Barudan Pro III Sock Mode + QS Sockenrahmen: Das No-Panik-Setup für schnelle, wiederholbare Sockenstickerei

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie du eine Barudan Pro III für die kontinuierliche Sockenproduktion mit dem QS Adult Sock Frame und der Bracket Assembly einrichtest. Du lernst, wie du den Sock Mode aktivierst, zwei Referenzpunkte (rechte und linke Station) sauber festlegst, Socken mit Magnetrahmen und Framing Board sauber einspannst und den Klassiker vermeidest: „Die Maschine stickt denselben Socken zweimal“. Dazu kommen bewährte Tipps zu Stickvlies und Workflow, damit die Produktion ruhiger, schneller und reproduzierbar läuft.
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Inhaltsverzeichnis

Socken sticken ist so ein Job, der simpel aussieht – bis man vor dem Barudan-Display steht und denkt: „Ich weiß, dass es hier irgendwo eine Sockeneinstellung gibt … aber warum zeigt niemand das komplette Setup?“

Wenn du dieses Gefühl gerade kennst: einmal durchatmen. Die Maschine ist nicht „zickig“ – sie macht exakt das, was man ihr sagt. Eine Barudan Pro III kann Socken sehr sauber sticken, aber nur, wenn du sie wie ein Zwei-Stationen-Produktionssystem behandelst: Du spannst nicht nur einen Socken ein – du programmierst einen wiederholbaren Rechts/Links-Ablauf und fütterst ihn kontrolliert.

Close-up of Barudan control panel screen showing the '06 Socks' menu selection.
Programming machine settings

Dieser Artikel bildet den Workflow aus dem Video 1:1 nach – mit dem Fokus auf das, was in der Praxis wirklich zählt: klare Kontrollpunkte, typische Fehler und die Handgriffe, die dir Ausschuss ersparen. Wir gehen durch: Sock Mode aktivieren, die beiden Center-Punkte (rechts/links) mit einer einfachen Papier-Schablone setzen, den kontinuierlichen „Pendeln“-Zyklus sicher fahren und Socken mit dem QS Magnet-Sockenrahmen sauber einspannen.

Operator holding the white magnetic sock hoop showcasing the hooped black sock.
Demonstrating equipment

Der „Nicht-Panik“-Überblick: Was Sock Mode an der Barudan Pro III wirklich macht (und warum es viele überrascht)

Sock Mode ist für kontinuierliche Produktion gedacht: Die Maschine wechselt automatisch zwischen zwei Stationen (rechts und links). Genau dafür ist das System gebaut – während eine Station stickt, kannst du die nächste Vorbereitung/den nächsten Rahmenwechsel machen.

Der Haken (und der Grund, warum es beim ersten Mal stressig wird): Sobald du startest, läuft die Maschine im Wechsel weiter, bis du stoppst (oder ein Fehler kommt). Wer von flachen Textilien mit „ein Rahmen = ein Ursprung“ kommt, muss hier umdenken: Du managst eine Schleife.

In den Kommentaren wird genau das bestätigt: Viele sehen die Option im Menü, aber kaum jemand demonstriert die komplette Einrichtung – dabei ist sie nicht kompliziert, nur konsequent.

Vorbereitung, bevor du ans Panel gehst: Material, Stickvlies und ein kurzer Realitätscheck

Bevor du irgendetwas programmierst, bereite dich so vor, als würdest du gleich eine kleine Serie laufen lassen – nicht nur „mal einen Testsocken“. Socken sind dehnbar, rund und verzeihen wenig. Wenn die Stabilisierung oder das Einspannen schlampig ist, verzieht sich das Gestrick und die Passung leidet.

Setup aus dem Video (als Referenz):

  • Oberfaden: Madeira Polyneon 40wt.
  • Unterfaden: Magnaglide Style L.
  • Stickvlies: AllStitch RipStitch TW 2.0 Tear/Wash Away Backing.

Praxis-Check: Fadenspannung

Verlass dich nicht nur auf Anzeigen – prüf mit Hand und Auge: Zieh ein paar Zentimeter Oberfaden durch das Nadelöhr.

  • Gefühl: gleichmäßiger Widerstand, ohne Ruckeln.
  • Optik: Bei einem Teststick sollte der Unterfaden auf der Rückseite mittig sauber mitlaufen (als Orientierung: „1/3-Regel“ bei Satinkolumnen).

