einlegen. Wenn du mit der b79 häufiger voluminöse Teile (z. B. Handtücher oder Jacken) stickst, ist die Suche nach kompatiblen Magnetrahmen ein sinnvoller nächster Schritt.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen enthalten starke Magnete. Quetschgefahr für Finger. Abstand zu empfindlichen Karten/Datenträgern halten; außerdem nicht unkontrolliert in Richtung Maschine „zuschnappen“ lassen.

Vorab-Checkliste (erst weitermachen, wenn alles passt)

  • Nadelzustand: Ist die Nadel frisch und unbeschädigt?
  • Unterfaden-Check: Unterfaden sauber aufgewickelt, Fadenende kurz und kontrolliert.
  • Fadenweg Oberfaden: Sitzt der Oberfaden korrekt in den Spannungsscheiben? (Neu einfädeln mit Nähfuß oben, wenn unsicher.)
  • Freigang: Hinter/seitlich der Maschine ist genug Platz, damit der Stickarm nirgends anschlägt.

Phase 3: Stickrahmen ansetzen und Motiv laden

  1. Stickrahmen ansetzen: Rahmen auf den Arm schieben.
  2. Erkennung: Die Maschine erkennt laut Demo, welcher der drei mitgelieferten Rahmen montiert ist, und begrenzt den nutzbaren Bereich entsprechend.
  3. Motiv laden: Über das Schmetterlings-Icon → Ordner → durch die Seiten blättern → Fuchs-Motiv auswählen.
Screen showing the design library folders including butterflies, borders, and animals.
Browsing Designs
The selected geometric fox design displayed on the edit screen.
Design Selection
Operator pressing the green illuminated Start/Stop button to begin stitching.
Starting Machine

Checkpoint: Motivlage prüfen: Ist es zentriert und korrekt ausgerichtet (besonders, wenn du Stoff/Teil gedreht eingespannt hast)?

Phase 4: Starten und überwachen

Drücke die grün beleuchtete Start/Stop-Taste. Nicht weggehen.

Die ersten 30 Sekunden (kritische Zone):

  1. Fadenende sichern: Oberfadenende die ersten Stiche leicht festhalten, damit es nicht in den Greiferbereich gezogen wird (klassischer Auslöser für „Birdnesting“).
  2. Hinhören:
    • Ruhiger, gleichmäßiger Lauf: gut.
    • Hartes Klicken/Schnappen: sofort stoppen – Nadel trifft auf Widerstand/Fehlkontakt.
    • Kratzendes/mahlendes Geräusch: sofort stoppen – häufig Fadenstau im Unterfadenbereich.
High-angle close-up of the needle stitching the first outlines of the fox design on blue fabric.
Embroidery in Progress
The fox design is partially complete, showing the head outline.
Stitching Progress

Geschwindigkeit bewusst wählen: Nur weil die b79 bis 850 SPM kann, heißt das nicht, dass du jede Lage damit fahren solltest.

  • Praxis-Tipp: Bei den ersten Tests oder bei dichteren Bereichen die Geschwindigkeit reduzieren – weniger Vibration bedeutet meist bessere Passgenauigkeit.
The completed geometric fox embroidery design centered on the blue fabric.
Finished Project

Effizienz-Tipp für wiederholbare Platzierung: Wenn dich das erneute Einspannen zwischen Teilen ausbremst, ist das oft ein Zeichen, dass dein Prozess „Werkzeug-limitiert“ ist. Viele arbeiten dann mit Einspannstation für Stickmaschine-Setups (in Kombination mit Magnetrahmen), um Logos ohne ständiges Messen und Markieren gerade und reproduzierbar zu platzieren.

Betriebs-Checkliste (während des Stickens)

  • Fadenende gesichert: Oberfaden am Start kontrolliert.
  • Sound-Check: Lauf klingt gleichmäßig, kein Schlagen/Anstoßen.
  • Unterfadenbild: Kein Unterfaden (weiß) oben sichtbar (außer gewollt).
  • Rahmenbewegung: Rahmen läuft frei, Stoff wird nicht in Richtung Näharm gezogen.

Stickrahmengrößen und Kompatibilität verstehen

Das 6x10-Feld der b79 ist großzügig – trotzdem sind die realen Grenzen wichtig. Ein Standard Stickrahmen 6x10 für Stickmaschine ist technisch größer als die tatsächlich bestickbare Fläche; die Maschine reserviert Sicherheitsränder.

