BAI Mirror 1501 einrichten, einfädeln und der erste H‑Test: Praxis-Guide von der Lieferung bis zum ersten Stich

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BAI Mirror 1501 einrichten, einfädeln und der erste H‑Test: Praxis-Guide von der Lieferung bis zum ersten Stich
Dieser Praxis-Guide bildet den kompletten Workflow aus dem Video nach – von der Anlieferung bis zum ersten sauberen Probestick auf der BAI Mirror 1501: Stellplatz vorbereiten, sicher auskisten, Stand montieren, Maschine ausrichten/leveln, von Kappenantrieb auf Tubular-Arme (Flachstick) umrüsten, alle Nadeln korrekt einfädeln und den integrierten H-Test auf Jersey durchführen. Dazu bekommst du praxiserprobte Checkpoints für Standfestigkeit, Einspannen von Maschenware, Tensions-Interpretation sowie sinnvolle Upgrade-Schritte (u. a. Magnetrahmen), um Rahmenspuren zu reduzieren, die Rüstzeit zu verkürzen und typische Fehler am ersten Tag zu vermeiden.
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Inhaltsverzeichnis

Warum ich auf die BAI Mirror 1501 umgestiegen bin

Ein Upgrade bei einer Mehrnadelstickmaschine ist selten nur „neues Spielzeug“ – es geht um Durchsatz, Wiederholbarkeit und darum, wie schnell du von der Inbetriebnahme zu verkaufsfähigen Stickbildern kommst.

Im Video wechselt die Creatorin von einer älteren BAI 1201 auf das neue Mirror-Modell und springt gleichzeitig von 12 auf 15 Nadeln. Dieser Sprung zahlt sich vor allem bei häufigen Farbwechseln aus (Logos, Teamwear, Kleinserien). In der Praxis bedeutet das: weniger Umfädeln, weniger Unterbrechungen – und vor allem weniger Gelegenheiten für menschliche Fehler. Jede Neu-Einfädelung ist eine potenzielle Fehlerquelle (Faden nicht korrekt in den Führungen, nicht sauber in den Spannungsscheiben, Tension drift).

Wenn du eine 15-Nadel-Stickmaschine recherchierst, führt dich dieser Beitrag durch genau den „Day-1“-Ablauf aus dem Video: Lieferung, Auskisten, Standmontage, Ausrichten/Leveln, Umrüstung von Kappe auf Flachstick, Einfädeln und der integrierte H-Test auf einem Jersey-Reststück.

Close up of the older BAI 1201 machine showing the 12-needle head and control panel.
Comparing old vs new equipment

Ein kurzer Mindset-Shift, bevor wir starten: Behandle den „Unboxing-Tag“ wie eine kontrollierte Inbetriebnahme. Langsam ist sauber – und sauber ist am Ende schnell. Ziel ist nicht Tempo, sondern Standfestigkeit, Wiederholbarkeit und ein Baseline-Test, den du später als Referenz heranziehen kannst.


Lieferung und Unboxing

Speditionslieferung ist ein eigenes kleines Projekt. Im Video kommt die Kiste auf der Einfahrt an. Die Creatorin erwähnt, dass der Fahrer vorher anruft und am Liefertag nochmals durchklingelt.

Large wooden shipping crate labeled 'THE MIRROR' sitting on a paved driveway.
Delivery arrival

Schritt 1 — Stellplatz vorbereiten, bevor die Kiste geöffnet wird

Sie räumt neben der bestehenden Maschine Platz frei und plant eine Side-by-Side-Aufstellung. Außerdem spricht sie eine Bodenunebenheit („dip“) an und dass sie mit Wasserwaage und verstellbaren Füßen arbeiten will.

Checkpoints (bevor du auskistest):

  • Tür-/Durchgangsbreite: Miss real – nicht schätzen. Im Video wird zwar nicht gemessen, aber die Praxisregel bleibt: erst prüfen, dann auspacken. Plane auch ein, dass Verpackung/Schutzmaterial im Weg sein kann.
  • Boden & Standfestigkeit: Unebenheiten führen später zu Vibrationen. Nutze die verstellbaren Maschinenfüße (wie im Video erwähnt) und arbeite mit einer Wasserwaage.
  • Zugang/Service: Plane Platz, damit du hinten an Fadenständer, Wartung und Unterfadenbereich kommst.

