Baby Lock WLAN + Design Database Transfer: Ein praxistauglicher No-USB-Workflow (und wie du die „Maschine nicht gefunden“-Falle vermeidest)

· EmbroideryHoop
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Baby-Lock-Besitzern, wie du WLAN an der Maschine aktivierst, die kostenlose Software „Design Database Transfer“ auf einem Windows-PC installierst, die Maschine im Netzwerk koppelst und Stickdateien drahtlos sendest. Du lernst außerdem, wie du Design-Eigenschaften (Größe, Stiche, Farben) richtig liest, die Maschinen-Speicherliste sauber hältst und die häufigsten Kopplungsfehler behebst – vor allem dann, wenn bei „Add“/„Hinzufügen“ keine Maschine gefunden wird.
Urheberrechtshinweis

Nur zu Bildungszwecken. Diese Seite ist eine Lern-/Kommentar-Notiz zum Werk der ursprünglichen Urheberin/des ursprünglichen Urhebers. Alle Rechte verbleiben beim Original; kein erneutes Hochladen oder Weiterverbreiten.

Bitte sieh dir das Originalvideo auf dem Kanal der Urheber*in an und abonniere, um weitere Tutorials zu unterstützen – ein Klick hilft, klarere Schritt-für-Schritt-Demos, bessere Kameraperspektiven und Praxistests zu finanzieren. Tippe unten auf „Abonnieren“, um sie zu unterstützen.

Wenn du die/der Urheber*in bist und eine Anpassung, Quellenergänzung oder Entfernung einzelner Teile wünschst, kontaktiere uns über das Kontaktformular der Website. Wir reagieren zeitnah.

Inhaltsverzeichnis

Warum überhaupt drahtlos Designs an die Stickmaschine senden?

Wenn du schon einmal zwischen PC und Stickmaschine hin- und hergelaufen bist – USB-Stick in der Hand wie ein Staffelstab – kennst du diesen unnötigen Workflow-Bruch. Der eigentliche „Preis“ ist nicht der Stick, sondern der Verlust an Rhythmus. In der Maschinenstickerei ist ein sauberer Ablauf entscheidend: Datei auswählen, prüfen, senden, sticken.

Diese Anleitung ist als praxisnahe SOP (Standard Operating Procedure) gedacht – mit den konkreten Bildschirm-Schritten für eine Baby Lock Flare (und kompatible Modelle) in Kombination mit der Windows-Software „Design Database Transfer“. Und genauso wichtig: Du bekommst die typischen Gründe, warum es scheitert, plus eine Logik, wie du dir einen stabilen Produktions-Loop aufbaust.

Close-up of the Baby Lock Flare LCD screen showing the main menu icons.
Introduction

Schritt 1: Baby Lock Stickmaschine mit WLAN verbinden

Die erste Hürde ist reine Infrastruktur: Deine Maschine ist ein Netzwerkgerät – wie ein Smartphone. Behandle die Einrichtung entsprechend sorgfältig.

1) Wireless LAN einschalten

Auf dem LCD der Maschine findest du das WLAN-Symbol (kleine „Wellen“, meist oben rechts). Tippe darauf, um in die Netzwerkeinstellungen zu gelangen.

Schnellcheck: Wenn du „Wireless LAN Enable“ auf ON stellst, wird der Schalter sichtbar aktiv (im Video blau). Bleibt es grau/inaktiv, ist das Funkmodul nicht eingeschaltet.

Finger pressing the Wi-Fi symbol icon in the bottom right corner of the screen.
Enabling Wi-Fi

2) Wireless-LAN-Setup-Assistent ausführen

Starte den Wizard/Assistenten, damit die Maschine nach Netzwerken sucht. Der wichtigste Punkt dabei: Wähle die exakt gleiche SSID (Netzwerkname), in der auch dein PC hängt.

Praxisfalle (häufig in Shops/Haushalten): Wenn mehrere WLANs verfügbar sind (z. B. mehrere Router, Repeater oder „Gastnetz“-Varianten), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass PC und Maschine nicht im selben Netz landen. Für die Kopplung müssen beide Geräte im gleichen WLAN sein.

Gib das Passwort über die Bildschirmtastatur ein.

Warnung: WLAN-Passwörter sind case-sensitive. Ein „a“ statt „A“ ist einer der häufigsten Gründe für scheinbar „mysteriöse“ Verbindungsprobleme. Nimm dir die 10 Sekunden und prüfe jeden Buchstaben.