Typischer Frust: Du hast ein 10-inch-Motiv, aber die Maschine lässt es nicht zu. Praxis-Realität: Die effektiv nutzbare Fläche ist oft kleiner (z. B. um ca. 250 mm x 150 mm). Verlass dich auf die exakten mm-Grenzen im Handbuch, nicht nur auf „Marketing-Inch“.

Wenn du dein Setup erweitern willst, hilft die gezielte Suche nach einem Magnetrahmen für bernette b79, damit Anschluss/Adapter zum Stickarm wirklich passen (Bernina/Bernette unterscheiden sich hier von anderen Systemen). Ein unpassender Rahmen kann zu Kollisionen und unnötiger Belastung am Stickarm führen.

Qualitätskontrolle: der „Post-Op“-Check

Nach dem fertigen Fuchs-Motiv den Rahmen abnehmen.

Presenter speaking next to the machine with the lid open showing threading path guide.
Summary Conclusion
Meissner Sewing contact information overlay on screen.
Call to Action

Entspannungsphase: Nicht sofort im eingespannten Zustand bewerten. Erst ausspannen, Vlies entfernen und – wenn materialgerecht – leicht dämpfen. Stickerei „setzt“ sich.

Stichbild prüfen:

  1. Passgenauigkeit: Stimmen Konturen und Flächen?
    • Versatz nur auf einer Seite: häufig Stoff im Rahmen gerutscht (Einspannfehler) oder Vlies zu schwach.
    • Versatz überall: eher Datei-/Einstellthema.
  2. Fadenspannung: Rückseite ansehen. Idealerweise liegt Unterfaden (weiß) als schmale „Spur“ mittig in Satinsäulen, Oberfadenfarbe links/rechts.
    • Viel Oberfaden auf der Rückseite: Oberfadenspannung zu locker.
    • Unterfaden oben sichtbar: Oberfadenspannung zu stramm oder Unterfaden nicht korrekt eingelegt.

Strukturierte Fehlerdiagnose

Wenn etwas schiefgeht: nicht zehn Dinge gleichzeitig ändern. Arbeite nach Wahrscheinlichkeit (wenig invasiv → mehr invasiv).

Symptom Wahrscheinlichkeit 1 (Bedienfehler) Wahrscheinlichkeit 2 (Mechanik/Physik) Wahrscheinlichkeit 3 (Software/Datei)
Birdnesting (Fadenknäuel unter der Stichplatte) Oberfaden falsch eingefädelt. Faden hat den Fadenhebel verpasst. Fix: Komplett neu einfädeln, Nähfuß oben. Unterfaden falsch eingelegt. Fix: Einlegerichtung prüfen. N/A
Faden reißt / franst Nadel alt/ungeeignet. Fix: Neue Sticknadel einsetzen. Reibstelle im Fadenweg. Fix: Fadenweg auf Grate/Schäden prüfen. Datei zu dicht. Fix: Wurde >20% verkleinert? Größe zurücknehmen.
Nadelbruch Am Stoff gezogen. Fix: Stoff/Rahmen nie „mitführen“. Rahmenkollision. Fix: Rahmen korrekt erkannt/gewählt, Freigang prüfen. Defekte Datei. Fix: Datei neu laden/neu übertragen.
Lücken zwischen Kontur und Füllung Stabilisierung zu schwach. Fix: Schneidvlies statt Reißvlies; sauberer einspannen (oder Magnetrahmen). Rahmen wird blockiert. Fix: Nichts darf anstoßen/ziehen. Zugausgleich (Pull Compensation). (Fortgeschritten) Datei muss angepasst werden.

Ergebnis und nächste Schritte

Wenn du diesen Ablauf nutzt, hast du die b79 von der Texteingabe bis zum fertigen Fuchs-Motiv prozesssicher durchlaufen.

Du hast gelernt:

  1. Die „Stich-Physik“ beim Skalieren zu respektieren (80–120%).
  2. Dual Feed korrekt zu nutzen.
  3. Stickvlies anhand einer klaren Logik auszuwählen.
  4. Einen sicheren Start zu fahren, um Birdnesting zu vermeiden.

Der Weg Richtung Produktion: Sobald du von „Test“ zu „Serie“ gehst (z. B. mehrere Shirts oder wiederholte Motive), verschiebt sich der Engpass oft vom Maschinenlernen hin zum Einspannen und zur reproduzierbaren Platzierung. Genau hier werden Tools wie Einspannstation und Magnetrahmen vom „Nice-to-have“ zum echten Produktivitätsfaktor.

Beherrsche die Vorbereitung, vertraue der Physik – und lass die b79 arbeiten.