Erwartetes Ergebnis: Ein „sauberer“ Stellplatz, an dem der Stand hineinrollen kann und die Maschine anschließend ohne Wackeln fixiert werden kann.

Schritt 2 — Auskisten mit Kontrolle, nicht mit Gewalt

Im Video wird ein Brecheisen genutzt, um die Holzkiste zu öffnen.

Man using a red crowbar to pry open the top of the wooden shipping crate.
Uncrating

Praxis-Tipp: Beim Hebeln entstehen plötzliche Spannungsentladungen im Holz (Nägel, Klammern, Splitter). Arbeite mit stabiler Körperposition und halte Hände/Finger aus der „Schnappzone“.

Warnung: Quetsch- & Stichverletzungsgefahr. Holzkisten haben oft scharfe Nägel/Klammern. Trage feste Schuhe, Handschuhe und idealerweise Schutzbrille. Setze das Brecheisen nicht so an, dass du bei einem Abrutschen in den Körperbereich rutschst.

Schritt 3 — Früh entscheiden: Lieferung vs. Abholung im Lager

In den Kommentaren wird erwähnt, dass Abholung im Warehouse „way cheaper“ war, während die Creatorin sich für Lieferung nach Hause entschieden hat. Beides ist valide – aber die Logistik ist unterschiedlich.

Entscheidungshilfe (Praxisregel „Rücken vs. Budget“):

  • Abholung: Du hast geeigneten Transport/Anhänger und verlässliche Hilfe zum Be- und Entladen.
  • Lieferung: Du willst körperliche Belastung reduzieren oder hast nicht sicher genug Helfer verfügbar.

Stand montieren und Maschine aufsetzen

Im Video wird ein schwerer Rollstand montiert und die Maschine anschließend zu zweit aufgesetzt.

Two people assembling the white metal stand for the embroidery machine on the floor.
Stand assembly

Schritt 4 — Stand vollständig montieren, bevor du hebst

Der Stand wird mit Schrauben montiert (Werkzeug wie Schlüssel/Inbus wird gezeigt/erwähnt).

Checkpoints:

  • „Wackeltest“: Bevor die Maschine draufkommt: Stand kräftig belasten/andrücken. Wenn er arbeitet oder knarzt, nachziehen.
  • Rollen/Arretierung: Stelle sicher, dass die Feststeller gut erreichbar sind.
  • Planer Stand: Wenn der Stand schon „verzogen“ steht, bekommst du später Vibrationen nicht mehr sauber weg – egal wie gut du die Maschine levelst.

Erwartetes Ergebnis: Ein steifer, verwindungsarmer Stand als Fundament.

Schritt 5 — Heben mit Plan (mindestens zwei Personen)

Die Creatorin betont „mit den Beinen heben, nicht mit dem Rücken“ und dass sie es zu zweit – langsam – geschafft haben.

Couple lifting the heavy embroidery machine head out of the crate base.
Lifting machine

Praxis-Anker: Greife an tragenden Metallbereichen/Chassis – nicht an Abdeckungen oder empfindlichen Teilen.

Checkpoints:

  • Kommunikation: Eine Person gibt Kommandos („Bereit – hoch – Schritt – absetzen“).
  • Ablagefläche frei: Auf dem Stand dürfen keine Werkzeuge/Schrauben liegen.
  • Gerade absetzen: Nicht seitlich „rüberziehen“, während Gewicht in der Luft ist.

Erwartetes Ergebnis: Die Maschine sitzt sauber und stabil auf dem Stand.

Placing the machine head onto the assembled white stand in the studio.
Final placement

Schritt 6 — Maschine leveln (Basis für ruhigen Lauf und Passgenauigkeit)

Im Video leveln die Creatorin und ihr Mann beide Maschinen und erwähnen die verstellbaren Füße.