Checkpoint: Die Maschine zeigt „Connected to wireless LAN“. Erst dann weitermachen.

List of available SSIDs on the machine screen.
Selecting Network
Machine screen displaying 'Connected to wireless LAN' confirmation message.
Verification

3) Maschinenname (Network Name ID) notieren

Gehe in die Einstellungen der Maschine und suche den Machine Name.

  • Beispiel aus dem Video: SewingMachine067

Gerade wenn mehrere Maschinen im gleichen WLAN hängen (Studio, Kursraum, Laden), ist das die einzige saubere Zuordnung. Notiere dir den Namen – am besten so, dass du ihn beim PC direkt vor Augen hast.

Erwartetes Ergebnis: Du hast den exakten Maschinennamen notiert (z. B. auf einem Zettel am Monitor).

Settings screen highlighting the Machine Name 'SewingMachine067'.
Identifying Machine

4) Optional, aber sinnvoll: Firmware-Version und Update-Hinweis prüfen

Im Video wird eine Firmware-Version angezeigt (z. B. 1.53). Die Maschine kann per WLAN zwar auf Updates hinweisen, das eigentliche Update wird jedoch typischerweise per Download und USB-Stick eingespielt.

Praxis-Hinweis: Aktuelle Firmware kann Netzwerk-/Handshake-Themen stabilisieren. Plane Updates aber bewusst (nicht „zwischen zwei Aufträgen“), damit du dir keine Ausfallzeit in eine Deadline holst.


Schritt 2: Design Database Transfer herunterladen und installieren

Diese Software ist die Brücke zwischen deiner Dateiablage und der Maschine.

1) Download über die Baby-Lock-Website (nur Windows)

Öffne auf dem Windows-PC babylock.com und suche nach Design Database Transfer (im Video über die Suche). Achte darauf, dass du beim Ergebnis unter Zubehör/Accessories landest.

Hinweis für Mac-Anwender: Dieses Tool ist ein Windows-Programm (.exe) und laut Video nicht mit Apple/Mac kompatibel.

Baby Lock website page for Design Database Transfer showing the laptop image.
Downloading Software

2) Installation: Schutzsoftware bei Bedarf kurz pausieren

Bei der Installation kann es helfen, Firewall/Schutzprogramme kurzzeitig zu deaktivieren, weil die Software Netzwerkrechte benötigt, um mit der Maschine zu kommunizieren. Danach wieder aktivieren.

Erwartetes Ergebnis: Auf dem Desktop erscheint ein Icon „Baby Lock Design Database Transfer“. Doppelklick – die Software startet ohne Fehlermeldung.

Praxis-Hinweis aus typischen Rückfragen: „Die Seite ist nicht verfügbar“

Wenn der offizielle Download-Link nicht erreichbar ist (z. B. nach Website-Umstellungen), lade nicht aus dubiosen Quellen. In den Kommentaren wird empfohlen, Baby Lock direkt zu kontaktieren bzw. den Händler anzusprechen, um den aktuellen Link/Installer zu bekommen.


Schritt 3: Oberfläche verstehen – und Dateien vor dem Senden prüfen

Warum nicht einfach Windows Explorer? Weil Stickdateien (.PES, .DST) Stichanweisungen sind, keine Bilddateien. Die Software zeigt dir die Designs als Vorschau und liefert die wichtigsten Produktionsdaten.

The main interface of the Design Database Transfer software populated with floral designs.
Software Overview

1) Ordner navigieren und Thumbnail-Größe umstellen

Links ist die Ordnerstruktur. Navigiere zu deinem Speicherort (Desktop, USB, Library). Stelle die Ansicht auf Large Thumbnails, damit du Designs wirklich beurteilen kannst.

2) Property Box nutzen: Design-Daten lesen

Markiere ein Design und öffne die Property Box (Symbol: Blatt mit Sprechblase). Das ist dein „Datenblatt“.

Property pop-up box showing stitch count, size, and color breakdown of a rose design.
Checking Properties

So liest du die Daten praxisorientiert:

  • Stichzahl: Gibt dir ein Gefühl für Laufzeit und Belastung. Hohe Stichzahlen bedeuten in der Regel höhere Anforderungen an Stabilisierung.
  • Abmessungen: Passt das Motiv wirklich in deinen Rahmen – oder ist es knapp drüber?
  • Farbfolge: Hilft dir, Oberfäden vorzubereiten und Farbwechsel sauber zu planen.