Warnung: Hände, Schere und Ärmel konsequent aus dem Nadelbereich halten – besonders beim Joggen/Tracen und beim Rahmenwechsel. Geh immer davon aus, dass die Maschine jederzeit verfahren kann.

Vorbereitung-Checkliste (einmal sauber, dann läuft’s)

  • Hardware: QS Adult Sock Frame (FR202008) und Bracket Assembly (SCT300390) montiert und fest (kein Spiel/Wackeln).
  • Rahmen-Sets: Mindestens zwei Sockenrahmen-Sets sind laut Video das Minimum; mehr Sets machen den Ablauf flüssiger.
  • Design-Ausrichtung: Design per USB laden und prüfen, dass das Logo auf der gewünschten Sockenseite (außen) liegt.
  • Stickvlies zuschneiden: Streifen auf ca. 5\" x 2.5\" vorbereiten.
  • Hilfsmittel: einfache Papier-Schablone mit Fadenkreuz (Center-Markierung) + kleiner Fadenschneider.

Wenn du das regelmäßig produzierst, ist genau hier eine magnetische Einspannstation Gold wert: Du willst nicht während der Laufzeit noch Vlies schneiden oder Werkzeuge suchen, während Sock Mode weiter „pendelt“.

Hand pressing down on the sock frame to release it from the machine bracket.
Removing hoop from machine

Den richtigen Schalter setzen: Sock Mode an der Barudan Pro III aktivieren

Am Barudan-Bedienfeld ist die korrekte Funktion entscheidend. Im Video wird gezeigt, wie im Funktions-/Programmlisten-Menü „Socks“ ausgewählt wird.

  1. Programmliste/Funktionsliste öffnen.
  2. Zu Function „06 Socks“ scrollen.
  3. Prüfen, dass das Icon mit zwei linken Socken markiert ist.
Placing a paper crosshair template onto the right-side sock for alignment.
Aligning design center

Dieses Icon ist wichtig, weil es die Logik für den alternierenden Rechts/Links-Ablauf bestätigt.

Wichtige Korrektur aus den Kommentaren: Die Kanalbetreiberin weist darauf hin, dass sie die korrekte Sock-Einstellung im Video einmal falsch benannt hat – sie muss auf „Value 1“ gesetzt werden. Achte also in deinem Menü auf die Einstellung/den Wert, der den alternierenden Ablauf tatsächlich aktiviert.

Wenn du sonst mit normalen Stickrahmen für barudan auf Flachware arbeitest: Sock Mode ist genau der Fall, in dem du konsequent in „zwei Stationen“ denken musst – nicht in „ein Rahmen nach dem anderen“.

The embroidery machine actively stitching the KAB logo on the right sock.
Embroidering

Das Zwei-Center-Punkt-Ritual: Rechte und linke Position so setzen, dass jedes Paar identisch sitzt

Das ist der Schritt, der aus „hat einmal gestickt“ ein „läuft reproduzierbar“ macht. Statt nur einen Ursprung zu setzen, definierst du zwei Start-/Center-Punkte: einen für die rechte Station und einen für die linke.

1) Center-Punkt rechts setzen (rechte Station)

Im Video wird eine Papier-Schablone mit Fadenkreuz in den eingespannten Socken gelegt.

  • Fadenkreuz-Schablone in den rechten Socken legen.
  • Mit den Jog-Tasten die Nadel exakt auf die Mitte des Fadenkreuzes fahren.
  • Mit Drive/Set die Position bestätigen.

Der Hinweis aus dem Video ist eindeutig: Hier nicht Start drücken – du setzt nur die Position.

Wide shot of the machine head moving automatically from the right sock to the left sock.
Machine transition workflow

Warum das zählt: Beim späteren Trace/Start landet das Design genau dort, wo du die Mitte definiert hast.

Danach wiederholst du das identische Vorgehen links.

  • Pantograph/Stickkopf zur linken Station verfahren.
  • Schablone in den linken Socken umlegen.
  • Nadel auf die Fadenkreuzmitte joggen.
  • Position bestätigen.
Peeling away the tear-away stabilizer from the inside of the finished sock.
Finishing process

Praxis-Hinweis: Socken sind ein Schlauch – das Auge orientiert sich schnell am Bündchen. Wenn rechts und links vertikal nicht gleich gesetzt sind, wirkt das Paar am Fuß sofort „schief“. Die Schablone ist hier dein objektiver Referenzpunkt.