Warum das zählt: Wenn der Boden eine Senke hat (wie im Video beschrieben), kann die Maschine sonst bei Betrieb „arbeiten“ oder Vibrationen übertragen. Das wirkt sich auf ruhigen Lauf und Passgenauigkeit aus.

Schneller Praxis-Check:

  • Wasserwaage auflegen (wie im Video thematisiert).
  • Füße so einstellen, dass die Maschine stabil steht.
  • Mit arretierten Rollen leicht am Oberarm/Gehäuse rütteln: Es darf kein „Kippeln“ spürbar sein.

Erwartetes Ergebnis: Die Maschine läuft eher „brummend“ als klappernd.


Key Features: Licht, Screen und 15 Nadeln

Nachdem die Maschine steht, hebt die Creatorin Verbesserungen hervor: helleres Licht und ein modernisiertes Touchscreen-Interface.

Side-by-side comparison of the new BAI Mirror 1501 and the old BAI 1201 in the studio.
Studio Reveal

Beleuchtung: Qualitätskontrolle beginnt mit Sicht

Im Video wird das Licht als großer Fortschritt genannt.

Close up of the new LED lighting system under the machine head providing bright illumination.
Feature highlighting

Warum das in der Praxis hilft: Gute Ausleuchtung macht frühe Warnzeichen sichtbar (z. B. Fadenknäuel/„bird nests“ oder Unterfaden, der hochzieht), bevor ein Teil ruiniert ist.

Touchscreen: rechne mit Umgewöhnung

Sie sagt, der „Computer“ sieht komplett anders aus und sie müsse sich einarbeiten.

Close up of the new large vertical touchscreen interface on the Mirror machine.
Interface review

Praxis-Tipp für Tag 1: Vermeide „Menü-Tauchen“. Konzentriere dich auf die Basics für einen Baseline-Sticklauf: Design laden, Farben/Stops prüfen, Geschwindigkeit begrenzen. Alles, was Feintuning ist, bleibt erstmal auf Werkseinstellung – bis du einen sauberen Referenztest hast.

Nadelanzahl: Fadenlayout wie eine kleine Produktion denken

Mit 15 Nadeln kannst du Farben strategischer „parken“. Wenn du eine bai Stickmaschine im Studio betreibst, lohnt sich ein Standard-Setup (z. B. häufige Grundfarben dauerhaft auf festen Nadeln), damit du bei Kleinserien weniger umrüsten musst.


H-Test laufen lassen: erster Probestick

Die Creatorin nutzt den integrierten H-Test, nimmt den Kappenantrieb ab, setzt Tubular-Arme ein, fädelt alle Nadeln ein und stickt den Test auf einem Jersey-Rest.

Schritt 7 — Von Kappe auf Flachstick umrüsten (Kappenantrieb runter, Tubular-Arme drauf)

Im Video wird der werkseitig montierte Hat Driver entfernt und die Tubular-Arme werden eingesetzt.

Checkpoints:

  • Befestigung finden: Schrauben/Schraubpunkte am Kappenantrieb lokalisieren.
  • Freigängigkeit prüfen: Nach dem Umrüsten visuell prüfen, dass nichts schleift oder anliegt.

Erwartetes Ergebnis: Konfiguration für Flach-/Tubular-Stick ohne Reibung.

Wenn du häufig wechselst, lohnt es sich, dir eine eigene Routine für Kappenrahmen für bai-Umrüstungen zu notieren (Reihenfolge, Kontrollpunkte), damit du reproduzierbar arbeitest.

Schritt 8 — Alle Nadeln sauber einfädeln (häufigster Stressfaktor am ersten Tag)

Die Creatorin sagt, das Einfädeln habe „quite a bit of time“ gebraucht und lobt nummerierte Markierungen, die beim Zuordnen helfen.

View of the machine fully threaded with multiple colorful spools on top.
Threading complete

Praxis-Erklärung: Einfädeln heißt nicht nur „durch die Ösen“ – der Faden muss korrekt in den Spannungswegen sitzen.

  • Zuggefühl: Beim Durchziehen sollte ein gleichmäßiger Widerstand spürbar sein (nicht komplett lose, nicht hakelig).
  • Fadenweg kontrollieren: Wenn ein Guide ausgelassen wird, sind Tensionschwankungen vorprogrammiert.