Tool-Upgrade-Trigger: Wenn du bei anspruchsvollen Materialien oder dichten Motiven merkst, dass der Stoff im Rahmen „kriecht“ und die Passung leidet (Konturen treffen Füllflächen nicht sauber), ist das genau der Moment, in dem viele Profis auf einen magnetic embroidery hoop umsteigen – gleichmäßige Klemmkraft, weniger Verzug.

3) Einheiten von Millimeter auf Inch umstellen

Wenn du lieber in Inch arbeitest: Option → Select System Unit → Inch.

Checkpoint: Die Größenangaben werden jetzt in Inch angezeigt (im Video z. B. 3.78 x 1.50).

Mouse selecting 'Inch' from the 'Select System Unit' dropdown menu.
Changing Units

4) Print Preview als Laufzettel nutzen

File → Print Preview.

Print Preview window showing the design and tech specs layout.
Print Preview

Praxis-Upgrade: Ein Ausdruck, der mit dem Teil „mitläuft“, reduziert Verwechslungen (welche Datei gehört zu welchem Auftrag?) und macht Farbwechsel für Bediener schneller nachvollziehbar.


Schritt 4: PC und Stickmaschine koppeln (damit „Add“ wirklich etwas findet)

Hier passiert der eigentliche Netzwerk-Handshake.

1) Network Machine Settings öffnen

Klicke auf das Symbol, das wie eine Näh-/Stickmaschine mit WLAN-Zeichen aussieht. Das öffnet die Netzwerk-Maschineneinstellungen.

Clicking the Network Machine Settings icon (Sewing machine with Wi-Fi) on the toolbar.
Opening Network Settings

2) Add/Hinzufügen klicken und suchen lassen

Klicke Add.

Wichtige Voraussetzung: Die Maschine muss eingeschaltet und initialisiert sein. Im Video wird ausdrücklich erwähnt: Maschine an, und den Bildschirm berühren, damit sie den Start-/Initialisierungsablauf durchläuft. Wenn sie noch im „Startbildschirm/Screensaver“ hängt, wirkt sie im Netzwerk oft wie „nicht da“.

Checkpoint: Es erscheint eine Liste gefundener Maschinen.

Selecting 'SewingMachine067' from the detected network machines list.
Adding Machine

3) Richtigen Maschinennamen auswählen

Wähle den Namen aus Schritt 1 (z. B. SewingMachine067), klicke Add, dann OK.

Clicking the blue arrow to move designs into the transfer queue.
Queueing Designs

Erwartetes Ergebnis: In der Hauptansicht ist das Ziel („Send To“) auf deine Maschine gesetzt.

Typisches Praxisproblem: „Ich drücke Add, aber die Liste bleibt leer“

Das ist in den Kommentaren der häufigste Pain Point. Wenn die Suche „done“ meldet, aber nichts findet, arbeite diese Checkliste ab:

  1. Maschine wach/initialisiert? Nicht im Start-/Ruhebildschirm.
  2. WLAN an der Maschine wirklich aktiviert? Wireless LAN = ON.
  3. Gleiche SSID? PC und Maschine im identischen WLAN.
  4. Zu viele WLAN-Signale/Verwirrung im Umfeld? In den Kommentaren wird als Lösung genannt: einen separaten WLAN-Router nahe an der Maschine betreiben und PC + Maschine ausschließlich mit diesem „sauberen“ Netz verbinden.

Wenn es danach weiterhin nicht klappt, wird in den Kommentaren empfohlen, den Baby-Lock-Händler oder Baby Lock Support für IT-/Netzwerk-Fehlersuche einzubeziehen.


Schritt 5: Designs senden und an der Maschine abrufen

1) Designs in die Writing List legen

Design auswählen und auf den blauen Pfeil nach unten klicken. Damit landet es in der „Writing List“ (Warteschlange).

Mouse hovering over the Transfer button (Machine with Blue Arrow icon).
Initiating Transfer

Checkpoint: Das Design ist unten in der Queue sichtbar.

2) Nicht hunderte Designs auf einmal senden

Auch wenn Speicher vorhanden ist: Durch endloses Scrollen auf dem Maschinen-Display verlierst du Zeit. Sende lieber nur die Designs, die du jetzt wirklich stickst.

3) Queue bereinigen (Writing List)

Falsche Datei erwischt? In der Queue markieren und über das Papierkorb-Symbol aus der Writing List entfernen (das löscht nicht deine Datei am PC).