Den Dauerlauf sicher fahren: So verhindert du, dass Sock Mode denselben Socken zweimal stickt

Wenn Sock Mode aktiv ist und beide Center-Punkte gesetzt sind, läuft die Maschine im Wechsel.

Positioning cut stabilizer strips into the recession of the grey framing board.
Hooping preparation

Typisches Verhalten:

  1. Stickt rechts.
  2. Fährt nach links und stickt dort.
  3. Wechselt weiter hin und her – bis du stoppst.

Der #1-Fehler (und die Lösung)

Symptom: Die Maschine kommt zurück und stickt über einen fertigen Socken. Ursache: Sock Mode ist als Endlosschleife ausgelegt – er „wartet“ nicht automatisch auf deinen Rahmenwechsel. Lösung: Du musst manuell stoppen oder beim Wechsel konsequent voraus sein.

Stickvlies richtig zuschneiden: Die 5" x 2.5"-Regel spart dir Nacharbeit

Im Video wird AllStitch RipStitch TW 2.0 Tear/Wash Away verwendet.

  • Streifen auf ca. 5 inches x 2.5 inches schneiden.
  • Den abgeschnittenen Rest als zweite, kleinere Lage („Scrap Layer“) nutzen – für etwas mehr Stabilität.
Sliding the black sock over the grey framing board holder.
Hooping process

Warum diese Länge wichtig ist: Das Vlies soll die Rahmenkante abdecken und Stabilität geben. Ist es zu lang, klappt es in den Stickbereich und wird mit festgestickt – dann wird das Entfernen unnötig mühsam.

Wenn du mit einem Magnetrahmen arbeitest: Magneten klemmen sofort. Alles, was im Weg liegt, wird mitgeklemmt. Mach vor dem Schließen eine kurze Kontrolle, ob nichts in den Stickbereich ragt.

Socken auf dem QS Adult Sock Frame Holder einspannen: Gerade Rippen, saubere Bündchenposition, keine Ratespiele

Sauberes Einspannen ist bei Socken der halbe Erfolg. Im Video wird das graue Adult Sock Frame Holder/Framing Board (FR202004) genutzt.

1) Stickvlies in die Vertiefung legen

  • Den längeren Streifen in die Vertiefung des Boards legen.
  • Den kleineren Rest als zweite Lage oben drauf.
Aligning the edge of the sock cuff with the curved edge of the framing board.
Detailed alignment for hooping

2) Socken über das Framing Board ziehen

  • Socken über das Board ziehen.
  • Darauf achten, dass du die richtige Sockenseite für das Außenlogo erwischst.
Pressing the white top magnetic frame onto the sock and board.
Clamping the hoop

3) Bündchenkante an der Kurve ausrichten

Im Video wird die Bündchenkante an der gebogenen Kante der Vertiefung ausgerichtet.

  • Bündchenkante an die Kurve anlegen.
  • Rippen/Stricklinien gerade ausrichten.
Peeling the hooped sock assembly off the back of the framing board.
Removing hooped item

Einmal richtig klemmen: Magnet-Topframe sauber ausrichten und schließen

Das QS-System im Video nutzt einen magnetischen Klemm-Topframe.

Orientierung beim Schließen

  • Den weißen Topframe auflegen.
  • Die offene U-Form zeigt zur Socköffnung.
  • Kräftig andrücken, bis der Rahmen sauber sitzt.
Host holding the metal bracket assembly that mounts to the machine.
Hardware explanation

Dann:

  • Die Einheit hinten vom Board abziehen.
Host showing the specific magnetic top hoop component.
Hardware explanation

Erwartetes Ergebnis: Die Socköffnung liegt sauber um die Rahmenkante. Der Stoff sitzt straff, ohne übermäßig verzogen zu wirken.

Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen können stark klemmen und Haut einklemmen. Beim Schließen niemals Finger zwischen Top- und Unterteil bringen.