Vorbereitung, die im Alltag Zeit spart (ohne neue Behauptungen):

  • Schneide Fadenenden sauber ab (kein ausgefranstes Ende in Guides).
  • Arbeite Nadel für Nadel systematisch (z. B. immer von links nach rechts), damit keine Position vergessen wird.

Prep Checklist (end of Prep)

  • Stellplatz vorbereitet und Maschine stabil positioniert.
  • Stand arretiert und Maschine gelevelt.
  • Kappenantrieb entfernt; Tubular-Arme korrekt eingesetzt.
  • Einfädelweg pro Nadel geprüft.

Schritt 9 — Jersey einspannen und stabilisieren

Im Video nutzt sie einen Standard-(blauen) Stickrahmen und ein Jersey-Reststück; sie erwähnt, dass es „backwards“ eingelegt ist, weil auf der anderen Seite ein Print war.

Finger pressing the physical green 'Start' button on the control panel.
Starting first stitch

Praxis-Hintergrund (Jersey/Maschenware): Jersey dehnt sich. Zu starkes Einspannen kann die Maschen verziehen – nach dem Ausspannen entspannt sich der Stoff und das Stickbild kann wellig wirken.

Stabilisator-Logik (aus dem Workflow ableiten): Da hier auf Jersey getestet wird, ist ein stabiler Rücken entscheidend, damit du Tension und Stichbild überhaupt sinnvoll beurteilen kannst.

Tool-Upgrade, wenn Einspannen bremst: Wenn du beim Schraubrahmen ständig überziehst oder Rahmenspuren bekommst, ist das oft ein Tool-Thema. Genau hier steigen viele Profis auf Magnetrahmen für bai Stickmaschine um: schnelleres Einspannen, weniger Druckstellen, weniger Handgelenk-Stress.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen können stark zuschnappen und Haut einklemmen. Abstand zu empfindlichen medizinischen Geräten und magnetempfindlichen Gegenständen halten.

Schritt 10 — H-Test starten und auf Geräusch + Stichbildung achten

Sie drückt den physischen grünen Start-Button und merkt sofort an, dass die Maschine deutlich leiser läuft.

Machine actively stitching the first color of the H-test design on hooped fabric.
Embroidery process
Screen showing the digitized design with specific stop commands.
Software settings review

Praxis-Check beim ersten Lauf:

  • Geräuschbild: Ein gleichmäßiger, ruhiger Lauf ist ein gutes Zeichen. Ein hartes, metallisches Anschlagen ist ein Stop-Signal.

Erwartetes Ergebnis: Saubere, gleichmäßige H-Buchstaben, an denen du Ober-/Unterfadenspannung und Stoffverhalten beurteilen kannst.

Schritt 11 — Stops im Design nutzen, um zwischen den Buchstaben zu prüfen

Sie erklärt, dass sie bei jedem H einen Stop gesetzt hat – auf dem neuen Interface als „Blumen“-Symbol (Applikations-Stop).

The completed multicolor 'H' test design stitched onto the fabric.
Result inspection

Warum das sinnvoll ist: Stops machen aus einem Durchlauf mehrere Kontrollpunkte. Du kannst zwischen den Buchstaben prüfen, ohne „auf Verdacht“ alles durchlaufen zu lassen.

Schritt 12 — „Zu straff“ auf Jersey richtig einordnen

Während des ersten Laufs denkt sie kurz, die Spannung sei zu straff, relativiert dann aber: Es könnte am Jersey liegen. Am Ende bewertet sie den ersten Stich als „beautiful“.

Techniker-Denkweise: Erst das Physische prüfen, dann an Knöpfen drehen.

  1. Stoffverhalten: Jersey kann optisch „ziehen“, obwohl die Tension okay ist.
  2. Fadenweg: Ein Haken/Fehlführung kann wie „Tensionproblem“ aussehen.
  3. Erst dann: Tension-Knöpfe minimal anpassen (im Video wird erwähnt, man könne „dial it back“).