4) Transfer starten

Klicke auf das große Transfer-Symbol (Maschine + blauer Pfeil).

Close up of the blue capacity bar at bottom of software indicating memory usage.
Checking Memory

Sichtkontrolle: Fortschrittsanzeige läuft durch, danach erscheint „Finished outputting data“.

5) Kapazitätsbalken (Maschinenspeicher) im Blick behalten

Unten zeigt ein blauer Balken die belegte Kapazität des Maschinenspeichers.

Machine screen showing the three memory source icons (Machine, USB, Wi-Fi).
Selecting Source

Produktionslogik: Wenn keine Übertragung mehr möglich ist, kann der Speicher voll sein. Dann Designs an der Maschine löschen und erneut senden.

6) Design an der Maschine öffnen

An der Maschine:

  1. Pocket (Memory) antippen.
  2. Wi-Fi/Cloud auswählen.
  3. Design-Thumbnail antippen.
  4. Set drücken.
The two transferred floral designs appearing on the machine's LCD screen.
Design Retrieval

Erwartetes Ergebnis: Das Design lädt in den Bearbeitungs-/Stickbildschirm. Du kannst jetzt einspannen und sticken.

Wo das in echte Stick-Effizienz übergeht

Das Senden ist schnell – die physische Rüstzeit entscheidet. Bei Serien (z. B. 20 Polos) kosten Schraubrahmen Zeit, Handgelenk und führen leichter zu Rahmenspuren.

Produktionslösung: Genau hier setzen viele Betriebe auf Magnetrahmen für babylock Stickmaschinen: schnelles Aufsetzen, konstante Klemmkraft, weniger Belastung und reproduzierbar flache Lage.


Häufige Verbindungsprobleme – kompakt diagnostizieren

Wenn Technik zickt: ruhig bleiben und systematisch von „einfach“ nach „aufwändig“ prüfen.

Symptom Wahrscheinliche Ursache Schnelllösung
„Cannot connect to WLAN“ Passwort falsch / Groß-/Kleinschreibung Passwort neu eingeben und Zeichen genau prüfen.
„Suche fertig, keine Maschine gefunden“ Maschine nicht initialisiert / falsche SSID / Netzwerk-Umfeld zu „laut“ 1. Maschine vollständig starten.<br>2. SSID abgleichen.<br>3. Router/Netz neu starten bzw. dedizierten Router nutzen.
„Transfer Error“ / sendet nicht Speicher voll Designs im Pocket-Speicher löschen, dann erneut senden.
„Software installiert bei PES-Import immer wieder neu“ Windows-Rechte/Installationsproblem Als Administrator starten; wenn es bleibt: Baby Lock Support kontaktieren (wird in den Kommentaren empfohlen).

Vorbereitung (versteckte Verbrauchsmaterialien & Checks)

Die Datei ist digital – die Stickerei ist mechanisch. Vor „Start“ müssen die physischen Variablen stimmen.

Versteckte Verbrauchsmaterialien (die man gern vergisst)

  • Richtige Nadel: Kugelspitze für Maschenware/Polos, Sticknadel/Sharp für Webware. Eine stumpfe Nadel macht sich oft durch „Klopfen“/unsaubere Stiche bemerkbar.
  • Unterfaden-Status: Unterfadenspule vor großen Füllflächen prüfen – ein leerer Unterfaden mitten im Satinstich ist unnötig schwer zu reparieren.
  • Temporärer Sprühkleber / Tape: Hilfreich beim „Floating“.

Das Prinzip „Einspannstation“

Wenn Motive regelmäßig leicht verdreht oder versetzt landen, ist es oft kein Software-, sondern ein Ausrichtungsproblem beim Einspannen. Viele Betriebe nutzen dafür eine Einspannstation für Stickmaschine, damit der äußere Rahmen fixiert ist und das Teil reproduzierbar ausgerichtet wird.

Checkliste (bevor du überhaupt „Transfer“ drückst)

  • Netzwerk: Maschinen-WLAN ist aktiv (Icon blau). PC und Maschine im gleichen SSID.
  • Software: Design Database Transfer geöffnet. Property Box (Größe/Stiche) geprüft.
  • Hardware: Nadel frisch und materialgerecht.
  • Rüsten: Oberfäden nach Farbfolge bereitgelegt.
  • Einspannen: Stickvlies passend zur Stichdichte gewählt (dicht = Cutaway).