Wenn du einen Magnetrahmen für Stickmaschine mit klassischen Schraub-/Klemmrahmen vergleichst: Der große Vorteil ist das schnelle Einlegen und die gleichmäßige Klemmung – gerade bei Strickware ein echter Workflow-Gewinn.

Checkliste „bereit für die Maschine“

  • Stickvlies: liegt vollständig in der Arbeitszone, keine Falten im Stickfeld.
  • Position: Bündchenkante sitzt exakt an der Kurve.
  • Gerade Ausrichtung: Rippen/Stricklinien sind gerade (kein Verdrehen).
  • Sitz: Topframe ist vollständig eingerastet/sauber geklemmt.

Rahmen auf der Bracket montieren und abnehmen: Der „Press-Down“-Trick schont Hände und Hardware

Im Video wird ein typisches Problem gezeigt: Das Abnehmen fühlt sich „festgeklebt“ an, weil man gegen die Magnetkraft zieht.

Symptom: Der Rahmen sitzt extrem fest, man will seitlich herausreißen. Ursache: Du ziehst direkt gegen die volle Magnetkraft. Lösung: Erst nach unten drücken, um die Spannung zu lösen, dann herausnehmen.

Host holding the grey plastic adult sock frame holder (framing board).
Tool explanation

Gerade bei Serienarbeit ist das mehr als Komfort: weniger Kraft = weniger Verzug am Socken und weniger Stress für Handgelenke und Halterung.

Sauberes Finish: Vlies lagenweise abreißen und Fäden direkt trimmen

Nach dem Sticken wird das Vlies innen entfernt.

  • Technik: Vlies lageweise abreißen, nicht alles auf einmal – so belastest du die Stiche weniger.
  • Fäden: Lose Fäden sofort abschneiden.

Troubleshooting Sockenstickerei an der Barudan Pro III: Schnelle Lösungen aus dem Video

Symptom Wahrscheinliche Ursache Sofortmaßnahme Vorbeugung
Maschine stickt über fertigen Socken Sock Mode läuft als Endlosschleife; Wechsel zu langsam. Sofort STOP drücken. Wechselrhythmus aufbauen und bewusst stoppen, wenn der nächste Rahmen nicht bereit ist.
Rahmen sitzt fest in der Halterung Gegen die Magnetkraft gezogen. Erst nach unten drücken, dann abziehen. Push-then-pull als Standardbewegung trainieren.
Stickvlies wird mit festgestickt Streifen zu lang, klappt in den Stickbereich. Überschuss vorsichtig kürzen. Auf ca. 5\" Länge bleiben und vor dem Klemmen prüfen, dass nichts in den Stickbereich ragt.

Wenn du Sockenrahmen für Stickmaschine-Aufträge für Kunden produzierst, sind genau diese drei Punkte die häufigsten Ursachen für Ausschuss – und gleichzeitig die schnellsten Hebel für stabile Qualität.