Fazit und Rabattcode-Hinweis

Ihr Fazit ist klar: Setup war insgesamt unkompliziert, die Maschine läuft ruhig, und der erste Probestick sieht sehr gut aus – mit nur kleinen Abweichungen.

Holding up the hoop to show the finished test stitch to the camera.
Final Reveal

Was „kleine Abweichungen“ in der Praxis bedeuten

Sie erwähnt, dass ein paar Buchstaben etwas straffer/lockerer wirken. In der Praxis ist das normales „Feintuning“ – besonders bei einem brandneuen Setup und einem dehnbaren Testmaterial.

Troubleshooting: Methode „von schnell/günstig zu aufwendig“

Wenn du Probleme siehst, arbeite dich strukturiert vor – nicht sofort wild an Einstellungen drehen.

Symptom Step 1 (Low Cost/Fast) Step 2 (Medium) Step 3 (High Cost/Slow)
Fadenrisse Fadenweg auf Haken/Fehlführung prüfen. Nadel prüfen/wechseln. Oberfadenspannung nachjustieren.
Fadennester Oberfaden komplett neu einfädeln. Unterfadenbereich auf Fusseln prüfen. Greifer-Timing prüfen lassen (Service).
Wellen/Puckern Einspannen prüfen (nicht überdehnen). Passendes Vlies einsetzen. Oberfadenspannung fein reduzieren.
Rahmenspuren Dämpfen/auslüften lassen. Hilfsmittel zum Einspannen nutzen. Upgrade auf Magnetrahmen für Stickmaschine.

Setup Checklist (end of Setup)

  • Stand montiert; Rollen arretiert; Stabilität geprüft.
  • Maschine sitzt sicher auf dem Stand.
  • Leveling mit Wasserwaage durchgeführt.
  • Fadenwege kontrolliert.
  • Probelauf vorbereitet.

Operation Checklist (end of Operation)

  • Testmaterial (Jersey) mit passender Stabilisierung vorbereitet.
  • Erster Lauf eng überwacht (Geräusch/Stichbild).
  • Stops genutzt, um Zwischenchecks zu machen.
  • H-Test als Referenz abgespeichert (Datum/Material/Notizen).

Comment-driven „Watch Outs“ aus der Praxis

  • Rabatt-Timing: In den Kommentaren wird deutlich, dass Codes zeitlich variieren können (einige waren zu spät dran, ein Kommentar meldet, dass der Code nicht zu funktionieren scheint). Vor größeren Investitionen lohnt es sich, Konditionen vorab zu verifizieren.
  • Hooping-Upgrades: In den Kommentaren werden Magnetrahmen (Mighty Hoops) als naheliegendes Upgrade genannt. Wenn du skalierst, werden Begriffe wie hoop master Einspannstation relevant – solche Einspannhilfen/Vorrichtungen sorgen dafür, dass die Platzierung bei Serien (z. B. 50 Shirts) konstant bleibt.

Ein sinnvoller Upgrade-Pfad (Skalierung im Alltag)

Stickerei ist das systematische Entfernen von Engpässen.

  1. Skill-Engpass: Stabilisierung verstehen, Baseline-Tests wie der H-Test sauber dokumentieren.
  2. Rüstzeit-Engpass: Tooling – z. B. Magnetrahmen für schnelleres Einspannen und weniger Rahmenspuren.
  3. Kapazitäts-Engpass: Wenn eine Maschine dauerhaft läuft und du Aufträge ablehnen musst, ist das der Zeitpunkt, über mehr Nadeln oder eine zweite Maschine nachzudenken.

Ergebnis: Das solltest du nach Tag 1 reproduzieren können

Wenn du die gleiche Reihenfolge einhältst, solltest du am Ende des ersten Tages haben:

  • Eine gelevelte, stabile Maschine.
  • Eine korrekte Flach-/Tubular-Konfiguration.
  • Einen abgeschlossenen H-Test als „Golden Sample“.

Wenn du diese Baseline behältst und immer nur eine Variable auf einmal änderst, vermeidest du die häufigste Falle neuer Besitzer: mehrere Stellschrauben gleichzeitig drehen – und am Ende nicht wissen, was wirklich geholfen hat. Willkommen in der Welt von 15 Nadeln.