Setup (damit es nicht nur „einmal klappt“, sondern zuverlässig läuft)

Saubere „Sendeliste“-Routine

Nutze die Maschine nicht als Archiv. Sie ist ein Produktionsgerät.

  1. Maschinenspeicher regelmäßig leeren.
  2. Nur aktuelle Jobs senden.
  3. Print-Preview-Blätter als Laufzettel verwenden.

Entscheidungshilfe: Welcher Transfer- & Einspannweg passt zu dir?

Szenario A: Einzelstück/Hobby

  • Projekt: Ein Monogramm auf einem Handtuch.
  • Transfer: WLAN ist bequem.
  • Einspannen: Standardrahmen reicht meist. Bei Frottee ggf. wasserlösliches Topper.

Szenario B: Nebenjob/Serie (50+ Shirts)

  • Projekt: Firmenlogos auf Polos.
  • Transfer: WLAN hält die Maschine produktiv, während du am PC den nächsten Job vorbereitest.
  • Einspannen: Engpass. Standardrahmen hinterlassen auf dunklen Polos leichter Rahmenspuren.
    • Upgrade-Pfad: Ein babylock Magnetrahmen reduziert Schraubarbeit und sorgt für gleichmäßige Spannung.
  • Stabilisierung: Bei dehnbaren Stoffen und dichter Stickerei hilft Cutaway (ggf. aufbügelbar), um Verzug zu minimieren.

Setup-Checkliste (vor dem Koppeln/„Add“)

  • Maschine ist vollständig initialisiert.
  • Maschinenname ist bekannt (z. B. SewingMachine067).
  • PC-Firewall blockiert die Anwendung nicht.

Betrieb (Schrittfolge mit Checkpoints & erwarteten Ergebnissen)

Das ist dein Ablaufplan – nicht abkürzen.

  1. Maschine: Wireless LAN = ON. Sichtcheck: Icon blau.
  2. PC: Software öffnen, Design laden.
  3. Datencheck: Property Box öffnen: Passt es in den Rahmen? Wie dicht ist es – welches Stickvlies?
  4. Einheiten: Bei Bedarf auf Inch umstellen.
  5. Koppeln: Network Settings → Add → Name wählen → OK. Checkpoint: Zielmaschine ist gesetzt.
  6. Queue: Design in die Writing List legen.
  7. Transfer: Transfer klicken. Sichtcheck: Fortschritt fertig.
  8. Maschine: Pocket → Wi-Fi/Cloud → Set.

Warnung: Mechanische Sicherheit. Beim Initialisieren fährt der Arm zügig in Position. Hände und Gegenstände aus dem Bewegungsbereich halten.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Wenn du auf Magnetrahmen für Stickmaschine umsteigst: Neodym-Magnete können Finger einklemmen. Nicht verwenden bei Herzschrittmacher und Abstand zu Karten/empfindlichen Datenträgern halten.

Wenn du dein Einspannen für Stickmaschine systematischer verbessern willst: Konstanz entsteht durch weniger Variablen. Magnetrahmen reduzieren die „Handkraft“-Schwankung beim Festziehen und sind deshalb in produktiven Umgebungen mit babylock Stickmaschinen beliebt.

Betriebs-Checkliste (direkt vor „Transfer“)

  • Größe: Design liegt sicher innerhalb des gewählten Rahmens.
  • Farbe: Farbfolge ist notiert/ausgedruckt.
  • Version: Richtige Datei (Final_v2 statt Draft_v1).
  • Speicher: Kapazitätsanzeige ist nicht am Limit.

Ergebnis

Wenn du diesen Ablauf befolgst, hast du Stickdateien zuverlässig vom PC auf deine Baby-Lock-Maschine übertragen – ohne USB und ohne unnötige Laufwege.

Du solltest jetzt können:

  • PC und Maschine stabil im gleichen Netzwerk betreiben.
  • Designs vorab auf Größe/Stichzahl/Farbwechsel prüfen.
  • Eine saubere, übersichtliche Transfer-Queue führen.

Nächster Schritt: Wenn der Datentransfer reibungslos läuft, liegt der nächste Zeitgewinn fast immer im physischen Rüsten. Wenn dich Einspannen ausbremst oder du auf schwierigen Teilen (Taschen, Caps) inkonsistente Ergebnisse hast, ist das Upgrade oft nicht Software, sondern Hardware: magnetic hoops oder eine Einspannstation für Stickmaschinen sind dann die logische Ergänzung zu deinem neuen WLAN-Workflow.