FAQ

  • Q: Welche Nadel, welches Garn, welcher Unterfaden, welches Stickvlies und welche Startgeschwindigkeit sind ein sicheres Setup für Sockenstickerei im Barudan Pro III Sock Mode?
    A: Nutze 40wt Polyester-Oberfaden + Style-L-Unterfaden + Tear/Wash-away-Stickvlies (wie im Video gezeigt) und starte konservativ, bis Einspannen und Stabilisierung reproduzierbar sitzen.
    • Laden: 40wt Polyester (Beispiel im Video: Madeira Polyneon) und Style L (Beispiel im Video: Magnaglide).
    • Vorbereiten: Tear/Wash-away-Stickvlies auf ca. 5\" × 2.5\" plus eine kleinere Zusatzlage.
    • Erfolgskontrolle: Der erste Socken bleibt formstabil, das Motiv sitzt gleichmäßig und ohne sichtbare Verzüge.
    • Wenn es noch scheitert: Erst Einspannen/Stabilisierung und die beiden Center-Punkte prüfen, bevor du am Design „herumdokterst“.
  • Q: Wie prüfe ich vor einer Sock-Serienproduktion die Oberfadenspannung an der Barudan Pro III sinnvoll?
    A: Prüfe Oberfadenspannung über Gefühl und ein kurzes Teststicken – nicht nur über Anzeigen.
    • Ziehen: Ein paar Zentimeter Oberfaden per Hand durchziehen; gleichmäßiger Widerstand ohne Ruckeln.
    • Sticken: Kurzen Teststick auf einer korrekt eingespannten Sockeneinheit laufen lassen.
    • Prüfen: Rückseite ansehen (Unterfaden sollte sauber mittig mitlaufen; als Orientierung die „1/3-Regel“).
    • Erfolgskontrolle: Gleichmäßiges Stichbild ohne Schlaufen/Einziehen.
    • Wenn es noch scheitert: Neu einfädeln und erneut testen – oft ist es schlicht ein Einfädel-/Fadenweg-Thema.
  • Q: Wie aktiviere ich „06 Socks“ an der Barudan Pro III, damit der alternierende Zwei-Stationen-Workflow wirklich läuft?
    A: In der Funktionsliste „06 Socks“ wählen und das Icon mit zwei linken Socken als Bestätigung prüfen; zusätzlich laut Kommentar auf den korrekten Menüwert achten (Value 1).
    • Navigieren: Programmliste/Funktionsliste öffnen.
    • Wählen: Function „06 Socks“ aktivieren.
    • Bestätigen: Icon mit zwei linken Socken prüfen.
Hinweis
Laut Kanalbetreiberin muss die Sock-Einstellung korrekt auf Value 1 stehen.
  • Erfolgskontrolle: Die Maschine wechselt nach dem ersten Socken automatisch zur zweiten Station.
  • Q: Wie setze ich die rechten und linken Center-Punkte im Barudan Pro III Sock Mode, damit beide Socken an derselben Stelle bestickt werden?
    A: Setze zwei separate Referenzpunkte mit einer Fadenkreuz-Schablone – einmal rechts, einmal links – und bestätige jeweils per Drive/Set.
    • Platzieren: Fadenkreuz-Schablone in den rechten Socken legen.
    • Joggen: Nadel exakt auf die Mitte fahren und mit Drive/Set bestätigen (nicht Start).
    • Wiederholen: Links identisch vorgehen.
    • Erfolgskontrolle: Beim Prüfen/Tracen trifft die Nadel an beiden Stationen die jeweilige Fadenkreuzmitte.
  • Q: Warum stickt die Barudan Pro III im Sock Mode über einen fertigen Socken – und wie verhindere ich das?
    A: Weil Sock Mode als Endlosschleife zwischen rechts und links läuft; du musst bewusst stoppen oder den Rahmenwechsel rechtzeitig schaffen.
    • Stoppen: STOP drücken, wenn der nächste Rahmen nicht bereit ist.
    • Rhythmus: Mit mindestens zwei Rahmen-Sets arbeiten, damit du während des Stickens vorbereiten kannst.
    • Erfolgskontrolle: Kein Rücklauf in eine bereits fertige Station, weil rechtzeitig gewechselt oder gestoppt wurde.
  • Q: Welche Stickvlies-Streifenlänge verhindert, dass das Vlies beim Einspannen auf dem QS Adult Sock Frame in den Stickbereich gerät und mit festgestickt wird?
    A: Im Video funktionieren ca. 5\" × 2.5\" gut; entscheidend ist, dass der Streifen nicht so lang ist, dass er in den Stickbereich klappt.
    • Schneiden: Ca. 5\" Länge als Obergrenze, plus eine kleinere Zusatzlage.
    • Platzieren: Vlies in der Vertiefung/Arbeitszone halten, keine „Schwänze“ in Richtung Stickfeld.
    • Erfolgskontrolle: Nach dem Sticken lässt sich das Vlies sauber entfernen, ohne dass es im Motiv festgenäht ist.
  • Q: Welche Sicherheitsregeln verhindern Nadelverletzungen und Quetschungen beim Arbeiten mit Sock Mode und Magnetrahmen?
    A: Hände aus dem Nadelbereich halten, Magnetrahmen kontrolliert schließen/öffnen und beim Abnehmen den Press-Down-Trick nutzen.
    • Abstand: Beim Joggen/Tracen und beim Rahmenwechsel Hände/Tools weg vom Nadelbereich.
    • Klemmschutz: Nie Finger zwischen Magnet-Topframe und Unterteil.
    • Abnehmen: Erst nach unten drücken, dann abziehen – nicht reißen.
    • Erfolgskontrolle: Kein Einklemmen beim Schließen und kein „Hauruck“ beim Abnehmen.